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Montag, 26. September 2011

NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302: "Er ist groß. Er ist böse und er bewegt sich in unsere Richtung"

Aufnahmen der auffallend großen Sonnenfleckregion 1302 am 26. September 2011. | Copyright: NASA/SDO/HMI

Greenbelt/ USA - Schon seit Tagen beobachten Astronomen und Sonnenforscher mit Sorge die sich zusehends in die Mitte der "Sonnenscheibe" fortbewegende auffallend große aktive Sonnenfleckregion Nummer 1302. Schon am 22. und 24. September verursachte dieser Sonnenfleck Sonneneruptionen (Flare) der höchsten Kategorie "X", deren Masseauswurf jedoch noch nicht Richtung Erde gerichtete war, sowie zahlreiche mittelschwere Flares. Schon erste Flares der Kategorie "M" waren direkt in Richtung Erde gerichtete und in den kommenden Tagen richtet sich auch Position der Sonnenfleckregion zusehends genau in Richtung unseres Planeten aus.

- WARNHINWEIS: Bitte NIE mit ungeschützem Auge in direkt in die Sonne blicken und Sonnenbeobachtungen nur mit speziellen Filtern (SoFi-Brillen usw.) durchführen!


"Dieser Sonnenfleck ist groß. Er ist böse und er richtet sich auf die Erde aus", warnt das "Goddard Space Flight Center" der NASA schon im Titel der heutigen Pressemeldung. In den kommenden Tagen richte sich die aktive Region (active region) AR 1302 zusehends direkt Richtung Erde aus. "AR 1302 zeigt auch keine Anzeichen dafür, dass er sich abschwächt. Ein erneuter koronaler Masseauswurf könnte dann das Erdmagnetfeld mit voller Wucht treffen. Schon heute Nachmittag erwarten die Wissenschaftler der NASA das Eintreffen der mittelschweren Stürme und mögliche Auswirkungen.

Flare der Kategorie "X1,9" vom 24. September 2011

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Selbst die US-Raumfahrtbehörde NASA befürchtet anhand einer umfangreichen Studie, dass ein direkt in Richtung Erde gerichteter Sonnensturm der Kategorie "X" nicht nur im Erdorbit sondern auch auf der Erdoberfläche zu Störungen und Schäden an Telekommunikations- und Energienetzwerken haben, wie sie gravierende Auswirkungen auf das tägliche moderne Leben haben könnten (...wir berichteten).

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov

Sumatras kleiner Yeti: Kryptozoologen präsentieren mögliche Hand- und Fußabdrücke des Orang-Pendek

Gipsabguss des entdeckten Handabdrucks. | Copyright: Adam Davies, extreme-expeditions.com

London/ England - Von ihrer Expedition nach Sumatra zurückgekehrt, präsentieren die Kryptozoologen um Adam Davies und Mitglieder des "Centre for Fortean Zoology" erstmals die im Regenwaldboden entdeckten Hand- und Fußabdrücke, von denen sie hoffen, dass sie dem "Orang-Pendek" und somit dem "kleinen Waldmenschen" Sumatras zugeschrieben werden können. Weitere Analysen, auch der Haare, die an Ort und Stelle sichergestellt werden konnten, stehen allerdings noch aus. Auch gilt es nun Tausende von Aufnahmen der automatisierten Wildtierkameras auszuwerten.

Wie Adam Davies auf seiner Internetseite "Extreme-Expeditions.com" berichtet, seien alle Teammitglieder sicher und gesund aus Sumatras Regenwäldern zurückgekehrt. Die Expedition selbst sei sehr erfolgreich verlaufen. Jetzt gehe es darum, die Ergebnisse von Fachexperten wissenschaftlich auszuwerten, bevor Schlussfolgerungen gezogen werden können.

Abguss des Fußabdrucks. | Copyright: Adam Davies, extreme-expeditions.com

Bestätigen konnte Davies allerdings schon jetzt Vorabmeldungen, dass im Regenwaldboden Hand- und Fußabdrücke gefunden und sichergestellt werden konnten, von welchen die Forscher glauben, dass sie von einem Exemplar des Orang-Pendek stammen (...wir berichteten). Gemeinsam mit Haaren, die in unmittelbarer Nähe gefunden wurden, sollen diese nun eingehend untersucht werden.

Die Forscher beim Entnehmen des Gipsabdrucks (s. o.). | Copyright: Adam Davies, extreme-expeditions.com

Neben dieser Arbeit "warten nun auch Tausende von Aufnahmen der automatisierten Wildtierkameras (Kamerafallen) darauf, ausgewertet zu werden", so Davies. "Auch diese Arbeit wird wohl noch einige Wochen in Anspruch nehmen."

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / extreme-expeditions.com / cfz.org.uk

Wissenschafter suchen nach Erklärung für überlichtschnelle Elementarteilchen: Reisten CERN-Neutrinos durch Wurmlöcher?

Die gewaltige Detektoreinheit des OPERA-Experiments am CERN. | Copyright: operaweb.lngs.infn.it

London/ England - Seit der Bekanntgabe der Messung von Neutrinos, die die Strecke zwischen dem italienischen Gran Sasso Laboratory (CERN 2) und dem Europäischen Kernforschungszentrum CERN nahe Genf offenbar schneller als das Licht zurückgelegt haben (...wir berichteten), steht die Wissenschaftsgemeinde Kopf und ringt um eine Erklärung der eigentlich der Einsteinschen Relativitätstheorie widersprechenden Messergebnisse. Neben schlichten Messfehlern ziehen einige Wissenschaftler nun sogar Varianten von Wurmlöchern in Betracht.

Während selbst die Wissenschaftler am CERN ihren Messungen noch nicht ganz zu trauen scheinen und ihre Daten der Wissenschaftsgemeinde zur Überprüfung zur Verfügung gestellt haben, bezweifeln viele Wissenschaftler, dass die Forscher am CERN trotz einer monatelangen Überprüfung der Experimente und Daten einem Fehler aufgesessen sein sollen und suchen nach alternativen Erklärungen.

"Sollten sich die Messergebnisse bestätigen, würde dies eine vollständige Überarbeitung unseres Verständnisses des Universums erfordern", zeigt sich Physikprofessor Brian Cox von der "University of Manchester" von der Erklärung der CERN-Forscher sichtlich beeindruckt. Tatsächlich stellt die angebliche Unüberwindbarkeit der Lichtgeschwindigkeit einen Grundpfeiler des wissenschaftlich-physikalischen Weltbildes und seiner Kosmologie dar. "Etwas, das sich schneller Bewegt als das Licht, das wäre die tiefgreifendste Entdeckung der vergangenen 100 Jahre - eine wirklich große Sache!", so Cox in einem Interview gegenüber der BBC.

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Auch die Opera-Forscher um Antonio Ereditato erholen sich nach eigenen Angaben "erst nach und nach von dem Schock": "Wir haben diese Dinge gemessen und wir glauben, dass unsere Messungen stimmen. Jetzt ist es an der wissenschaftlichen Gemeinde, sie eingehend zu überprüfen. Wir sind allerdings nicht in Eile. Wir sagen: 'Sagt uns, was wir falsch gemacht haben, wiederholen Sie unsere Experimente."

Professor Dr. Heinrich Paes von der "Universität Dortmund" hält es indes laut einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Guardian" für möglich, dass die vom OPERA-Experiment gemessenen Neutrinos durch zusätzlich zu den uns bekannten, verborgenen Dimensionen des Raums gereist sein könnten und damit sozusagen Abkürzungen durch die Raumzeit genommen hätten.

"Eine solche Extra-Dimension könnte derart verzerrt sein, dass Partikel, die sich durch sie hindurch bewegen, schneller sein könnten, als Partikel, die sich durch die uns bekannten Raumdimensionen bewegen. Das wäre dann tatsächlich wie eine Abkürzung durch besagte Dimensionen. In einem solchen Fall würde es also zunächst so erscheinen, als hätten sich die Neutrinos schneller als das Licht bewegt. In Wirklichkeit hätten sie dies aber nicht." Eine Korrektur der Relativitätstheorie wäre in diesem Fall also nicht notwendig.

Eine andere Möglichkeit sieht die Physiker Alan Kostelecky von der "Indiana University" in seinem schon 1985 postulierten Vorschlag eines bislang unbekannten und unsichtbares Energiefeldes im Innern des Vakuums, dass es gerade Neutrinos erlauben würde, sich schneller durch den Raum zu bewegen als Lichtteilchen (Photonen). Sollte Kostelecky richtig liegen, wäre nicht die Lichtgeschwindigkeit, sondern die von Neutrinos im Vakuum das kosmische Tempolimit...

Während einige Kritiker wie Susan Cartwright von der "Sheffield University" weiterhin an schlichte Messfehler glauben, zeigen sich andere nicht ganz so sicher. So stellt sich Professor Jim Al-Khalili von der "University of Surrey" gegenüber dem "Guardian" zwar nicht gänzlich gegen die Vorstellung, dass Neutrinos die Lichtgeschwindigkeit überschritten haben, fügt jedoch hinzu, dass ein solcher Vorgang, einen der "Meilensteine der Physik des vergangenen Jahrhunderts" umstoßen würde. Allerdings sei es "sehr viel wahrscheinlicher, dass es einen Fehler in den Daten" gebe und erklärt gegenüber dem "Guardian": "Ich will aber meinen Worten auch Taten folgen lassen: Sollten die Messungen des CERN-(OPERA)-Experiments korrekt sein und Neutrinos das Tempolimit der Lichtgeschwindigkeit überwunden haben, so werde ich live im Fernsehen meine Boxershorts aufessen."

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bbc.co.uk / guardian.co.uk
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