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Donnerstag, 10. November 2011

Forscher schlagen Erklärungen für Mondmagnetismus vor

Gesamtansicht des Mondes, aufgenommene von der NASA-Sonde "Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO). (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen) | Copyright: NASA/GSFC/Arizona State University

Santa Cruz/ USA - Seit die Apollo-Missionen Mondgestein zurück zur Erde brachten und dieses in Labors untersucht wurde, rätseln Wissenschaftler darüber, wie es sein kann, dass dieses Gestein magnetisiert ist, obwohl der Erdtrabant selbst über gar kein globales Magnetfeld verfügt. US-Wissenschaftler haben nun einen neuen Mechanismus vorgeschlagen, der das Rätsel erklären könnte und beschreibt, wie der noch junge Mond einst ein eigenes globales Magnetfeld erzeugt haben könnte.

Frühere Erklärungstheorien für das magnetisierte Mondgestein gingen lange Zeit davon aus, dass dieser Magnetisierung durch Einschläge auf dem Mond hervorgerufen wurden. Anhand paleomagnetischer Analysen des Mondgesteins, sowie durch Messungen der Magnetisierung der Mondkruste konnte jedoch nachgewiesen werden, dass der Mond in seiner frühen Geschichte über ein starkes und langlebiges Magnetfeld verfügt haben musste.

Globale Magnetfelder werden eigentlich von sogenannten Geodynamos erzeugt, die durch Hitze aus dem Inneren Kern entstehen, die wiederum komplexe Fließbewegungen im flüssigen Eisen des äußeren Kerns antreiben. Der Mond jedoch war und ist zu klein, um eine solche Art von innerem Dynamo aufrecht zu erhalten.

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Wie die Planetenwissenschaftler Christina Dwyer und Francis Nimmo von der "University of California" (UCSC) sowie David Stevenson vom "California Institute of Technology" (CIT) in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Nature" berichten, könnte einst ein Dynamo von der Verwirbelung des flüssigen Mondkerns durch die Bewegung des festen Mantels darüber angetrieben worden sein.

"Dies wäre eine ganz andere Art und Weise, wie ein globaler Dynamo angetrieben werden könnte", so Dwyer. In ihrer Studie haben die Wissenschaftler die Auswirkungen einer Differentialbewegung zwischen dem Mondkern und dem Mondmantel errechnet.

Tatsächlich umkreiste der noch junge Mond in einem deutlich geringeren Abstand als heute - eine (minimale) Fluchtbewegung, die sich weiterhin fortsetzt. Bei einer näheren Distanz, sorgte wahrscheinlich die damit einhergehende stärkere Gezeitenwirkung zwischen Erde und Mond dafür, dass sich der Mantel des Mondes leicht unterschiedlich zu seinem Kern bewegte. Diese zum Kern relative unterschiedliche Bewegung des Mantels könnte den flüssigen Kern verwirbelt und dabei jene fließenden Bewegungen erzeugt haben, die - so die Theorie der Forscher - den globalen Dynamo des Mondes in Schwung gebracht haben.

Laut den Berechnungen des Forscher-Trios könnte der so gestartete lunare Dynamo mindestens eine Milliarde Jahre aktiv gewesen sein. Mit zunehmender Entfernung des Mondes von der Erde sei er dann jedoch gemeinsam mit den ihn antreibenden Prozessen mehr und mehr zum Erliegen gekommen.

Zugleich weisen die Forscher jedoch daraufhin, dass noch weitere Analysen notwendig sind, um die Theorie zu beweisen. "Nur bestimmte Arten von Flüssigkeiten lassen einen magnetischen Dynamo entstehen", erläutert Dwyer. "Wir haben die Kraft errechnet, die für den Antrieb eines solchen Dynamos notwendig ist und diese steht angesichts der Eigenschaften des Mondes zur Verfügung." Jetzt soll ein Abgleich des Modells des Monddynamos mit den paleomagnetischen Analysen des Mondgesteins weitere Informationen über die Geschichte des Mondes liefern.

