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Freitag, 18. November 2011

Überlichtschnelle Teilchenmessung am CERN: Neutrinos überschreiten erneut Lichtgeschwindigkeit

Schematische Darstellung des OPERA-Experiments zwischen CERN und CERN 2 im Gran Sasso Gebirgsmassiv (Illu.). (Kicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: CERN

Genf/ Schweiz - Im September schockierten Wissenschaftler am "Europäischen Kernforschungszentrum" (CERN) nahe Genf die Wissenschaftswelt mit der Meldung, dass Neutrinos im Rahmen des OPERA-Experiments die Strecke zwischen Genf und dem italienischen "Gran Sasso Laboratory" (CERN 2) schneller als das Licht zurückgelegt hatten (...wir berichteten, s. Links). Nachdem sich daraufhin umgehend zahlreiche Wissenschaftler um eine Erklärung für das eigentlich für unmöglich gehaltene Verhalten der Elementarteilchen zu erklären, hatten die OPERA-Forscher ein zweites Experiment angesetzt, dessen Ergebnisse soeben präsentiert wurden: Auch die Neutrinos im neuen Experiment, das auch Kritikpunkte und den Vorwurf von Messfehler berücksichtigt hatte, haben demnach das "kosmische Tempolimit" der Lichtgeschwindigkeit überschritten.

Im neuen Test wurden die Messungen der Reisegeschwindigkeit nochmals präzisiert. Insgesamt wurden drei durch Pausen voneinander getrennte Pulse vom CERN abgegeben. 20 eindeutige Neutrinoereignisse wurden vom Grans Sasso Labor aufgefangen. Unter anderem anhand der Pausen konnten die Wissenschaftler diese Messungen nun eindeutig den angegebenen Pulsen zuordnen und damit zugleich die Genauigkeit der Messungen bestätigen und Messfehler ausschließen.

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"Die neuen Messungen verändern die ursprünglichen Schlussfolgerungen der ersten Messungen nicht", so die Erklärung des CERN. Dennoch sollten auch die neuen Ergebnisse von unabhängigen Wissenschaftlern überprüft werden, "bevor sie bestätigt oder verworfen werden können". Zu diesem Zweck hat das OPERA-Team einen Artikel über das erneute Experiment dem Fachmagazin "Journal of High Energy Physics" (JHEP) vorgelegt und auf der Inspire-Internetseite veröffentlicht.

- Den vollständigen Artikel zu den neuen Messergebnissen finden Sie HIER

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / cern.ch

Ungewöhnliche Mumie in Peru entdeckt

Schädelansicht der ungewöhnlichen Andenmumie im Museum Ritos Andinos in Cusco | Copyright/Quelle: RPP/Cesar Zapata

Cusco/ Peru - Wie peruanische Medien berichten, ist der Direktor des Privatmuseums "Ritos Andinos" in Cusco in der Sammlung des Museums auf eine Mumie gestoßen, die bislang für die sterblichen Überreste eines Kindes gehalten wurden. Laut dem Anthropologen und Direktor des Museum Renato Riquelme hat eine kürzliche Begutachtung der Mumie durch spanische und russische Ärzte nun jedoch ergeben, dass die anatomischen Eigenschaften gegen eine solche Deutung sprechen – doch um was könnte es sich stattdessen handeln?

Die hauptsächlich nur noch aus dem Skelett bestehende, einst in Decken eingehüllte Mumie ist gerade einmal 50 Zentimeter groß und wurde vor zwei Jahren auf dem Wiracochan-Hügel, zwei Kilometer vom Stadtzentrum von Andahuaylas, dessen Kirche auf einer Inka-Ruine errichtet wurde, entdeckt. "Der Kopf ist eher dreieckig und ungewöhnlich groß - fast so groß, wie der restliche Körper. Wären das menschliche Überreste, so müssten sie zu einem Kleinkind gehören. Darauf deutet die noch deutlich offene große Fontanelle auf der Schädeldecke hin", wird Riquelme zitiert. Bei einer normalen Entwicklung schließt sich die große Fontanelle spätestens nach einem Jahr. Dieser Altersbestimmung scheinen jedoch die bereits vorhandenen zweiten Backenzähne zu widersprechen.

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Auch der ansonsten ungewöhnliche hohe und lang gestreckte Schädel, wie er jedoch durch die Tradition der noch im Säuglingsalter künstlich herbeigeführten Schädeldeformation entstanden sein könnte, die auch bei den Inka praktiziert wurden, sowie die auffallend großen Augenhöhlen, unterscheiden die Mumie im Museum von anderen Funden.

Gesamtansicht der ungewöhnlichen Andenmumie | Coypright/Quelle: andina.com.pe

Laut Renato Riquelme sollen die - jedoch nicht namentlich genannten - "spanischen und russischen Ärzte" zu der Überzeugung gelangt sein, dass es sich um die Mumie eines Außerirdischen handelt. Auch wenn nahezu alle peruanischen Medien den Museumsdirektor auf diese Weise zitieren, ist es unserer Redaktion bislang noch nicht gelungen, diese Aussagen Riquelmes so zu bestätigen.

Die Bandbreite möglicher Schädeldeformationen und Fehlausbildungen der menschlichen Anatomie ist zu groß, als dass jede, der Norm nicht entsprechende Ausformung, automatisch mit einer außerirdischen Herkunft gleichgesetzt werden sollte. Laut der Zeitung "El Comercico", soll die Mumie schon bald eingehender untersucht werden. Die peruanische Nachrichtenagentur "Andinas" berichtet weiter, dass in einem der Augenhöhlen Reste des Augapfels erhalten sind. Von diesen erhoffen sich die Wissenschaftler nun eine aussagekräftige DNA-Analyse. Sobald diese Untersuchungsergebnisse vorliegen und bekannt werden, werden wir erneut über den Fall berichten.

- Weiter Abbildungen der Mumie finden Sie hier: Quelle 1, Quelle 2

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / andina.com.pe / elcomercio.pe / peru.com / rpp.com.pe

UFO-Petition: Disclosure-Lobbyist Basset reagiert auf Antwort der US-Regierung

Screenshot der Disclosure-Petition von Steve Bassett | Copyright: whitehouse.gov

Washington/ USA - Nachdem die US-Regierung über einen wissenschaftlichen Regierungssprecher auf eine Online-Petition, die ein Eingeständnis des Wissens der USA über UFOs, Außerirdische und deren Anwesenheit auf der Erde gefordert hatte, mit der formellen Aussage reagiert hatte, dass man keine glaubhaften Beweise für diese Behauptungen und die Existenz außerirdischen Lebens im Allgemeinen habe (...wir berichteten 1, 2, 3), hat nun der Disclosure- und Exopolitik-Aktivist Stephen Bassett, auf die Antwort der Obama-Administration ausführlich reagiert.

Im Folgenden veröffentlichen wir Bassets Statement (paradigmresearchgroup.org) im ins Deutsche übersetzten Wortlaut und unkommentiert:

"64 Jahre nachdem fliegende Scheiben zu einem weltweiten Phänomen wurden, hat die Regierung der Vereinigten Staaten erstmals eine formelle Position veröffentlicht.

Am Freitag den 4. November antwortete das 'Office of Science and Technology Policy' (OSTP) auf zwei Petitionen, die über die 'We the People'-Sektion der Internetseite des Weißen Hauses eingereicht wurden. Eine dieser Eingaben, die 'Disclosure Petition', wurde von der 'Paradigm Research Group' (PRG) eingereicht.

Stephen Bassett | Copyright: exopolitig.org

Die Antwort des Weißen Hauses stellt die Einschätzung der Administration über die Aussage einer wachsenden Anzahl von Forschern und Aktivisten darüber dar, dass fliegenden Scheiben und andere verwandte Phänomene die Interaktion einer außerirdischen, nicht-menschlichen Intelligenz mit der Menschheit bestätigen.


Informationen hierzu finden Sie unter: https://wwws.whitehouse.gov/petitions#!/response/searching-et-no-evidence-yet und www.disclosurepetition.info

In seiner Antwort (auf die Petition) schrieb der OSTP-Wissenschaftler Phil Larson: "Tatsache ist, dass wir keine glaubwürdigen Beweise für die Anwesenheit Außerirdischer hier auf der Erde haben." Leider ist diese Einschätzung des OSTP und der Obama-Administration jedoch falsch. Vor dem Hintergrund, dass rund 50 Prozent der Amerikaner mittlerweile von der Anwesenheit Außerirdischer überzeugt sind und mehr als 80 Prozent glauben, dass die Regierung über dieses Phänomen nicht die Wahrheit sagt, ist diese Antwort zudem auch noch beschämend.

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Für die Aussage des OSTP gibt es nur vier mögliche Erklärungen:

1) Es handelt sich um eine politische Lüge.
Was auch immer das exekutive Personal über die außerirdischen Beweise weiß oder nicht, die Administration kann eine derartige Kenntnis im Sinne eines politischen Schutzes des Präsidenten angesichts der nächsten Wahlen nicht eingestehen.

2) Es handelt sich um eine Lüge im Sinne der nationalen Sicherheit.
Die Administration kann eine derartige Kenntnis als Angelegenheit der Nationalen Sicherheit nicht eingestehen. Dies kommt dann der Einschätzung (durch die US-Regierung) gleich, dass das (US-amerikanische) Volk mit diesen Wahrheiten nicht umgehen könnte.

3) Die Antwort zeigt, dass der exekutive Arm der US-Regierung, darin beinhaltet auch ein beachtlicher Teil von militärischen, wissenschaftlichen und geheimdienstlichen Beratern, gänzlich ähnlungslos bezüglich der umfangreichen Beweise für eine außerirdische Anwesenheit (auf der Erde) ist, wie sie während der vergangenen sechs Jahrzehnte von einer beachtlichen Bürgerbewegung aus Wissenschaft- und Wahrheitsaktivisten zusammengetragen wurden. Dies wiederum würde belegen, dass die Administration ebenso ignorant wie inkompetent ist.

4) Die Aussagen der Antwort (der US-Regierung) sind korrekt und die zuvor erwähnten, in sechzig Jahren angehäuften, Beweise sind nichts weiter als ein weltweites Missverständnis.

Es gibt keine weiteren Erklärungsmöglichkeiten und die verantwortlichen Offiziellen (der US-Regierung) werden auf dieser Grundlage sich und ihre formelle Aussage erklären müssen.

Die 'Paradigm Research Group' lädt alle politische Medien zu einer angemessenen Untersuchung der Beweise für die außerirdische Realität und damit einhergehend eine Prüfung der Position der Obama-Administration zu einer der wichtigsten Angelegenheiten der heutigen Welt ein.

Eine solche Untersuchung könnte beispielsweise folgende Punkte beinhalten:

1) Eine erneute Überprüfung von während mehrerer Jahrzehnte gemachten Aussagen ranghoher Persönlichkeiten. Informationen hierzu: www.paradigmresearchgroup.org/QuotesPage.html

2) Eine erneute Überprüfung der Datenbanken tausender (UFO)-Sichtungen durch Flugpiloten. Eine solche Datenbank wird von der NARCAP geführt: www.narcap.org

3) Eine erneute Überprüfung folgender Bücher zum Thema: 'UFOs and the National Security State' - Vols. 1 and 2 (Dolan), 'UFOs and Nukes' (Hastings), 'Witness to Roswell' (Carey/Schmitt), 'UFOs: Generals, Pilots and Government Officials Go On the Record' (Kean), 'Missing Times: News Media Complicity in the UFO Cover-up' (Hansen), 'Above Top Secret' (Good), 'Abduction: Human Encounters with Aliens' (Mack), 'Close Encounters of the Fourth Kind' (Bryan), 'Top Secret/Majic' (Friedman).

4) Eine erneute Überprüfung folgender (Video)-Dokumentationen: 'Out of the Blue' (Fox/Coleman), "UFOs: 50 Years of Denial' (Fox). 'The Day Before Disclosure' (Toftenes).

5) Eine erneute Überprüfung der öffentlich gemachten Aussagen von Astronauten-Legenden wie Col. Gordon Cooper und Dr. Edgar Mitchell: www.youtube.com/results?search_query=gordon+cooper&aq=f und www.paradigmresearchgroup.org/Mitchell_Media_Coverage.htm

6) Eine erneute Überprüfung der (UFO)-Zeugenaussagen von Regierungsangestellten, wie sie vom 'Disclsoure Project' zusammengetragen wurden: www.disclosureproject.org/access/

Diese Liste stellt nur einen kleinen Teil jener Beweise dar, die das Weiße Haus formell als entweder 'nicht glaubwürdig' oder 'nicht existent' bezeichnet. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Umstände, die die politischen Medien überprüfen können - eine davon hat vor dem Hintergrund der aktuellen Position des OSTP durchaus einem ironischen Aspekt:

Von 1993 bis Ende 1996 bemühte sich der Milliardär Laurance Rockefeller durch das "Office of Science and Technology Policy" den damaligen Präsidenten Clinton davon zu überzeugen, alle Akten über UFOs und Außerirdische zu veröffentlichen und das Wahrheitsembargo zu beenden.

Doch warum ist das für die aktuelle Administration von Bedeutung? Nun, folgende Personen waren entweder direkt in diese Bemühungen, die als 'Rockefeller Initiative' bekannt wurden, involviert oder wussten zumindest davon: Bill Clinton (damals Präsident; heutiger Berater des Präsidenten), Hillary Clinton (heute Außenministerin), John Podesta (Leider von Obamas Übergangsteams), Webster Hubbell, Leon Panetta (ehem. CIA- Direktor; heute Verteidigungsminister), Dr. John Gibbons, Albert Gore (ehem. Vizepräsident der USA), Bill Richardson (Gouverneur von New Mexico).

Keiner dieser hochrangigen Offiziellen hat sich je zur 'Rockefeller Initiative' geäußert, wurde von den politischen Medienvertretern auf die 'Rockefeller Initiative' angesprochen oder befragt. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, dies zu ändern. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier: www.paradigmresearchgroup.org/Rockefeller%20Documents/Rockefeller_Initiative_Documents.htm and www.presidentialufo.com/bill-clinton/105-extraterrestrial-politics-part-1-rockefeller-initiative-to-the-clinton-white-house und www.presidentialufo.com/bill-clinton/107-extraterrestrial-politics-part-3-rockefeller-continues-his-effort-to-get-ufo-disclosure

Der PRG-Direktor Stephen Bassett wird bald ein ausführliches Kommentar zur Antwort und Position des OSTP in Form eines "Opposite Editorial" (Anm. d. GreWi-Redaktion: Bei sog. Op-ed's handelt es sich um Kommentare von Kolumnisten, die oft bewusst von der Redaktionslinie abweichen) verschiedenen Zeitungen anbieten."

- Bassets Statement im englischen Original finden Sie HIER

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