https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Sonntag, 30. Oktober 2011

Reise zum "Roswell UFO Festival" 2012

Das "UFO Museum" in Roswell | Copyright: AllenS/Public Domain

Xanten/ Deutschland - Jedes Jahr Anfang Juli verwandelt sich das sonst eher ruhige Wüstenstädtchen Roswell im US-Bundesstaat New Mexico zu einer Partymeile für UFO-Fans, Touristen und ja auch mehr oder weniger "ungewöhnliche Lebensformen". Grund für die Feierlichkeiten ist der Jahrestag eines Absturzereignisses bei dem im Sommer 1947 vor den Toren der Stadt ein außerirdisches Flugobjekt abgestürzt sein soll. Das bevorstehende "Roswell UFO Festival 2012" hat der deutsche UFO-Forscher Alexander Knörr zum Anlass genommen, vom 1. bis zu 8. Juli 2012 eine entsprechende Reise zu organisieren.

Neben dem Festival stehen auch weitere interessante Stätten in New Mexico auf dem Reiseplan, wenn unter anderem die das Raketentestgelände der "White Sands Missile Ranch", das Raumfahrtmuseum von Albuquerque und ein Besuch des "Meteorite Museum" an.

"Das Highlight unserer Reise wird das 'Roswell UFO Festival' selbst sein", erläutert Knörr. "Dieses bietet eine atemberaubende Vielfältigkeit. Es gibt eine Reihe Vorträge von prominenten UFO Forschern, Kostümwettbewerbe, Umzüge und vieles mehr. An diesem außergewöhnlichen Tag genießen wir die mannigfaltigen Facetten des Festivals und entdecken sicherlich auch allerlei Verrücktheiten!" Ein weiterer Höhepunkt der Roswell-Reise ist sicherlich auch ein Besuch der überlieferten Absturzstelle und des örtlichen 'UFO Museums'".

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Auch Naturfreunde sollen auf der Reise mit einem Ganztagesausflug zu den größten Höhlensystemen New Mexicos in Carlsbad nicht zu kurz kommen. "Hier sollen derart weit verzweigte Höhlensysteme existieren, dass man sich in diesen mühelos verlaufen und nie wieder heraus finden könnte", so Knörr. "Angeblich sollen diese Höhlen unterirdisch bis in die legendenumwobenen Höhlen Südamerikas reichen, die teilweise künstlich vor Jahrtausenden angelegt wurden und in denen Hinterlassenschaften der Astronautengötter zu finden sein sollen."

Neben seiner Tätigkeit als UFO- und Prä-Astronautik-Forscher und Autor mehrerer Bücher, ist Alexander Knörr 1. Vorsitzender der "Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung e.V." (DEGUFO, degufo.de).

- Weitere Informationen zur Reise finden Sie auf der Internetseite von Alexander Knörr
- Direktinformationen zur Reise inkl. Anmeldeformular im PDF-Format finden Sie HIER

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / aknoxx.alien.de

Wissenschaftler messen erstmals Trauminhalte

Aktivität in der motorischen Hirnrinde bei einer tatsächlich ausgeführten Bewegung der Hände im Wachen (linkes Bild) und während einer geträumten Bewegung (rechtes Bild). Blaue Regionen spiegeln die Aktivität bei einer Bewegung der rechten Hand wider, die in der linken Gehirnhälfte deutlich wird, wohingegen rote Regionen die entsprechende Bewegung der linken Hand auf der gegenüberliegenden Hirnhälfte anzeigt. | Copyright: MPI für Psychiatrie, mpipsykl.mpg.de

München/ Deutschland - Anhand der Hirnaktivität träumender Probanden haben deutsche Neurowissenschaftler erstmals erfolgreich Rückschlüsse auf den Trauminhalt gezogen. Möglich wurde dies mit Hilfe so genannter luzider Träumer, also von Menschen, die sich ihres Träumens bewusst werden und ihre Trauminhalte verändern können. Die Messungen zeigen, dass das Gehirn im Traum ähnlich aktiv ist wie bei der tatsächlich ausgeführten Handlung im Wachzustand.