Zugleich stelle die Studie jedoch nicht nur einen neuen Mechanismus zur Entstehung eines magnetischen Feldes des frühen Mondes dar, sondern könne auch auf andere kleinere Himmelskörper, wie Asteroiden angewendet werden.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / ucsc.edu

Disclosure-Petition: Reaktionen auf Antwort der US-Regierung

Screenshot der Disclosure-Petition von Steve Bassett | Copyright: whitehouse.gov

Washington/ USA - Sowohl die Reaktion der Obama-Administration als auch die enttäuschten Reaktionen der Anhänger und Aktivisten der sogenannten Disclsoure-Bewegung (Exopolitik), die sich für die Beendigung des Stillschweigens der US-Regierung über ihr Wissen über UFOs und Außerirdische einsetzt, waren zu erwarten: Auf eine Online-Petition des Exopolitk-Lobbyisten Steve Bassett antwortete ein wissenschaftlicher Sprecher des Weißen Hauses, dass man "keine glaubwürdigen Informationen" für die Existenz von Außerirdischen oder gar deren Besuche auf der Erde habe (...wir berichteten). Bassett selbst bezeichnet die Reaktion als "inakzeptabel" und plant schon jetzt weitere Petitionseingaben.

"Wie zu erwarten, wurde die formelle Antwort der Obama-Administration von einem Stabsmitglied niedrigen Ranges des Büros für wissenschafts- und technologiepolitische Fragen, dem wissenschaftlichen Assistent Phil Larson, verfasst. (...) Diese Antwort war inakzeptabel", so Bassett in einer ersten Presseerklärung und ruft Gleichgesinnte dazu auf, ihre Empörung in der Kommentarsfunktion der Online-Petition zum Ausdruck zu bringen.

Steve Bassett | Copyright: exopolitig.org

Schon bald, so erklärte Bassett weiter, werde man mit der Öffentlichkeitskampagne für eine neue Disclosure-Petition beginnen. Diese benötigt dann innerhalb von 30 Tagen 25.000 Unterschriften um eine erneute Reaktion der Obama-Administration auf das Anliegen zu erhalten. Inwieweit sich diese zweite Petition von Bassetts "Paradigm Research Group" (PRG, paradigmresearchgroup.org) von der ersten Eingabe unterscheiden wird, ist bislang noch nicht bekannt.

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Während Bassett also eine erneute Kampagne vorbereitet, waren andere schneller und haben am gestrigen Mittwochen (9. November 2011) selbst eine neue Petition eingereicht. Mit dem Hinweis derartige Petitionen nach dem Vorbild sogenannter viraler Kampagnen auf der entsprechenden Internetseite des Weißen Hauses einzureichen, hat Dale Slevin, Administrator der niederländischen Exopolitik-Intitiative die neue Petition auf Bassetts Facebook-Seite angekündigt und verlinkt.

Die neue Petition fordert von der US-Regierung, eine offizielle Erlaubnis für die Aussagen von mehr als 200 UFO-Zeugen aus Regierung, Militär und Raumfahrt (NASA) vor dem US-Kongress.

"Seit mehr als 5 Jahren hat ein Präsident nach dem anderen das amerikanische Volk und die Welt über die Wahrheit der Anwesenheit Außerirdischer auf der Erde belogen", so der Originaltext der neuen Petition und führt weiter aus: "Das 'Disclosure Project' (disclosureproject.org) beruft sich auf mehr als 200 Zeugen, die sowohl für die NASA, die US-Regierung, das US-Militär und sog. Black Operations (Anm. d. Red.: militärische bzw. geheimdienstliche Operationen, die in keinem Budget- und Rechenschaftsbericht vermerkt sind) gearbeitet haben und die alle Beweise vorlegen können, dass Sie – die US-Regierung – lügen erzählen, (wenn Sie behaupten, Sie hätten keine Beweise für die Anwesenheit und Kontakte Außerirdischer)!

Aus diesem Grund fordern wir, das Volk, dass allen (diesen) Zeugen erlaubt wird, ihre Beweise vor dem US-Kongress und damit unserem Land darzulegen, damit eine umfassende Untersuchung durchgeführt werden kann.

Diese Forderung abzulehnen würde bedeuten, alle diese Personen als Lügner zu bezeichnen. Zu diesen Zeugen zählen auch der ehemalige (Apollo)-Mondastronaut Dr. Edgar Mitchell und ein ehemaliger Gouverneur von Arizona. Sind alle diese Leute Lügner?

Die Zeit, alle Karten auf den Tisch zu legen und endgültig das Wahrheitsembargo zu beendigen, ist gekommen!"

- Die Original-Petition finden Sie HIER

In noch stärkerer Form als schon die Petition von Bassett verbindet also auch diese Eingabe ein grundsätzliches Disclosure-Anliegen um ein Geheimwissen der US-Offiziellen in der UFO-Frage nicht nur mit der von Exopolitikern vorausgesetzten Existenz intelligenter Außerirdischer, sondern auch deren fortwährenden Besuchen und Anwesenheit auf der Erde.

Es ist nicht zuletzt dieser Punkt, der Bassett und der weltweiten Disclosure- und Exopolitik-Bewegung von zahlreichen anderen UFO-Forschern zum Vorwurf gemacht und als einer der Gründe genannt wird, dass die Antwort auf die Petition so vorhersehbar und zugleich nichts sagend ausfiel. Mehr noch, UFO-Forscher werfen Bassett vor, dass er mit einer einseitigen und vorab kaum kommunizierten Formulierung der UFO-Forschung einen Bärendienst und der US-Regierung eine Steilvorlage für eine ausweichende jedoch öffentlichkeitswirksame Erklärung geliefert habe.

"Bassett ist selbst Schuld für diese Antwort hat", so Marius Kettmann, 2. Vorsitzender der "Deutschen Gesellschaft für UFO-Forschung" (DEGUFO, degufo.de). "Er erstellt eine Petition, in der es vordergründig um UFO-Akten geht, dann aber verknüpft er eben diese UFOs mit Außerirdischen. Keine Behörde, welche auch immer, die UFO-Akten gesammelt, untersucht und/oder analysiert haben könnte, musste sich also angesprochen fühlen, auch wenn sie UFO-Sichtungen usw. vorliegen hätte, aber eben eine außerirdische Beteiligung nicht beweisen könnte. (...) Bassett hätte das selber besser wissen müssen. Dass Einige (mich eingeschlossen) bei einer solchen Petition nicht mitmachten, liegt eben an dieser falschen Herangehensweise."

In der Bundesrepublik setzt sich die "Deutsche Initiative für Exopolitik" für die Veröffentlichung des angeblich noch vielfach geheimen UFO-Wissens der Regierungen und die Beendigung der "Verschleierung der außerirdischen Präsenz auf der Erde" ein. Gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" kommentierte der Koordinator der Initiative Robert Fleischer die offizielle Antwort auf die Petition wie folgt:

"Was genau meint der Sprecher des Weißen Hauses mit der Aussage: 'Es gibt keine glaubhaften Informationen die darauf hindeuten, dass irgendwelche Beweise vor der Öffentlichkeit versteckt werden'? Gibt es nun Informationen, die auf eine Geheimhaltung hindeuten oder nicht? Und wenn es sie gibt - wer entscheidet darüber, ob diese glaubhaft sind oder nicht? Solche Informationen stammen immerhin aus offiziellen Regierungsakten!

Robert Fleischer | Copyright: exopolitik.org

So äußerte sich die CIA bereits 1952 in einem Memorandum an den CIA-Direktor mit Sorge über das große öffentliche Interesse an 'Fliegenden Untertassen', welches von Bedeutung für die Nationale Sicherheit sei. (Quelle: British National Archives, DEFE 24/2026-1, S. 360-363). Historischer Fakt ist ebenso, dass die CIA im Januar 1963 ein Expertenpanel ins Leben rief, um das gesteigerte öffentliche Interesse an UFOs unter Kontrolle zu bekommen. Die Experten empfahlen, 'dass nationale Sicherheitsbehörden sofortige Schritte unternehmen sollten, um Unidentifizierten Flugobjekten ihren Sonderstatus und die Aura des Mysteriösen zu nehmen'. Zu diesem Zweck sollte ein 'integriertes Programm' ins Leben gerufen werden, um UFO-Berichte mit Hilfe von Massenmedien zu 'demystifizieren' (vgl. wikipedia.org/wiki/Robertson_Panel). Dass dieses Programm immer noch aktiv laufen könnte, stellt der Autor Terry Hansen in seinem vielbeachteten Buch 'The Missing Times' anschaulich dar.

Nicht zuletzt deuten auch die Aussagen hochrangiger Zeugen auf Geheimprojekte der US-Regierung hin, wie die des ehemaligen Senators von Arizona, Barry Goldwater. Er schrieb 1975 in einem Brief an einen Wähler: 'Vor zehn oder 12 Jahren habe ich versucht herauszufinden, was sich in dem Gebäude auf dem Wright-Patterson-Stützpunkt befindet, wo die von der Luftwaffe gesammelten Daten gelagert werden, und mein Anliegen wurde verständlicherweise abgewiesen. Es ist immer noch höher als Top Secret eingestuft.' (Quelle: British National Archives, DEFE 24/2026, S.460). 30 Jahre lang war Goldwater Senator - ist er etwa keine glaubhafte Quelle?

