https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Montag, 5. Dezember 2011

Video-Bericht zur Gerichtsverhandlung über den UFO-Bericht des Deutschen Bundestages

Der Kläger Frank Reitemeyer und seine Anwalt vor der Gerichtsverhandlung am 1. Dezember 2011 vor dem Verwaltungsgericht Berlin. | Copyright: exopolitik.org

Berlin/ Deutschland - Am vergangen Donnerstag gab das Verwaltungsgericht Berlin der Klage von Frank Reitemeyer statt: Dieser hatte Einsicht in eine bislang vom Deutschen Bundestag geheim gehaltene Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestags über UFOs und "Die Suche und außerirdischem Leben" durch die Regierung der BRD, gefordert (...wir berichteten, s. Links). Ein Kamerateam von Exopolitik Deutschland war vor Ort und berichtet...

"Ich will Fakten wissen und mich stört, dass in Frankreich, England, USA, Kanada die Bürger die UFO-Akten einsehen können und ich als Deutscher von meiner deutschen Regierung nicht informiert werde", erläutert Reitemeyer die Beweggründe für seine Klage. "Es ist also so eine krasse Diskrepanz. Wenn man sich das mal vorstellt: In Frankreich wird ein Staatsbürger automatisch von seiner Regierung informiert, weil die Regierung die UFO-Akten auf die Webseite der Weltraumbehörde stellt, also offiziell auf den Regierungsseiten sich die Dokumente befinden, jeder kann sich die ansehen, kostenlos zu Hause. Ich als Deutscher in Deutschland muss also Faxe abschicken, Telefonate führen, Klage einreichen. Das ist mit Kosten und Stress verbunden, und das finde ich nicht korrekt."
Die Reaktion des Bundestages hierzu klingt auch unabhängig vom Thema der Ausarbeitung erstaunlich: Was die Wissenschaftlichen Dienste liefern, sind "keine Texte, die man veröffentlicht sehen möchte."


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Urteil: Bundestag muss Einsicht in "UFO-Unterlagen" gestatten - Berufung angekündigt
1. Dezember 2011
Gerichtsverhandlung um geheimes UFO-Dossier des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages
30. November 2011
Klage um Freigabe von Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zum Thema UFOs und Außerirdische
25. November 2011
GreWi-Dossier: Deutsche UFO-Akten und die noch immer geheime Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des deutschen Bundestages
25. November 2011
Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages: Auch deutsche Stellen untersuchen vermutlich UFOs
19. Februar 2010
Im Interview: Robert Fleischer über mögliche und wahrscheinliche staatliche UFO-Forschung in Deutschland
2. März 2011


Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: exopolitik.org / grenzwissenschaft-aktuell.de

Buchneuerscheinung: "Albert Hofmann und sein LSD"

Umschlag: "Albert Hofmann und das LSD" | Copyright: AT Verlag

Basel/ Schweiz - Vor wenigen Tagen ist die erste Biografie Albert Hofmanns erschienen, sie verwebt sein Leben mit der Geschichte des LSD. Das durchgehend illustrierte Werk schildert detailreich das lange Leben des wohl bekanntesten Chemikers des 20. Jahrhunderts und geht auf die vielen Facetten seiner bekanntesten Entdeckung ein.

"Nicht ich, das LSD wurde gewählt", meinte Albert Hofmann lapidar, als er 2007 im Alter von 101 Jahren von einer Jury der renommierten britischen Tageszeitung "The Guardian" zum grössten lebenden Genie gewählt wurde. Kaum eine andere Entdeckung des 20. Jahrhunderts hat einen bedeutenderen Einfluss auf Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur ausgeübt als die geheimnisvolle, unvergleichlich potente Substanz, die schon in Dosen von Millionstel Gramm eine tiefgreifende Veränderung des Bewusstseins hervorruft.

Ihre psychedelische Wirkung hatte der Chemiker am 19. April 1943 bei einem Selbstversuch auf seiner legendären Fahrradfahrt erfahren. Dieser erste LSD-Trip veränderte sein Leben so grundlegend, wie später LSD dasjenige von Millionen Menschen auf der ganzen Welt in neue Bahnen gelenkt hat.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Albert Hofmanns durchgehend illustrierte Biografie (mit einem Vorwort von Stanislav Grof im AT Verlag erschienen, 406 Seiten, über 500 s/w und farbige Fotos und Illustrationen) nimmt die Leser mit auf eine Reise durch das 20. Jahrhundert: Von seinen mystischen Naturerlebnissen als Kind in Baden, über sein Chemiestudium beim Nobelpreisträger Paul Karrer in Zürich, zu seiner Entdeckung des LSD und des Psilocybins bei der pharmazeutischen Firma Sandoz in Basel, seinen abenteuerlichen Expeditionen und Reisen bis zu seinem langen Lebensabend, der geprägt ist von der Hinwendung zur Naturphilosophie und einem überaus reichen sozialen Leben.

Aus Hofmanns Erforschung der Mutterkornalkaloide gingen mehrere Medikamente hervor, die er quasi im Alleingang entwickelte, und die seinem ehemaligen Arbeitgeber bis heute Milliardenumsätze eingebracht haben. Auch wenn Albert Hofmann wegen der Umstrittenheit des LSD nie den Nobelpreis erhalten hat, ist er der bekannteste Chemiker des 20. Jahrhunderts und der einzige mit dem Status eines Popstars, wie die Blitzlichtgewitter bei seinen frenetisch bejubelten Auftritten am LSD-Symposium anlässlich seines 100. Geburtstags in Basel eindrücklich gezeigt haben.

Das LSD ist nach seiner schicksalshaften Entdeckung über Jahrzehnte Gegenstand tausender klinischer Studien, aber auch obskurer Experimente der Geheimdienste und der Militärs. In den sechziger Jahren verlässt es die Labors und wird zum Treibstoff der in den USA beginnenden Jugend- und Hippiebewegung, die schliesslich die Welt nachhaltig verändert - ein Massenphänomen, das eine regelrechte Hysterie um das als "Teufelsdroge" bezeichnete LSD auslöst.

Die Entwicklung der Computertechnologie wird genauso durch die kreativitätsfördernde Wirkung der psychedelischen Substanz beeinflusst, wie sie zu wegweisenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und einem ganzheitlichen Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt führt. So gestand nicht zuletzt der Apple-Gründer und Computervisionär Steve Jobs (1955-2011) einst öffentlich ein, dass seine LSD-Trips "zu den zwei oder drei wichtigsten Dingen zählen, die ich je in meinem Leben unternommen habe."

Das Buch können Sie hier
direkt bestellen:

- - -


Sein Leben lang bleibt Albert Hofmann dem Molekül verbunden, das den Boden für innovative Therapieformen und eine neue Wertschätzung mystischer Zustände bereitete und ihn in Kontakt brachte mit Geistesgrössen wie Aldous Huxley, Ernst Jünger oder Karl Kerényi, mit unzähligen Wissenschaftlern, Künstlern und Exponenten der Gegenkultur. Immer glaubte er an sein "Sorgenkind", dem er das Potenzial einer Wunderdroge attestierte, und freute sich, als er im hohen Alter erleben durfte, dass das LSD wieder an Akzeptanz gewann. "Sie, Herr Dr. Hofmann, haben durch Ihre Forschung und Ihre Schriften dazu beigetragen, dass künstlerische, philosophische und religiöse Fragen in der Wissenschaftsdiskussion lebendig bleiben", schrieb ihm der damalige Schweizer Bundespräsident Moritz Leuenberger in seiner Gratulation zum 100. Geburtstag.

Albert Hofmann - ein aussergewöhnlicher Mensch, Forscher und Mystiker, der sich seine Offenheit, Neugier und die Liebe zur lebendigen Schöpfung bis zum letzten Atemzug im Alter von 102 Jahren bewahrt hat.

Dieter Hagenbach und Lucius Werthmüller hatten über mehrere Jahrzehnte persönlichen Kontakt zu Albert Hofmann - das letzte Mal besuchten sie ihn wenige Tage vor seinem Tod. Sie organisierten 2006 zu Hofmanns 100. Geburtstag das Symposium «LSD – Sorgenkind und Wunderdroge», die weltweit grösste Veranstaltung zum Thema, und zwei Jahre später das "Welt Psychedelik Forum". Die beiden Autoren erhielten Zugang zu vielen bisher unveröffentlichten Dokumenten und Bildern. Das Buch wird komplettiert durch weiterführende Anmerkungen, eine umfassende Bibliografie, und ein Personenregister.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Spiritistischer Apport: Jenseitsbotschaft von Albert Hofmann
6. April 2009

Weitere Bücher zum Thema:

- - -


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / atverlag.ch

"Need-to-Know": US-Historiker unternimmt weiteren Versuch einer UFO-Petition

Standbild: Richard Dolan erläutert seine Petition. | Copyright/Quelle: R.Dolan, youtube.com

Washington/ USA - Nahezu zeitgleich mit dem Exopolitik- und Disclsoure-Lobbyisten Steve Bassett (...wir berichteten), genauer gesagt sogar einen Tag zuvor, hatten auch der US-Historiker Richard Dolan und dessen Mitautor Bryce Zabel des aktuellen Buches "A.D. - After Disclosure", eine Online-Petition auf der Internetseite des Weißen Haus eingereicht. Darin vermeiden die Autoren gezielt den in ihren Augen vorbelasteten Begriff "UFO", geschweige denn die Verbindung dieses Terminus mit der Frage der Existenz und angeblichen Besuchen Außerirdischer auf der Erde und fordern darin die Regierung auf, "unidentifizierte Luftphänomene zu untersuchen, de von Bürgern, Polizisten, Astronauten, Piloten und dem Militär berichtet werden".

Der volle Text der Petition, ins Deutsche übersetzt, lautet wie folgt:

"Die Suche nach Mikroben auf dem Mars und Radiosignalen aus dem Weltall ist nicht genug. Wir müssen die unidentifizierten Luftphänomene (Unidentified Aerial Phenomena, UAP) hier bei uns auf der Erde erklären.

Seit 60 Jahren beschreiben glaubhafte Zeugen weltweit (darunter Präsident Carter und Reagan) übereinstimmend Objekte, deren Flugeigenschaften unsere technischen Möglichkeiten übersteigen. UAP werden oft auf dem Radar gesichtet und sogar von Militäroffizieren an Atomstützpunkten gesichtet.

Aufgrund der großen Bedeutung für die nationale Sicherheit sollten die Vereinigten Staaten von Amerika eine unabhängige Untersuchung durchführen. Diese Untersuchung muss die wichtigsten ungelösten UAP Berichte überprüfen und dabei Zugang zu Geheimdokumenten haben. Sie muss die Autorität haben, Zeugen anzuhören und Immunität zu gewähren. Die Untersuchungsergebnisse sollten öffentlich gemacht werden."

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Wie alle Online-Petition auf dem hierzu von der Obama-Administration eingerichteten Internetportal "whitehouse.gov/petitions", kann auch die Petition von Dolan und Zabel (afterdisclosure.com) 30 Tage lang - also noch bis zum 30. Dezember 2011 - gezeichnet werden und benötigt bis dahin eine Mindestmenge von 25.000 Unterschriften, damit die Obama-Administration sich zumindest formell konkret zur Forderung der Petition äußert.

Dolans Aufruf zur Unterzeichnung seiner Petitionseingabe, die auch von Nicht-US-Bürgern unterzeichnet werden kann

Kicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


YouTube-Video in English / Español / Italiano / Português / ελληνικός


Beobachter hoffen nun, dass sie die unterschiedlichen Petitionen zum Thema nicht eggenseitig schwächen und sich so gegenseitig die so wichtigen Stimmen nehmen.

- Die Petition mit dem Titel "Investigate Unidentified Aerial Phenomena as Reported by Citizens, Police, Astronauts, Pilots and the Military" können Sie HIER unterzeichnen

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Urteil: Bundestag muss Einsicht in "UFO-Unterlagen" gestatten - Berufung angekündigt
1. Dezember 2011
2. UFO-Petition in den USA: Erneute "Disclosure Petition" kann gezeichnet werden
1. Dezember 2011
UFOs, Außerirdische und die US-Regierung: Kampagne zur "Disclosure Petition II" gestartet
21. November 2011
UFO-Petition: Disclosure-Lobbyist Basset reagiert auf Antwort der US-Regierung
18. November 2011
Disclosure-Petition: Reaktionen auf Antwort der US-Regierung
10. November 2011
US-Disclosure-Petition: Obama-Administration nimmt Stellung zu UFOs und Außerirdischen
7. November 2011
US-Disclosure-Petition jetzt online - Mindestmenge an Unterschriften bereits erreicht
27. September 2011

Dolan und Zabels Buch im englsichen Original
können Sie hier bestellen

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / exopolitik.org / afterdisclosure.com
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE