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Donnerstag, 22. September 2011

Orang-Pendek-Expedition findet erstmals Handabdrücke von Sumatras kleinem Yeti

Das Logo der Sumatra-Expedition des CFZ 2011. | Copyright: cfz.org.uk

Jakarta/ Indonesien - Derzeit befindet sich eine Expedition des "Center for Fortean Zoology" in den Regenwäldern des Kerinchi-Seblat-Nationalpark auf Sumatra, um hier mit dem "Orang-Pendek" nach dem "kleinen Waldmenschen" zu suchen. Jetzt haben sich die Forscher erstmals aus dem Regenwald gemeldet und können offenbar einen ersten Erfolg vermelden.

Wie einer der Expeditionsleiter, Richard Freeman vom CFZ auf der Internetseite der Organisation (CFZ.org.uk) berichtet, konnten die Kryptozoologen wahrscheinlich erstmals einen Handabdruck des immer wieder von Zeugen gesichteten, "kleinen Yeti Sumatras" auf dem Waldboden entdecken und Gipsabgüsse davon erstellen. Zudem wurden im direkten Umfeld der Abdrücke auch Haare gefunden, von denen die Forscher nun hoffen, dass auch sie von einem Orang-Pendek stammen.

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Bilder der Entdeckung liegen uns bislang noch nicht vor. Wir werden aber natürlich umgehend berichten, sobald diese zur Verfügung stehen...

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Quellen: cfz.org.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de

Archäologen finden "Wiedergänger-Skelette" in Irland

Detailansicht eines der "Wiedergänger-Skelette" von Kilteasheen. Deutlich zu sehen ist der große Stein in der Mundhöhle des Toten. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright/Quelle: itsligo.ie

Sligo/ Irland - Bei Grabungen in Kilteasheen, am irischen See Lough Key Co Roscommon, haben Archäologen im vergangenen Sommer zwei mittelalterliche Skelette entdeckt, denen dicke Steine in die Mundhöhlen gesteckt worden waren. Das Vorgehen war einst ein in ganz Europa verbreiteter zeitgenössischer Brauch, um sich davor zu schützen, dass die so Beerdigten als Vampire, Wiedergänger oder böse Geister zurückkehren konnten.

Die beiden Skelette, das eines Mannes und einer Frau, wurden wahrscheinlich vor rund 1300 Jahren Seite an Seite auf diese Weise begraben, berichten die Forscher um Archäologen Chris Read vom "Institute of Technology Sligo" (IT Sligo).

Während ähnliche Skelette schon zuvor in anderen Ländern entdeckt worden waren (...wir berichteten, s. unten) handelt es sich bei dem aktuellen Fund um das derartige Grab in Irland. Entdeckt wurden die beiden vermeintlichen Wiedergänger in einer Grabesstätte, an der die Archäologen um Read und Dr. Thomas Finan von der "St Louis University" 137 Skelette ausgraben konnten. Insgesamt, so vermuten die Wissenschaftler, wurden hier zwischen den Jahren 700 und 1400 rund 3.000 Menschen beigesetzt.

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"Der Kopf eines der Skelette blickt gerade nach oben und ein großer schwarzer Stein wurde ihm regelrecht in den Mund gestoßen. Das Gesicht des anderen Skeletts ist hingegen zur Seite geneigt, hatte aber einen noch größeren Stein in der Mundhöhle, der auch hier mit Gewalt hineingerammt worden sein muss, so dass der Kiefer fast zerborsten wäre", so Read.

Zunächst hatten die Archäologen vermutet, ein Pest-Grab gefunden zu haben, deuten doch ähnliche Funde in anderen Ländern auf entsprechende Rituale bei Pestopfern hin. Eine C14-Datierung schloss diese erste Theorie dann jedoch aus und datiert die beiden auf die ungewöhnliche Weise begrabenen Skelette auf das 8. Jahrhundert und somit deutlich vor das bislang nachgewiesene Auftreten des Vampirglaubens in der europäischen Folklore im 16. Jahrhundert.

Read geht aus diesem Grund davon aus, dass sich anhand der Skelette weniger der Vampirglauben als die schon in der Antike bekannte Vorstellung um die "Wiedergänger" widerzuspiegeln scheint, wenn von Verstorbenen befürchtet wurde, dass sie als Untote und böse Geister aus dem Grabe auferstehen könnten, um die Lebenden und im Besonderen ihre einstigen Feinde und Rivalen, zu drangsalieren. Auch auf Irland ist der Glaube an Wiedergäger tatsächlich historisch belegt.

2009 fanden Archäologen auf der Laguneninsel Lazzaretto Nuovo nordöstlich von Venedig in einem mittelalterlichen Massengrab von venezianischen Pestopfern aus dem Jahre 1578 ebenfalls das Skelett einer Frau, in deren Mund ein übergroßer Steinquader steckte, der in diesem Fall offenbar verhindern sollte, dass die Frau als Vampir wiederkehren konnte (...wir berichteten).

Detailaufnahme des Schädels des venezianischen Pest-Vampirs mit Stein im Mund. | Copyright: Matteo Borrini, restiumani.it

Allerdings gibt es auch schon ältere Funde, die den Glauben an die, die Lebenden heimsuchenden Untoten belegen. So wurde im Sommer 2008 in Böhmen ein rund 4.000 Jahre altes Grab entdeckt, in dem der Leichnam zusätzlich mit schweren Steinen auf der Brust beschwert wurde (...wir berichteten).

Die bislang einzig bekannte westeuropäische Kultur mit ähnlichen Ritualen, war die der keltischen Skoten im Königreich Dalriada, das sich zwischen 300 und 800 über den Norden Irlands und den mittleren Westen Schottlands erstreckte. Noch teilweise bis ins 17. Jahrhundert praktiziert, wurden hier die Leichname vermeintlich als "Dearg-dul" bezeichneter Wiedergänger mit Steinen beschwert.

Einen ganzen slawischen "Vampir-Friedhof" aus dem 10. oder 11. Jahrhundert hingegen hatten Archäologen bereits 1966 bei Celakovice vor den Toren Prags ausgegraben. Auch hier waren die Leichen mit schweren Steinen belegt, niedergebunden, oder ihnen Nägel durch die Schläfen getrieben, die Köpfe vom Körper getrennt und nach unten gerichtet worden, um so offenbar die Wiederkehr aus dem Grab auf ewig zu verhindern.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / itsligo.ie

Ungeheuer von Loch Ness erneut mittels Sonar geortet?

Das Sonar-Bild (L.) gemeinsam mit einer Zeichnung eines jagenden Plesiosauriers und dem Bootskapitän Marcus Atkinson. | Copyright/Quelle: dailymail.co.uk / M. Atkinson / lochnessmystery.blogspot.com

Inverness/ Schottland - Eine neue Sonaraufnahme aus dem Loch Ness sorgt derzeit für Interesse unter Kryptozoologen, zeigt das Echo doch ein Objekt mit einem Dicke von mindestens 1,5 Metern.

Zwar könne die Aufnahme keine Details, wie etwa den charakteristisch langen Hals oder die immer wieder von Zeugen aus dem Wasser herausragenden Höcker, darstellen, berichtet die schottische Ausgabe der "Daily Mail", dennoch halten Experten wie Steve Feltham die Aufnahme möglicherweise für einen der wichtigsten Beweise für die Existenz eines großen, noch unbekannten Wesens im von Sagen umwobenen Loch Ness.

Umgeben von zahlreichen Fischen zeigt das Sonarecho einen Durchmesser des Objekts von rund 1,5 Metern. Da sich das "Ziel" jedoch unterhalb und mit dem Boot bewegt, lassen sich aus den Daten keine Rückschlüsse auf seine Länge ziehen.

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Das Sonarecho zeigt einen Schnitt durch den See mit dem Boot selbst in der oberen rechten Ecke. Aufgenommen wurde es von dem 42-jährigen Kapitän Marcus Atkinson, der geistesgegenwärtig ein Foto der Bildschirmanzeige mit der Kamera seines Mobiltelefons machen konnte, bevor das "Objekt" aus der Reichweite des Sonars verschwand. Atkinson lag gerade mit seinem Boot vor der malerischen Kulisse der Ruine von Urquhart Castle und wartete auf Passagiere. Atkinson befährt den Loh Ness schon seit vielen Jahren nahezu tagtäglich, erklärte gegenüber der Zeitung aber, dass er noch nie etwas Vergleichbares gesehen habe.

"Es war wirklich sehr merkwürdig, es war ganz offensichtlich kein Fischschwarm und es wurde zusehends größer. Dieses Ding war völlig anders als alles, was ich bislang gesehen habe."

Die weißlich-hellgrüne Fläche in der unteren rechten Bildecke zeigt den Grund des Lochs, der zum Ufer hin ansteigt. Die zusätzlichen leicht grünen kleinen Punkte und Flecken zeigen Süßwasserfische im See. Das potentielle "Ungeheuer" zeichnet sich als langer, grüner Streifen zwischen den Tiefenmarkern für 20 und 25 Metern (s. Abb.) ab. Anhand dieser Marker ist auch der Durchmesser des Radarechos von 1,5 Metern ablesbar.

Zu den Angaben der "Daily Mail" erläutert der Nessie-Sichtungsblog "Loch Ness Mystery" (lochnessmystery.blogspot.com), dass die ablesbaren Maße von 1,5 Metern nicht zwangsläufig dem vollständigen Durchmesser des "Objekts" abbilden. "Sollte es sich um ein Tier handeln, so sollte es sich vielmehr um die Maße der Lunge oder einer Schwimmblase handeln. (Auch bei Fischen, stellt ein solches Sonar nicht die Größe oder den Umfang eines Tieres, sondern meist die seiner Schwimmblase dar, da das Sonar den Dichte-Unterschied zwischen dem umgebenden Wasser und dem Fisch abbildet, der wiederum zwischen Wasser und der mit Luft/Gas gefüllten Schwimmblase am größten ist.) In einem solchen Fall würde jedoch eine Lunge oder ein Auftriebsorgan von 1, 5 Metern auf ein wirklich großes Wesen deuten.

Der Blog widerspricht allerdings auch der Abmessung der Zeitung und vermutet anhand der Tiefenmarkierung eher einen Durchmesser von 75 Zentimetern, "was aber immer noch eine beachtliche Größe darstellt."

"Wenn wir einmal davon ausgehen, dass es sich hierbei tatsächlich um ein Tier von der klassischen (plesiosaurierartigen) Nessie-Form handelt, so hätten wir es hier mit einem Tier von entweder 5 oder 10 Metern Länge zu tun." Zumindest diese hochgerechneten Maß passen recht gut zu der von Plesiosauriern erreichten Körperlängen von 3 und 10 Metern.

Schon 2009 konnte das Sonar eines Touristenschiffes im Loch Ness gleich fünf ungewöhnliche Echos aufzeichnen (...wir berichteten).

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