Mit Hilfe bildgebender Verfahren wie etwa der funktionellen Kernspintomografie können Wissenschaftler seit einigen Jahren Gehirnaktivität während des Schlafs räumlich genau lokalisieren und sichtbar machen. Hirnaktivität während eines Traumes konnte bislang jedoch noch nicht gemessen werden, da eine gemessene Hirnaktivität sich nur dann auf einen spezifischen Traum zurückgeführt werden kann, wenn die genaue zeitliche Übereinstimmung von Trauminhalt und Messung bekannt ist. Das Problem: Ob ein Mensch träumt, könnte also nur die Person selbst mitteilen.

Die Wissenschaftler um Studienleiter Michael Czisch vom "Max-Planck-Institut für Psychiatrie", der Berliner "Charité" und des "Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften" in Leipzig haben sich deshalb die Fähigkeit luzider Träumer zu Nutze gemacht, bewusst zu träumen. Der "Klarträumer" sollte sich während des Schlafs in einem Kernspintomografen seines Traumes bewusst werden und diesen sogenannten luziden Zustand an die Forscher durch Augenbewegungen melden. Dann sollte er willentlich "träumen", zuerst die linke und dann die rechte Hand für 10 Sekunden wiederholt zu einer Faust zu ballen.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Auf diese Weise konnten die Wissenschaftler anhand der Hirnströme (EEG) des Untersuchten den Eintritt in den REM-Schlaf messen. Hierbei handelt es sich um jene Schlafphase, in der Träume besonders intensiv empfunden werden. Die ab diesem Zeitpunkt gemessene Aktivität des Gehirns spiegelte den vereinbarten "Traum" wider, abwechselnd die Fäuste zu ballen.

"Tatsächlich wurde eine Region in der sensomotorischen Großhirnrinde des Gehirns aktiviert, die für die Ausführung von Bewegungen zuständig ist", erläutert die Pressemitteilung des "Max-Plank-Instituts" (mpg.de). "Dies zeigt auch ein direkter Vergleich mit der Gehirnaktivität, die bei einer tatsächlich ausgeführten Bewegung der Hand im Wachen auftritt. Auch wenn der luzide Träumer sich die Bewegung der Hand im Wachen nur vorstellt, reagiert die sensomotorische Hirnrinde ähnlich (s. Abb.)."

Die Übereinstimmung der gemessenen Gehirnaktivität von Traum und bewusster Handlung zeigt, dass Trauminhalte gemessen werden können. "Wir können mit dieser Kombination aus Hirnströmen während des Schlafs, bildgebenden Verfahren und luzidem Träumen jedoch nicht nur einfache Bewegungen im Traum untersuchen, sondern auch die Aktivierungsmuster im Gehirn bei visuellen Traumwahrnehmungen messen“, sagt Martin Dresler, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie.

Die Forscher konnten die mittels Kernspin gewonnen Daten an einem anderen Probanden durch eine weitere Technik bestätigen. Mit Hilfe der so genannten Nah-Infrarot-Spektroskopie beobachteten sie zusätzlich eine gesteigerte Aktivität in einer Hirnregion, die bei der Planung von Bewegungen eine wichtige Rolle spielt. "Unsere Träume sind also kein 'Schlaf-Kino', in dem wir passiv ein Geschehen nur beobachten, sondern schließen Aktivität in denjenigen Hirnregionen mit ein, die für die Traumhandlung relevant sind", erklärt Michael Czisch, Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Psychiatrie.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Gedankenlesen: Wissenschaftler rekonstruieren zuvor gesehene Filmsequenzen anhand von Hirnaktivitätsmustern
24. September 2011
Computer übersetzt Gedanken in Sprache
6. Januar 2010
Hirnwellen bedienen Computer
9. Dezember 2009
Computer bildet erstmals Gedanken in bewegten Bildern ab

3. November 2009
US-Army entwickelt Maschine zum Gedankenlesen
21. Mai 2009
Gedankenlesen mittels Infrarot-Scans
12. Februar 2009
Mind-Controll-Games - Gedankenmuster steuern neuste Generation von Spielen
19. Januar 2009
Neurologen bilden erstmals Gedanken ab
12. Dezember 2008
Forscher lesen fremde Gedanken
6. März 2008

Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: mpg.de / grenzwissenschaft-aktuell.de
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE