Freitag, 16. März 2012

E-Mails aus dem Jenseits?

Jenseitskontakt via E-Mail (Illu.). | Copyright: grewi.de

Dunmore/ USA - Schon immer haben Menschen bei dem Versuch, Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen, die jeweils neusten Technologien eingesetzt oder waren davon überzeugt, dass Geister wiederum diese Instrumente nutzen, um sich aus dem Jenseits heraus in unserer Welt bemerkbar zu machen. Neuste Hard- und Software und die neuen Medien machen da keine Ausnahme. Derzeit sorgt eine Geschichte aus den USA für Aufsehen, bekamen dort doch Freunde des kürzlich verstorbenen Jack Fröse E-Mails vom Benutzerkonto ihres Freundes - alle mit sehr persönlichen Inhalten.

Wie ein Reporterteam des BBC-Formats "Living Online" berichtet, verstarb Fröse im Juni 2011. Im folgenden November erhielten einige seiner Freunde dann E-Mails, die vom Account des Verstorbenen geschickt wurden.

Wie der einst engste Freund von Jack, Tim Mark, gegenüber der BBC berichtet, war er beim Anblick der E-Mail seines verstorbenen Freundes zunächst schockiert, habe sie dann aber geöffnet: "Der Inhalt war sehr kurzgefaßt, dabei aber sehr klar und auf eine Weise formuliert, wie sie nur von Jack und mir verstanden werden konnte."

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Tatsächlich, so Mark, beziehe sich der Inhalt der E-Mail auf ein Gespräch, das die beiden einst auf seinem Dachboden geführt hatten - einem Gespräch, von dem niemand sonst etwas wissen konnte, beteuert Mark. Ähnlich erging es auch Fröses Cousin Jim McGraw. Auch er erhielt eine Mail mit persönlichem Inhalt - weiteren Freunden erging es ebenso.

Zumindest Tim Mark ist sich sicher, dass die Mails tatsächlich von seinem Freund stammen, habe noch niemand außer Jack Zugang zu seinem Benutzerkonto gehabt und gerade auch der sehr persönliche Charakter des Mailinhalts bestätigt ihn in dieser Überzeugung.

Schlussendlich bleibt es wohl eine persönliche Frage, wie man Fälle wie diesen beurteilen mag. Rationalisten, dürfte die Möglichkeit einer Manipulation des E-Mailzugangs genügen, um die angeblichen Botschaften aus dem Jenseits zu erklären. Menschen, die von der Möglichkeit der Existenz und Eingriffen aus dem Jenseits in hiesige physische Abläufe überzeugt sind, dürfte die Vorstellung nicht schwer fallen, dass sich Verstorbene statt durch Klopfgeräusche, einem Ouija-Bretts, oder eines Tonbandgerätes heute elektronischer Kommunikationsmittel und Medien bedienen.

- Den Beitrag der BBC finden Sie HIER

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Neuveröffentlichung: "N gleich 1 - Methodologie und Methodik anomalistischer Einzelfallstudien"
11. Oktober 2011
Studie: Tonanalyse erbringt wissenschaftlichen Beweis für Poltergeistaktivitäten

24. Juni 2010
Spuk-Radio spielt Churchill-Reden und Glen Miller
8. Juni 2010
Geisterstimme auf Video gebannt?
30. September 2009
Geisterstimmen im Schifferstadt-Museum
1. Dezember 2008

Bücher zum Thema:

- - -


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bbc.co.uk

Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE