Donnerstag, 5. Januar 2012

Getötete Bigfoot: Jäger gibt erstmals Interview

Archiv: Standbild aus dem Bigfoot-Film von 1967 | Copyright: Patterson u. Gimlin

Kalifornien/ USA - Es war eine der großen kryptozoologischen Schlagzeilen des Jahres 2011: Zwei Jäger hatten erklärt, dass sie im Oktober 2010 zwei Exemplare des legendären nordamerikanischen Waldmenschen Bigfoot bzw. Sasquatch erlegt haben (...wir berichteten). In einem Interview haben sich die beiden Jäger nun erstmals öffentlich zu den Vorfällen geäußert.

In dem auf dem Youtube-Kanal "ImpossibleVisits" (youtube.com/user/impossiblevisits) veröffentlichten Video, beschreibt Justin Smeja, wie er gemeinsam mit einem Freund am Golden Lake in den Sierra Nevada Mountains am 8. Oktober 2010 eigentlich auf Bärenjagd war und gegen 5 Uhr hinter einer scharfen Weggabelung plötzlich und völlig unerwartet "dieses Ding" sah.

Das Audio-Interview mit den Bigfoot-Jägern

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Audio-Video zu starten


Gänzlich von dem Anblick des unbekannten Wesens überwältigt, schildert Smeja die folgenden Ereignisse eindruckvoll zugleich aber auch mit der erschreckenden Gelassenheit eines Hobbyjägers, der von der Jagd auf ein Tier, auf ein "Monster" berichtet.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

In der Folge der Ereignisse kam es dann zu einer Reihe von Kurzschlussreaktionen, die dazu führten, dass Smeja nicht nur den vermeintlich erwachsenen Bigfoot erschoss, sondern auch eines von zwei offensichtlichen Jungtieren durch einen gezielten Nackenschuss aus unmittelbarer Nähe regelrecht hinrichtete, "um so den Schädel und das Gesicht" nicht zu zerstören. Erst als das Wesen vor ihm zu Boden ging, stellte er sich erstmals moralische Fragen. Seine Handlungen rechtfertigt Smeja immer wieder damit, dass er in diesen "Wesen" nichts anderes als "Monster" gesehen habe.

Trotz Blutspuren am Boden konnten die beiden Jäger den Körper des großen "Tieres" nicht auffinden. Mittlerweile in Angst und Panik geraten, dass sie hier mehr als nur ein "Monster" erschossen haben könnten, entschieden sich die beiden Männer den Körper des erschossenen Jungtieres im Gebüsch zu verstecken und erst später, nachdem sie die Situation zuhause durchdacht hatten, wieder zu kommen, um diesen zu bergen. "Natürlich machte all' das keinen Sinn, aber wir waren einfach nur verängstigt und befürchteten, dass wir hier ganz schön in Schwierigkeiten kommen könnten."

In einem Internetforum, gestand Smeja dann die Situation ein und kam so schnell mit Bigfoot-Forschern um Derek Randles von "Pacific Northwest Sasquatch" und Gründungsmitglied des "Olympic Projects" in Kontakt, das sich den Nachweis der Existenz von Bigfoot und Sasquatchs mit wissenschaftlichen Mitteln zum Ziel gesetzt hat.

Auf Bitten und Drängen der Forscher fuhren die beiden Jäger dann zum Tatort zurück, um den zurückgelassenen Kadaver des "Jungtieres" zu suchen. Außer einem Stück Fleisch, konnten sie in der mittlerweile schneebedeckten Landschaft jedoch keine Körper mehr finden. Proben dieses Fleischstückes wurden dann zu DNA-Analysen an Melba Ketchum geschickt, laut deren Aussagen eine Publikation der Ergebnisse in einem angesehen wissenschaftlichen Fachjournal bevorstehen (...wir berichteten).

"Das Jungtier", so Smeja später, "sah aus wie ein farbiges Kind. Sein Gesicht...menschlichen Augen aber es hatte eine Schnauze wie ein Boxerhund und die Lippen wie die eines Affen." Im Interview kommt schlussendlich auch sein Freund, der Fahrer des Wagens, zu Wort: "die Jungtiere waren etwa einen Meter groß. Sie waren sehr kommunikativ während sie den Großen suchten. Am besten könnte man ihr damit vergleichen, wenn eine stumme Person sich zu sprechen bemüht. Sie waren sehr laut und 'sprachen' sehr viel miteinander. Sie kamen immer wieder zusammen und machten dann diese Geräusche, rannten dann wieder in unterschiedliche Richtungen auseinander und taten dies etwa fünf bis sechs Mal. (...) Das Große Wesen sah in etwa wie das Wesen aus, das im sogeannten Patterson-Gilin-Film zur Bigfoot-Ikone wurde (s. Abb.). "Ich selbst hatte wegen der beiden kleinen Wesen das Gefühl", so der Fahrer im Interview, "dass es sich um ein Weibchen handelte."

- Ein Transkript des vollständigen Interviews finden Sie HIER

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

DNA-Beweis für Bigfoot gefunden?
5. November 2011
Jäger wollen zwei Bigfoot erschossen haben - DNA-Analysen angekündigt
17. Juli 2011
"Nature"-Redakteur: Yeti und Bigfoot könnten durchaus existieren

13. Oktober 2010
Neue Expertenanalyse: Bigfoot-Aufnahmen von 1967 sind authentisch
4. März 2009
Heute vor 40 Jahren: Patterson und Gimlin filmen Bigfoot
20. Oktober 2007

Bücher zum Thema:

- - -


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / youtube.com/user/impossiblevisits / cryptomundo.com
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE