Dienstag, 24. Januar 2012

M9 - Starker Sonnenausbruch schleudert Plasmafackel Richtung Erde

Sonneneruption der Kategorie M9 am 23. Januar 2012. | Copyright: NASA

Washington/ USA - Am gestrigen Montag brach die Sonnenfleckenregion 1402 in einer gewaltigen Explosion der Kategorie M9 aus und schleuderte eine nicht minder immense Plasmafackel in Richtung der Planeten Erde und Mars. Während Sonnenwissenschaftler zwar keine direkten Auswirkungen auf der Erdoberfläche erwarten, könnte der Sonnensturm jedoch Satelliten und Raumschiffe im Erdorbit beeinträchtigen und einen starken geomagnetischen Sturm auslösen und so auch noch bis in ungewohnt südliche Breitengrade faszinierende Nordlichter an die Nachthimmel zaubern.

Mit einer Stärke der Kategorie M9 liegt die Sonneneruption nur knapp unterhalb der höchsten Kategorie "X" und ist damit die stärkste ihrer Art seit 2005. Experten des Space Weather Lab am Goddard Space Flight Center der NASA erwarten, dass der Plasmasturm, der sich mit 2.200 Kilometern pro Sekunde durch All bewegt, die Erde noch heute Abend erreichen wird. Einen Tag später wird er auf den Mars treffen.

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Erst vor zwei Tagen, erzeugte der sogenannte koronale Massenauswurf einer Sonneneruption der Stärke M3 vom 19. Januar Nordlichter, die sogar noch in Nordengland beobachtet werden konnten.

- Eine Fotogalerie der britischen Nordlichter von 22. Januar finden Sie HIER

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