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Donnerstag, 29. September 2011

Lebensfreundliche Planeten in der Nähe des galaktischen Zentrums wahrscheinlicher

Hubble-Aufnahme des Zentrums der Milchstraße. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: NASA, ESA, SSC, CXC, and STScI

Washington/ USA - Obwohl Sterne mit zunehmender Nähe zum Zentrum der Galaxis auch zunehmend verstärkter Strahlung ausgesetzt sind, zeigt eine neue Studie , dass gerade hier die Wahrscheinlichkeit, auf lebensfreundliche Planeten zu stoßen, sogar deutlich größer ist als in den äußeren Regionen der Milchstraße, die bislang als "habitable Zone" der Galaxis galt.

Neben der sogenannten habitablen Zone um Sterne, jener Abstandsregion innerhalb von Planetensystemen also, innerhalb derer sich Planeten ihr Zentralgestirn umkreisen müssen, damit aufgrund gemäßigter Oberflächentemperaturen flüssiges Wasser und damit die Grundlage für Leben, wie wir es von der Erde kennen, existieren kann, existieren auch derart "grüne Zonen" in galaktischem Maßstab, innerhalb derer die Bedingungen zur Entstehung von Planetensystemen gegeben sind, die lebensfreundliche Planeten beherbergen können (...wir berichteten).

Bislang galt die Annahme, dass mit zunehmender Nähe zum galaktischen Zentrum die Bedingungen für lebensfreundliche Planetensysteme zusehends schlechter werden und sich solche Systeme sehr viel wahrscheinlicher in den äußeren Regionen der Milchstraße finden lassen.

Eine neue Studie zu galaktischen habitablen Zonen (GHZ) durch die Wissenschaftler Michael Gowanlock vom "Astrobiology Institute" der NASA, David Patton und Sabine McConnell von der "Trent University" legt nun jedoch nahe, dass obwohl der innere Sektor der Milchstraße aufgrund vermehrter Sternenexplosionen (Supernovae) der wahrscheinlich "gefährlichste" Teil unserer Galaxie ist, die Wahrscheinlichkeit für lebensfreundliche Welten hier jedoch zugleich am höchsten sei.

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In ihrer Arbeit haben die Forscher die Lebensfreundlichkeit der Milchstraßen-Galaxie auf der Grundlage von drei Faktoren simuliert und analysiert: Die Rate an sich ereignenden Sternenexplosionen (Supernovae), in deren Folge die inneren Planeten eines Planetensystems zerstört bzw. lebensfeindlich gemacht werden; die Metallizität – also das Vorhandensein schwerer Elemente stellvertretend für die Planetenentstehung und als dritten Faktor die Zeit, die es benötigt, damit komplexes Leben entstehen und sich entwickeln kann.

Wie die Forscher schon bald im Fachmagazin "Astrobiology" berichten werden, zeigte sich, dass obwohl die größere Dichte an Sternen in der inneren Galaxie, rund 8.100 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt, zu deutlich mehr Supernovae führt, wodurch entsprechend vorhandene Planeten durch die Strahlung sterilisiert werden, die Wahrscheinlichkeit, hier lebensfreundliche Planeten zu finden zehn Mal größer ist als in den äußeren Regionen der Milchstraße.

Die Ergebnisse widersprechen damit früheren Vorstellungen wonach die GHZ einer ring- bzw. torusförmigen Region in einem Abstand zwischen 22.800 Lichtjahre (7 Kiloparsec) und 29.300 Lichtjahren (9 Kiloparsec) zum galaktischen Zentrum entspricht. Interessanterweise liegt unser Sonnensystem mit einem Abstand von 26.000 Lichtjahren (8 Kiloparsec) zwar innerhalb der klassischen GHZ, jedoch deutlich außerhalb der nun von Gowanlocks Team errechneten galaktischen grünen Zone liegt.

"Wir vermuten, dass die Metalizität einer Region mit der Planetenentstehung einhergeht" so zitiert "astrobio.net" den Forscher. "Schwere Elemente werden vornehmlich von sterbenden Sternen erzeugt und je mehr Generationen von Sternen es in einer Region gibt, desto größer ist auch die dortige Produktion dieser Elemente. (...) Historisch betrachtet gibt es also die größte Menge an Sternentstehungen in der inneren Region der Milchstraße. Diese innere Region ist somit auch die metallreichste, während die äußeren Regionen arm an den schweren Elementen sind. Damit einhergehend gibt es wahrscheinlich auch die meisten erdartigen Planeten in der inneren Galaxie."

