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Montag, 21. November 2011

UFOs, Außerirdische und die US-Regierung: Kampagne zur "Disclosure Petition II" gestartet

Hillary Clinton und Laurance Rockefeller diskutieren 1995 auf dessen Ranch in Wyoming Fragen zu außerirdischem Leben (...wir berichteten) | Copyright: clintonlibrary.gov

Washington/ USA - Nachdem die Obama-Administration auf eine erste Online-Petition, die das Eingeständnis und Freigabe des angeblich geheimen Wissens der US-Regierung über UFOs, Außerirdische und deren Anwesenheit auf der Erde forderte, mit der Antwort reagiert hatte, man habe "keine glaubwürdigen Beweise für die Existenz Außerirdischer" (...wir berichteten 1, 2, 3, 4), nimmt der Autor der Petition, der Disclsoure- und Exopolitik-Lobbyist Stephen Bassett von der "Paradigm Research Group" (PRG) nun einen zweiten Anlauf in der Bemühung um einen Offenlegung der US-amerikanischen UFO-Geheimnisse.

Am 1. Dezember 2011 will er eine zweite Eingabe auf dem Online-Petitions-Portal des Weißen Hauses (whitehouse.gov/petitions) machen. Diese muss innerhalb von 30 Tagen (dann also bis zum 31. Dezember 2011) mindestens 25.000 unterstützende Unterschriften zusammenbringen, damit sich die US-Regierung formell dazu äußert.

Die "Disclosure Petition II" basiere auf einer direkten Erwiderung der Aussagen des formellen Statements des wissenschaftlichen Sprechers der Obama-Administration auf die erste Eingabe (...wir berichteten 1, 2). Der Inhalt dieser zweien Petition, so hofft Bassett, werde ein weitreichendes und tiefgreifendes Medieninteresse erzeugen. "Alles hängt aber natürlich von den Menschen ab. Verbreiten Sie die Informationen auch zu dieser Eingabe so weit wie möglich (damit sie erfolgreich sein kann", so Bassett in seiner Voraberklärung auf "paradigmresearchgroup.org".

Stephen Bassett | Copyright: exopolitig.org

Hierzu hat Bassett schon jetzt den Inhalt dieser zweiten Petition veröffentlicht, den wir im Folgenden übersetzt und unkommentiert wiedergeben:

"Wir beantragen von der Obama-Administration die Einberufung einer umfassenden Untersuchung des US-Kongresses der Bemühungen um eine Veröffentlichung des Wissens um UFOs und Außerirdische durch das Büro des Weißen Hauses für wissenschaftlich und technologische Angelegenheiten ('Office of Science and Technology Policy', OSTP) der Clinton-Regierung (1993-2001) im Rahmen der sog. 'Rockefeller Initiative' (...wir berichteten 1, 2).

In seiner Antwort auf die erste 'Disclsoure Petition' hatte das (heutige) OSTP erklärt, die US-Regierung habe keine Beweise dafür, 'dass Leben jenseits unseres Planeten existiert oder dass eine außerirdische Präsenz auch nur ein einziges Individuum der menschlichen Rasse kontaktiert hat.'

Sollte dies stimmen, was hat das OSTP dann von März 1993 bis Oktober 1996 gemeinsam mit dem Milliardär und Clinton-Freund Laurance Rockefeller untersucht?

Zu denjenigen, die zwar davon wissen, sich bislang jedoch noch nie öffentlich dazu geäußert haben zählen u.a. der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, die heutige Außenministerin Hillary Clinton, der Leiter des Übergangsteams der Obama-Administration John Podesta, der heutige US-Verteidigungsminister und ehem. CIA-Direktor Leon Panetta, Dr. John Gibbons (OSTP 1993-98), der ehem. US-Vizepräsident Albert (Al) Gore und der ehem. Gouverneur des Bundesstaates New Mexico, Bill Richardson.

An der "Rockefeller Initiave" beteiligt oder darüber Informiert und somit UFO-Insider: Bill und Hillary Clinton, John Podesta, Leon Panetta, Dr. John Gibbons, Al Gore u. Bill Richardson (v.o.l.n.u.r.) | Coypright: Public Domain

Weitere Information zur 'Rockefeller Initiative' finden Sie unter:
www.paradigmresearchgroup.org/Rockefeller_Initiative_Documents.htm und www.presidentialufo.com/bill-clinton "

- Bassetts Presseerklärung zum Start der Kampagne der "Disclosure Petition II" im englischen original finden Sie HIER

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Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / paradigmresearchgroup.org

Gamburzew-Gebirge: Herkunft der antarktischen Geisterberge gelöst

Infografik zur Erkundung des antarktischen Gamburzew-Gebirgs. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: NSF, nsf.gov

New York/ USA - Gänzlich unter dem fast zwei Kilometer dicken Eis der Zentral-Antarktis verborgen, stellte das Gamburzew-Gebirge seit seiner Entdeckung 1958 Wissenschaftler vor ein großes Rätsel - gab es doch keine befriedigende geologische Erklärung dafür, warum das auch als "Geistergebirge" bezeichnete Massiv an dieser Stelle überhaupt existiert. Nach ausführlichen Expeditionen und aufwendigen Messungen (...wir berichteten) haben internationale Geologen nun das Rätsel um die antarktischen "Geisterberge" gelöst.

Mit 1200 Kilometern Länge und mit höchsten Erhebungen von 3400 Metern wird das Gamburzew-Gebirge auch als "Antarktische Alpen" bezeichnet, zeigt jedoch nur wenige geologische Gemeinsamkeiten mit den Merkmalen anderer Hochgebirge auf. So liegt das Gebirge im Gegensatz zu anderen Bergzügen mitten im Kontinent und nicht etwa an einer plattentektonischen Grenze. Zudem entspricht seine Höhe zwar geologisch relativ jungen Gebirgen wie den Rocky Mountains (ca. 70 Mio. Jahre) oder den europäischen Alpen (ca. 135 Mio. Jahre), doch deuten die neusten Erkenntnisse auf ein Alter des Gamburzew-Gebirges von 500 Millionen Jahren hin. Vergleichbar alte Gebirge - wie etwa die Appalachen - sind hingegen aufgrund von Erosion deutlich niedriger, weniger zerklüftet und schroff.

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Mit eisdurchdringendem Radar, Gravimetern und Magnetometern konnten die Forscher die Gipfel und Täler des verborgenen Gebirges nun detailliert abbilden und konnten anhand dieser Daten erstmals auch Erkenntnisse darüber erlangen, wie das Massiv einst entstand.

Radaraufnahmen der teilweise bis zu 1.400 Meter hohen Gebirgsspitzen unter dem Eispanzer der Antarktis. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright/Quelle: NSF, nsf.gov

Laut den Schlussfolgerungen der im Fachmagazin "Nature" veröffentlichten Studie des Teams um Fausto Ferraccioli von der "British Antarctic Survey", Carol Finn von der "US Geological Survey" und Robin Bell, von der "Columbia University" stießen vor rund einer Milliarde Jahren verschiedene Kontinente zusammen, wobei auch die ältesten Gesteine des heutigen Gamburzew-Gebirges zusammenstießen. Durch diese Kollision bildete sich eine tief in den Untergrund reichende Verdickung der Erdkruste, die sogenannte Gebirgswurzel. Während das darüber liegende Gebirge über die Jahrmillionen hinweg durch Erosion abgetragen wurde, blieb diese kalte und massive Gebirgswurzel erhalten.

Vor 250 bis 100 Millionen Jahren - zur Zeit der Dinosaurier - gehörte auch die heutige
Antarktis zum Superkontinent Gondwana, der damals auseinanderbrach. Dadurch erwärmt, wurden die geologischen Prozesse des ostantarktischen Grabens wieder reaktiviert und Landmassen wieder zu Bergen emporgedrückt. Sodann gruben Flüsse und Gletscher tiefe Täler und schliffen eine, den ursprünglichen Alpen ähnliche, Landschaft ins Gestein, die dann vor rund 34 Millionen Jahren von der antarktischen Eisdecke bedeckt und so vor weiterer Erosion geschützt wurde.

In einem nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler nun erstmals eine Gesteinsprobe des Gamburzew-Gebirges entnehmen. "Erstaunlicherweise verfügen wir zwar sogar über Gesteinsproben von Mond, doch noch über keine vom Gaburzew-Massiv", erläutert Bell. "Mit solchen Proben werden wir dann in der Lage sein, genau zu sagen, wann dieser Teil der alten Kruste reaktiviert wurde und zu diesem beachtlichen Gebirgszug herangewachsen ist."

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / ldeo.columbia.edu / nsf.gov
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