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Montag, 12. September 2011

Orang-Pendek: Expedition beginnt Suche nach Sumatras kleinem Yeti

Das Logo der aktuellen Sumatra-expedition des CFZ auf der Suche nach dem Orang-Pendek | Copyright/Quelle: CFZ.org.uk

London/ England - Seit dem Frühjahr planen Mitglieder des "Center for Fortean Zoology" (CFZ.org.uk) eine erneute Expedition nach Sumatra, um in den dortigen Regenwäldern nach Beweisen für die Existenz des sogenannten Orang-Pendek, einer bislang noch unbekannten und aufrecht gehenden Primatenart, zu suchen. 2009 waren die Forscher zuletzt vor Ort und es gelang Mitgliedern des Teams sogar, den "kleinen Yeti Sumatras" mit eigenen Augen zu sehen und Gewebeproben des Kryptiden zu nehmen (...wir berichteten, s. Links.). Jetzt hat das CFZ weitere Details über die bevorstehende Expedition bekannt gegeben.

Wie der zoologische Direktor des CFZ Richard Freeman im CFZ-Blog "Still On Track" (forteanzoology.blogspot.com) berichtet, soll die mittlerweile vierte Orang-Pendek-Expedition am 12. September 2011 zur indonesischen Insel Sumatra aufbrechen.

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Hierbei soll es sich um die umfangreichste der bisherigen Expeditionen nach Sumatra handeln. Neben den lokalen Führern, werden sich insgesamt neun Kryptozoologen unter Adam Davies in zwei Gruppen aufteilen. "Gruppe A wird sich auf ein teilweise landwirtschaftlich genutztes Gebiet an der Grenze zum Dschungel konzentrieren, das wir als den "Garten" bezeichnen und in dem es in der Vergangenheit immer wieder zu Sichtungen des Orang-Pendek gekommen ist - hauptsächlich, weil die Wesen hier Feldfrüchte entwenden. Ein weiterer Grund für die Wahl dieses Ortes ist die sich hier aufgrund der Rodungen ergebende Übersichtlichkeit des Geländes."

"Der Garten", Station für Gruppe A während der Orang-Pendek-Expedition des CFZ 2011 | Copyright/Quelle: CFZ.org.uk

"Gruppe B wird tief ins Innere des Dschungels des Kerinchi-Seblat-Nationalpark zu jenem Ort vordringen, an dem die Forscher 2009 das Wesen gesichtet hatten" (...wir berichteten).

Auch die technische Ausrüstung der Forscher wird die bisherigen Expeditionen übertreffen: "Wir werden mehr automatisierte Wildtierkameras (Trailcams) aufbauen und diese überall im Park verteilt installieren. Wir hoffen, mit diesen Kameras gute Standbilder und vielleicht sogar Bewegtbildaufnahmen des Wesens zu bekommen."

Hintergrund: Der Orang-Pendek
Wie zahlreiche andere teilweise nur wenig erforschte Waldregionen, so kennt gerade auch die indonesische Inselwelt ihre eigenen Varianten legendenumwobener Waldmenschen: Der Orang-Pendek (dt.: Kleiner Mensch) soll ein Primat sein, der vornehmlich auf Sumatra beheimatet sein soll. Der Orang-Pendek soll sich - so Zeugenaussagen - von anderen Primaten vor allem durch seine geringere Größe sowie durch seinen aufrechten Gang unterscheiden.

Aufgrund der Ähnlichkeit des Orang-Pendek und gefundenen menschenähnlichen Fußspuren glauben einige Kryptozoologen, dass verschiedene, paläoanthrope Hominiden Vorfahren des Orang-Pendek sein könnten. Hierfür kämen der Homo erectus, dessen Überreste auf der Nachbarinsel Java entdeckt wurden, der Homo floresiensis, der auf der nahe gelegenen Insel Flores lebte, und der Paranthropus in Frage.

Deborah Martyr, eine britische Orang-Pendek-Forscherin, konnte "Fauna & Flora International" (FFI) davon überzeugen, sie bei der Suche nach dem Orang-Pendek zu unterstützen. Sie und ihr Team geben an, mittlerweile vier Individuen anhand ihrer Fußabdrücke unterscheiden zu können. Die längste Fährte, bestehend aus zwanzig Fußabdrücken, hinterließ dabei der so genannte Marathon Man. Marty stellt außerdem fest, dass, aufgrund der massiven Zerstörung seines Lebensraumes, das Überleben der Art stark gefährdet sei. Dafür spricht jedenfalls die große Abnahme von Sichtungen innerhalb der letzten fünfzig Jahre. Die Expedition förderte unzählige Fußabdrücke und Haarbüschel zutage, die keiner bekannten Art zugeordnet werden konnten (Q: wikipedia.de).

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / cfz.org.uk

Delfine rufen einander beim Namen

Delfinmutter und Jungtier. | Copyright: Public Domain

St. Andrews/ Schottland - Forscher der "University of St Andrews" haben entdeckt, dass Delfine nicht nur ihren eigenen Namen in Form ihres individuellen Delfingesangs anderen Artgenossen mitteilen, sondern auch andere Delfine bei deren Namen rufen können.

Wie Stephanie King auf einer Konferenz der "Association for the Study of Animal Behaviour" berichtete, untersuchte sie von 1988 and 2004 gemeinsam mit Kollegen 179 Paare frei lebender Großer Tümmler vor der Küste von Floridas. In 10 Fällen konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass die Paare jeweils die Lautsignatur des jeweils anderen imitieren - ganz so, als würden sie einander beim Namen rufen.

Ein solches Verhalten konnte bislang bei noch keiner anderen Tierart dokumentiert werden und konnte von den Forschern nur bei Delfinpaaren - entweder bestehend aus einem Mutter- und einem Jungtier oder zweier gemeinsam wandernder oder jagender Erwachsener - nicht jedoch bei Einzeltieren beobachtet werden.

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Selbst die Frequenzveränderung der Lautsignatur wurde von dem Gegenüber korrekt nachgeahmt, jedoch begannen dessen Rufe meist in einer höheren Frequenz oder dauerte nicht ganz so lange, wie der eigentliche "Namensgesang". Aus dieser Beobachtung leiten die Forscher ab, dass die Tiere den Identifizierungsruf des anderen lediglich imitierten.

Zudem beobachteten die Forscher, dass diese Imitation immer nur dann angewendet wurde, wenn die Tiere voneinander getrennt wurden. "Es war fast so, als versuchten sie auf diese Weise wieder zusammenzufinden", so King.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / st-andrews.ac.uk
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