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Wo es allerdings mehr (alte) Sterne gibt, da kommt es auch vermehrt zu Sternenexplosionen, wie sie die Forscher in ihre Berechnungen miteinbezogen haben. Durchschnittlich, dass zeigten frühere Untersuchungen kommt es alle 50 Jahre zu einer solchen Supernova, die sich dann zerstörerisch auf jeden lebensfreundlichen Planeten im Umkreis von 30 Lichtjahren auswirken kann.

Während die Mehrheit aller Sterne in unserer Galaxie und damit auch potentiell vorhandene Planetensysteme, durchschnittlich einmal während ihrer Lebensdauer von der schädlichen Strahlung einer nahe gelegenen Supernova eingehüllt werden, zeigen die neuen Berechnungen der Forscher, dass dennoch rund 30 Prozent der Sterne einem derartigen Ereignis entgehen.

Obwohl die äußeren Regionen der Milchstraße eine geringere Sternendichte aufweisen - es also auch zu weniger Supernovae kommt und so grundsätzlich "sicherer" seien, trägt die höhere Metallizität innerhalb der inneren Milchstraße zur Entstehung von mehr potentiellen lebensfreundlichen Planeten bei.

Schlussendlich zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die galaktische habitable Zone nicht statisch verankert ist sondern sich fortwährend mit der Metallizität von Regionen verändert. Diese wird sich - mit zunehmendem Alter - schließlich auch in den äußeren Regionen der Milchstraße erhöhen. "Sterne, die erst später entstehen zehren von der zunehmenden Metallizität und damit steigt die Wahrscheinlichkeit auf dortige erdartige Planeten", so Gowanlock. "Als Ergebnis dieses Vorgangs könnte die Blütezeit des Lebens in unserer Galaxie erst noch bevorstehen."

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / astrobio.net

Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zu Mischwesen zwischen Mensch und Tier in der biomedizinischen Forschung

Podium (v. l.): Joachim Vetter, Leiter der Geschäftstelle, mit den Ratsmigliedern Jochen Taupitz, Wolf-Michael Catenhusen und Jens Reich | Copyright: Deutscher Ethikrat

Berlin/ Deutschland - Der "Deutsche Ethikrat" hat seine Stellungnahme zur Bewertung der Herstellung von Mischwesen zwischen Mensch und Tier in der biomedizinischen Forschung veröffentlicht und legt darin Empfehlungen zum Umgang mit Zybriden, Hirnchimären und transgenen Tieren vor.

- Bei der folgenden Meldung handelt es sich um eine Pressemitteilung des "Deutschen Ethikrats", ethikrat.org


Die Schaffung von Mäusen als "Modellorganismen" zur Erforschung menschlicher Krankheiten durch Einfügung krankheitsspezifischer humaner Gene in das Mausgenom ist bereits seit den 1980er-Jahren breit etabliert. Mittlerweile arbeiten die Forscher daran, nicht nur Gene, sondern ganze Chromosomen zu übertragen. Darüber hinaus werden u. a. aus menschlichen Stammzellen gewonnene Nerven-Vorläuferzellen in das Gehirn von Versuchstieren, auch Primaten, übertragen, um Krankheiten wie Alzheimer-Demenz und Morbus Parkinson zu erforschen und später vielleicht behandeln zu können. Durch solche Experimente wird die biologische Artgrenze zwischen Mensch und Tier immer mehr infrage gestellt. Der Ethikrat sieht daher Klärungsbedarf, welche ethischen Herausforderungen mit der Herstellung von Mensch-Tier-Mischwesen verbunden und wo gegebenenfalls verbindliche Grenzen zu ziehen sind. Der Ethikrat hat dabei den Fokus auf die Übertragung menschlichen Materials auf Tiere gelegt und dies an drei Beispielen untersucht: an zytoplasmatischen Hybriden (Zybriden), wie sie bei der Einfügung des Kerns einer menschlichen Zelle in eine entkernte tierische Eizelle entstehen, an transgenen Tieren mit menschlichem Erbmaterial und am Beispiel der Übertragung menschlicher Zellen in das Gehirn fetaler oder adulter Tiere (Hirnchimären). Zu diesen Beispielen legt der Ethikrat Empfehlungen vor, von denen die wichtigsten hier vorgestellt werden.