Die breite Kritik an der Antwort des Weißen Hauses auf Bassetts UFO-Petition ist darum nicht etwa 'ein gefundenes Fressen für Verschwörungstheoretiker', wie dies etwa in der Online-Ausgabe der ARD-Tagesschau (tagesschau.de) behauptet wird, sondern Ausdruck eines längst überfälligen öffentlichen Prozesses:

Bevor wir Euch abkaufen, liebe US-Regierung, dass Ihr überhaupt keine Hinweise auf außerirdisches Leben habt, solltet Ihr erst einmal in Euren eigenen Akten nachlesen, was dazu schon bekannt ist. Dann sinkt auch das Risiko, sich beim nächsten offiziellen UFO-Statement mit uninformierten Aussagen lächerlich zu machen.

Ausführlich werden wir die Antwort des Weißen Hauses in unserer kommenden Live-Sendung kommentieren – am Donnerstag, 20:30 Uhr, auf unserem neuen Internet-TV-Kanal 'Exopolitik Live!'. Weitere Informationen unter www.exopolitik.org."

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de

"Lebendige Computer" sollen Herstellung neuer Lebensformen ermöglichen

Archiv: E-Coli-Bakterien | Copyright: Rocky Mountain Laboratories / Public Domain

Nottingham/ England - Wissenschaftler der "University of Nottingham" verfolgen derzeit das Ziel der Erzeugung eines in vivo biologischen Zell-Gegenstücks zu einem Computerbetriebssystems. Mit einer solchen re-programmierbaren Zelle könnte die synthetische Biologie revolutioniert und der Weg zur Herstellung völlig neuer und vielfältig nutzbarer Lebensformen durch einen relativ problemfreien Prozess ermöglicht werden.

Wie die Forscher um Professor Natalio Krasnogor von der interdisziplinären "Computing and Complex Systems Research Group" berichtet, soll die Technologie dazu dienen, "jegliche Art von Zellen derart neu zu programmieren, dass sie jede gewünschte Funktion auch ohne Anpassung ihrer Hardware ausführen können".

Bei erfolgreicher Entwicklung, so Krasnogor, könnten mit dieser Methode schon in kurzer Zeit Lebewesen erzeugt werden, die völlig neuartig sind, so nicht in der Natur vorkommen und eine Vielzahl nützlicher Funktionen erfüllen können.

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Die entsprechenden Lebewesen könnten zur Erfüllung unzähliger Aufgaben programmiert werden, von der Erzeugung von Lebensmitteln, der Umweltsäuberung, beispielsweise für den Abbau von Ölteppichen, bis hin zu medizinischen Aufgaben wie etwa der Herstellung individueller an Patienten angepasster Medikamente und von Organen zur Transplantation.

Das Forschungsprojekt unter dem Namen "Towards a Biological Cell Operating System" (AUdACiOuS) soll zudem neue Einblicke in die Funktionsweise lebender Organismen ermöglichen und es dadurch den Wissenschaftlern ermöglichen, biologische Systeme zu erzeugen. Zunächst wollen sich die Forscher dem Bakterium "Escherichia coli" (E.coli, s. Abb.) widmen und es derart verändern, dass es sich viel einfacher programmieren lässt.

"Bislang benötigt man für diesen Prozess jedes Mal eine neue Zelle, die wir in einem langwierigen Laborprozess nachbilden müssen. Die meisten Menschen stellen sich vor, dass wir lediglich die DNA der Zelle verändern müssen, um auch ihr Verhalten zu verändern. Tatsächlich ist es aber nicht ganz so einfach, da für gewöhnlich aus diesem Prozess ein falsches Verhalten der Zelle hervorgeht", erläutert der Wissenschaftler. "Sollte AudACiOuS erfolgreich sein, könnte dieses Ziel innerhalb von fünf Jahren erreicht werden und bakterielle Zellen am Computer so programmieren werden, dass diese neuen Zellen ihre Aufgaben direkt ausführen können." Zu vergleichen sei dieser Prozess mit der Entwicklung eines Betriebssystems für Computer.

Zu den größten Herausforderungen für die Forscher zählt u. a. die Entwicklung neuer Computermodelle, mit der das Verhalten von Zellen im Labor noch genauer vorhergesagt werden kann. Während Wissenschaftler bislang schon in der Lage sind, einzelne Zellen zu programmieren. Diesen Prozess allerdings auf größere Organismen zu übertragen, sei deutlich schwieriger.

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