Donnerstag, 23. Februar 2012

The Falcon Project: Jungfernflug zweier Luftschiffe zur Suche nach Bigfoot

Standbild aus dem Bigfoot-Film von 1967, der vielen Kryptozoologen als bester Beweis für die Existenz eines aufrechtgehenden, großen behaarten menschenartigen Wesens und den Machern des "Flacon Project" als Inspiration gilt. | Copyright: Patterson u. Gimlin

St. George/ USA - Mit zwei unbemannten, dafür aber mit hochauflösenden Kameras ausgestatteten Luftschiffen, wollen Kryptozoologen dem immer noch ebenso scheuen wie flüchtigen nordamerikanischen Waldmenschen Bigfoot bzw. Sasquatch auf die Spur kommen. Die Umsetzung der Pläne scheint nun durch eine Finanzspritze von 200.000 US-Dollar gesichert.

Der bevorstehende Jungfernflug der Drohnen im Rahmen des "Falcon Projects" wird jedoch zunächst zur Suche nach einem in den Wäldern des US-Bundesstaates Utah flüchtigen mutmaßlichen Mörder genutzt. Für das "Falcon Project" ein idealer Test also für die eigentlichen Absichten Bigfoot-Forscher.

Die Luftschiffe, so die Macher des "Falcon Projects" (the-falconproject.com) William Barnes, Jason Valenti und Tor Lowry, haben mit einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern Fähigkeit mit der jener Präzision zu navigieren, die notwendig ist, um ein sich schnell durch die Landschaft bewegendes Tier über weite Strecken verfolgen und dokumentieren zu können.

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Wie das Team auf seiner Facebook-Seite am vergangenen Montag berichtet, habe man eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 200.000 US-Dollar erhalten. "Eine vollständige Analyse der Bewegungen der Luftschiffe, der Flugzeit, des Feedbacks der Kameras und möglicher technischer Probleme soll uns dabei helfen, die Drohnen noch besser auf ihren Einsatz bei der Suche nach Bigfoot bzw. Sasquatch (so die Bezeichnung der Wesen in der Sprache der kanadischen Ureinwohner) vorzubereiten."

Bei dem "Falcon Project" handele es sich um einen völlig neuen Ansatz der Erforschung noch unbekannter Hominoidea, also menschenartiger Großaffen, für die die Forscher Wesen wie Bigfoot, Sasquatch und deren Verwandten den Yeti halten. "Keine andere Forschungsgruppe hat je zuvor eine solche luftgestützte Strategie angewendet. (...) Alle bisherigen Forschungsversuche, den Wesen am Boden nahe zu kommen, sind bislang fehlgeschlagen. Eine Bildaufnahmeplattform am Himmel, die die Fähigkeit hat, bis auf kleinste Details heranzuzoomen, erscheint uns der sinnvollste Weg, glaubhafte und hochqualitative Filmaufnahmen (der 'Tiere') zu erlangen."

Künstlerische Darstellung der beiden Luftschiffe des "Falcon Project". | Copyright: the-falconproject.com

Den Vorteil des Luftschiffs sehen Barnes, Valenti und Lowry in der eingesetzten, nahezu lautlosen Technologie, wie sie jegliche Form von durch Menschen und deren Technologie verursachten Bodengeräuschen, von welchen die Forscher ausgehen, dass sie von den Wesen erkannt und gemieden werden, eliminieren. Der Umstand, dass es sich um gleich zwei Luftschiffe handelt, soll auch Aufnahmen eines flüchtenden Wesens ermöglichen."

Neben den hochauflösenden Kameras, sollen die Luftschiffe auch in der Lage sein, im infraroten und thermalen Wärmebildspektrum filmen zu können. Insgesamt sollen beide Luftschiffe jeweils bis zu 24 Stunden in der Luft bleiben und über diesen Zeitraum auch Aufnahmen liefern und speichern können.

Die Organisatoren des "Falcon Projects" beschreiben sich selbst als "wissenschaftlich-orientiertes Team, dessen Hauptinteresse es ist, Bildbeweise für die Existenz der Hominoiden zu erbringen". Zu dieser Überzeugung seien alle Mitglieder des Team durch eigene Sichtungen der flüchtigen Wesen gekommen. "Auch wenn wir uns natürlich im Klaren darüber sind, dass - sollten wir erfolgreich sein – dieses Bildmaterial auch ein großes finanzielles Potential beinhalten kann, so treibt uns jedoch vorrangig die Hoffnung auf die Entdeckung und den Nachweis der Existenz der Hominoiden. Wir glauben, dass unser wissenschaftliches Verständnis darüber, was diese Wesen sind und in welcher Beziehung wir zu ihnen stehen, so weitgreifend sein wird, dass wir nur darüber spekulieren können, welche Auswirkungen eine solche Entdeckung und Nachweis haben würde."

- Informationen über ein vom "Falcon Project" ausgerichtetes kostenloses Seminar im Lexington Hotel in St. George am 25. Februar 2012, das auch Online übertragen wird und auf dem neben dem Falcon-Team auch Kryptozoologen und Bigfoot-Experten wie Dr. Jeff Meldrum, John Mionczynski und John Bindernagel ihr umfangreiches Beweismaterial für die Existenz von Bigfoot, Sasquatch & Co präsentieren werden, finden Sie HIER

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / the-falconproject.com

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