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Der Ethikrat bekräftigt die im Embryonenschutzgesetz (§ 7 ESchG) festgelegten Verbote, menschliche Embryonen auf ein Tier zu übertragen oder Interspezies-Chimären und -Hybride unter Verwendung menschlicher Embryonen oder menschlicher und tierischer Gameten zu erzeugen. Diese Grenzziehungen sollten erweitert werden um das Verbot der Übertragung tierischer Embryonen auf den Menschen, das Verbot der Einbringung tierischen Materials in den Erbgang des Menschen und das Verbot von Verfahren, die zur Bildung menschlicher Ei- oder Samenzellen im Tier führen können.

Der Ethikrat vertritt einmütig die Auffassung, dass keine Einpflanzung von Mensch-Tier-Zybriden in eine menschliche oder tierische Gebärmutter vorgenommen werden darf. Das Embryonenschutzgesetz sollte durch ein entsprechendes explizites Verbot ergänzt werden.

Ein geteiltes Votum geben die Ratsmitglieder jedoch zur Frage der Herstellung von Zybriden ab. Ein Teil der Mitglieder des Ethikrates vertritt die Auffassung, dass die Herstellung und Nutzung von Zybriden ethisch zulässig ist. Sie verweisen einerseits darauf, dass das Ergebnis ein Artefakt darstellt, das weder als Mensch noch als Tier einzuordnen, keinesfalls aber als menschlicher Embryo zu betrachten ist. Andererseits wird darauf verwiesen, dass auch menschliche Embryonen unter bestimmten Voraussetzungen zu Forschungszwecken verwendet, nach der Auffassung mancher sogar dafür hergestellt werden dürfen.

Diejenigen Mitglieder des Ethikrates, nach deren Auffassung die Herstellung und Nutzung von Zybriden ethisch unzulässig ist, weil diese alle Eigenschaften einer menschlichen befruchteten Eizelle aufweisen, fordern die Aufnahme eines gesetzlichen Verbots in das Embryonenschutzgesetz.

Zu transgenen Tieren und Hirnchimären gliedert der Ethikrat seine Empfehlungen danach, ob sie sich auf Primaten, auf Menschaffen oder auf andere Säugetiere beziehen.

Die in der Forschung häufig angewandte Verbringung von menschlichen Genen in den Erbgang von Säugetieren (ausgenommen Primaten) hält der Ethikrat für ethisch statthaft, wenn die Hochrangigkeit des Forschungsziels im Hinblick auf ihren zu erwartenden Nutzen für den Menschen gegeben ist und die generell an den Tierschutz zu stellenden ethischen Anforderungen erfüllt sind.

Horrorszenario: Künstlerische Darstellung (!) eines Mischwesens aus Schimpanse und Mensch (Illu., nicht Teil der Pressemitteilung des Ethikrats). | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Demgegenüber sollte die Einfügung menschlichen Erbmaterials in den Erbgang von Primaten wegen unseres vorläufigen und begrenzten Wissens über mögliche Auswirkungen auf Aussehen, Verhalten und Befähigungen nur nach einem interdisziplinären Begutachtungsverfahren unter Einbeziehung des von der Europäischen Tierversuchsrichtlinie geforderten Nationalen Ausschusses möglich sein. Entsprechende Versuche sollten nur durchgeführt werden, wenn sie alternativlos und im Hinblick auf ihren zu erwartenden medizinischen Nutzen hochrangig sind.

Die Schaffung von transgenen Mensch-Tier-Mischwesen mit Menschenaffen ist zu untersagen.

Die Generierung von Hirnchimären durch die Übertragung von menschlichen Zellen auf Säugetiere ist, soweit nicht Primaten betroffen sind, nach Auffassung des Ethikrates ethisch statthaft, wenn erstens die Hochrangigkeit des Forschungsziels gegeben ist, insbesondere im Hinblick auf ihren zu erwartenden medizinischen Nutzen für den Menschen, wenn zweitens die generell an den Tierschutz zu stellenden ethischen Anforderungen erfüllt sind und drittens die Chimärisierung nicht vor der Ausbildung der Organanlagen stattfindet. Um eine dem Tier angemessene Haltung sicherzustellen, ist eine begleitende Kontrolle des Ausmaßes der Integration der Zellen und des Verhaltens der Tiere nach der Geburt sinnvoll.

Angesichts der möglichen Eingriffstiefe der Implantation hirnspezifischer menschlicher Zellen in das Gehirn von Primaten und der zentralen Bedeutung von Hirn und Nervensystem für die artspezifischen Befähigungen sowie angesichts unseres vorläufigen und begrenzten Wissens über mögliche Auswirkungen auf Physiognomie und kognitive Fähigkeiten sollte die Einfügung hirnspezifischer menschlicher Zellen in das Gehirn von Primaten nur nach einem interdisziplinären Begutachtungsverfahren unter Einbeziehung des Nationalen Ausschusses möglich sein.

Die Einfügung hirnspezifischer menschlicher Zellen in das Gehirn von Menschenaffen ist zu untersagen.

In einem Sondervotum legt das Ratsmitglied Regine Kollek dar, weshalb sie sich der Stellungnahme in der vorliegenden Fassung nicht anschließt. Sie erklärt darin auch, dass sie die Herstellung von Mensch-Tier-Zybriden für ethisch vertretbar hält, weil es gute Gründe für die Annahme gibt, dass es sich bei solchen Entitäten nicht um entwicklungsfähige menschliche Embryonen handelt.

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Quellen: ethikrat.org

Fall von "spontaner menschlicher Selbstentzündung" in Irland

Archiv: Flammen | Copyright: A. Müller, grenzwissenschaft-aktuell.de

Galway/ Irland - Der Flammentod eines 76-Jährigen im irischen Galway stellt die Behörden vor ein Rätsel: Zwar wurde der verbrannte Leichnam in der Nähe eines offenen Kamins vorgefunden, doch gibt es keine Anzeichen dafür, dass es auch diese Flammen waren, die den Rentner entzündet hatten. Das Feuer schien sich nur auf seinen Körper und die mit ihm unmittelbar in Verbindung gestandenen Umgebung ausgewirkt zu haben. Selbst der Gerichtsmediziner kam nun zu dem Schluss, dass es sich offenbar um einen jener seltenen Fälle von "spontaner menschlicher Selbstentzündung" zu handeln scheint - ein Phänomen, das bis heute Rätsel aufgibt.

Laut einem Bericht der britischen Zeitung "The Telegraph", ist es das erste Mal, dass Dr. Kieran McLoughlin in seiner 25-jährigen Amtszeit als Gerichtsmediziner von West Galaway das mysteriöse Phänomen als Todesursache festsetzte.

Von "spontaner menschlicher Selbstentzündung" (spontaneous human combustion, SHC) sprechen Forscher, wenn sich ein menschlicher Körper spontan, offenbar von innen heraus und offenbar ohne äußere Einwirkung entzündet und - wie in nahezu allen bekannten Fällen - fast vollständig verbrennt, ohne dabei größere Schäden an der Umgebung zu verursachen.

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Die Erklärungsversuche für die mysteriösen Vorfälle, deren tatsächlich Existenz von Skeptikern immer noch bezweifelt wird, reichen von chemischen körpereigenen Reaktionen auf Fremdstoffe wie beispielsweise Alkohol oder bestimmte Medikamente, über sich auf das Körperinnere wie auch immer auswirkende äußere Quellen wie Elektrizität und Mikrowellen bis hin zu Kugelblitzen oder gar das Entzünden des Feuers durch Zigaretten oder Kerzenflammen, die durch den sogenannten Dochteffekt in direktem Kontakt zu einer Leiche, unterhalb der Haut befindliches Fettgewebe zunächst verflüssigt, das sich dann über Haare und Kleidung des Opfers, die wie ein Kerzendocht wirken, entzündet.

Obwohl es allerdings schon mehr als 300 überlieferte Fälle von SHC gibt und das Phänomen schon spätestens seit dem 17. Jahrhundert beschrieben wird, konnte bislang noch in keinem Fall eine eindeutige Ursache für den Vorgang gefunden werden.

Im aktuellen Fall konnten die Forensiker ausschließen, dass das offene Feuer die Flammen entzündet hatte. Auch sonst fanden sich keine Spuren von Brandbeschleunigern in der Wohnung des Opfers und nichts deute auf fremdes Eindringen hin.

Außer auf den gänzlich verbrannten Körper, hatte sich das Feuer nur auf den Boden unterhalb des Körpers und auf die Decke darüber ausgewirkt. Eine weitere Untersuchung zeigte, dass der so verstorbenen Mr. Faherty an Diabetes vom Typ-2 litt, er jedoch nicht an einem Herzinfarkt verstorben war.

Aufgrund eigener Recherchen zum Phänomen sei er, so McLoughlin gegenüber Medien, zu der Überzeugung gekommen, dass es sich wahrscheinlich um einem Fall von SHC handele und es zudem interessant sei, dass eine auffallende Mehrheit derartiger Vorfälle sich in der Nähe von Kaminen und offenem Feuer ereignet hatte, ohne dass ein gewöhnliches Übergreifen von Flammen die Brandursache zu sein schien.

Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / telegraph.co.uk
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