Samstag, 10. März 2012

Planeten und Sterne könnten am Wochenende UFOs vorgaukeln

Grafische Simulation des südwestlichen Sternenhimmels mit Jupiter und Venus (r.) als "Doppelstern" und Sirius (l.). | Copyright: grewi.de

Xanten/ Deutschland - Für das kommende Wochenende erwarten Astronomen und Himmelsgucker ein besonderes Himmelsschauspiel, wenn zwei helle Planeten direkt nebeneinander am Abend- und Nachthimmel zu sehen sein werden und sich in gleicher Richtung auch der Stern Sirius, zudem ein weiterer Planet und der Stern Arcturus als helle Objekte am Himmel zeigen werden. UFO-Forscher erwarten, dass die auffälligen Konstellationen auch zu vermehrten Meldungen vermeintlicher UFOs führen könnten und klären deshalb präventiv auf.

"Am 11. März 2012 werden die zurzeit schon sehr gut zu beobachtenden Planeten Jupiter und Venus ihre größte Annäherung am abendlichen Südwesthimmel erreichen. "Für den Beobachter werden zwei extrem hell leuchtende Objekte zu sehen sein, welche dicht beieinander stehen (s. Abb.)", berichtete die Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung (DEGUFO, degufo.de) in ihrer Presseinformation. "Die Erscheinung könnte zu UFO-Meldungen führen, wie schon am 23. Februar 1999, als die gleiche Planetenkonstellation viele Sichtungseingänge hervorrief."

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In gleicher Richtung dieser auffälligen Planetenkonstellation wird auch der Stern Sirius zu sehen sein, der durch seinen relativ niedrigen Stand über dem Horizont ein flackerndes Farbschauspiel liefern könnte, wie es durch den Einfluss von Hitzeflimmern und atmosphärischen Interferenzen entsteht: "Beobachtet werden könnte hier ein Objekt, welches kontinuierlich seine Farbe ändert. Ein ähnliches Verhalten kann beim Stern Capella erwartet werden, der in der Vergangenheit schon öfter zu UFO-Alarm führte."

Zeitgleich befindet sich am Südosthimmel der goldrot leuchtende Planet Mars und im Osten der Stern Arcturus als besonders helle Objekte. Dieses gesteigerte Vorkommen gut sichtbarer Planeten und Sterne könnte zu einer Zunahme der UFO-Sichtungsmeldungen führen, berichtet die DEGUFO, die auch über ihre UFO-Meldehotline unter 0162-1749301 zu erreichen ist.

Quelle: degufo.de / grenzwissenschaft-aktuell.de

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