Samstag, 19. Mai 2012

Mensch und Dinosaurier: Forscher wollen weitere Dino-Petroglyphe entdeckt haben


Zeigt diese frühgeschichtliche Wandmalerei eine Jagdszene mit Saurier? | Copyright/Quelle: untoldsecretsofplanetearth.com

Alberta/ Kanada - Im Regenwald des Amazonas hat der kanadische Kreationist Vance Nelson eine Petroglyphe ausfindig gemacht, die einen Sauropoden zeigen soll, der von einer Gruppe menschlicher Jäger bejagt wird. Erneut wirft der Fund zahlreiche Fragen auf und dürfte die Diskussion um bis in die Neuzeit überlebende Dinosaurier erneut anheizen.

Der kanadische Forscher Vance Nelson ist sich sicher: Die Bibel beinhaltet Hinweise darauf, dass Dinosaurier gemeinsam mit Menschen gelebt haben und dass sich Hinweise auf dieses, der gängigen Lehrmeinung widersprechende Szenario noch heute in zahlreichen Darstellungen vorgeschichtlicher und neuzeitlichen Kunst zu finden.

Besonders Darstellungen von Sauropoden und somit der artenreichsten und am weitesten verbreitete Gruppe pflanzenfressender Dinosaurier mit kleinem Kopf, langem Hals, tonnenförmig-massigem Rumpf und einem ebenfalls langen Schwanz, als Teil von Felszeichnungen sieht der bibeltreue Forscher als Beweis dafür, dass die Künstler diese Tiere selbst gesehen, gejagt und dargestellt haben und diese nicht nur anhand zufälliger Fossilienfunde interpretiert hatten.

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Erst kürzlich sorgte eine Neudeutung einer solchen Darstellung an der sogenannten Kachina Bridge im US-Bundesstaat Utah für ein Aufflammen entsprechender Diskussionen: Der Paläontologe Phil Senter von der "Fayetteville State University" und die Archäologin Sally Cole hatten die Petropglyphe erneut untersucht und in einem Artikel in der Fachpublikation "Palaeontologia Electronica" dargelegt, dass die Deutung der Darstellung als Dinosaurier vielmehr "Wunschdenken als einer akkuraten Lesart des Musters entspreche. Es handele sich eigentlich um die Darstellung einer Schlange, der durch verfärbende Witterungsprozesse vermeintliche Sauropodenbeine hinzugefügt hatten" (...wir berichten) - eine Deutung, der Nelson erwartungsgemäß ausführlich widerspricht.

In einer kuren Video-Dokumentation auf seiner Internetseite "UntoldSecretsOfPlanetEarth.com" (s. unten) berichtet der Forscher nun von seiner gemeinsam mit Harry Nibourg am 1. Mai 2012 gemachten Entdeckung im "Amazonas-Regenwald". Auf die Darstellungen an bislang noch ungenannter Stelle seien die Forscher durch Hinweise aus der Bevölkerung aufmerksam geworden.


Die Umrisse des "Sauropoden", von unserer Redaktion (grenzwissenschaft-aktuell.de) in groben Zügen hervorgehoben.

Ebenfalls namentlich ungenannt bleibt ein "amerikanischer Entdecker", der in der besagten Gegend in den 1940er Jahren auf Legenden der indigenen Bewohner gestoßen sein will, nach denen die Region auch in jüngerer Zeit noch von einem Wesen bewohnt worden sein soll, dessen Beschreibung einem Sauropoden gleicht.

Die Felsmalerei selbst datiert Nelson unter Berufung auf einen – ebenfalls im Video nicht namentlich genannten – "weltlichen Experten" der lokalen Petroglyphen auf ein Alter von 5.000 Jahren. In der Darstellung erkennt Nelson einen Sauropoden, der von einer Gruppe aus neun Jägern gejagt wird, von denen mindestens einer seinen Speer zum Wurf auf das Tier bereithält: "Ganz offenkundig haben diese Menschen dieses Tier lebendig gesehen", so Nelson. "Sie haben nicht seine Knochen gefunden. Sie haben es leben und atmen gesehen, sie haben dieses Tier gejagt." Auch der Experte, habe - nachdem die Kamera ausgeschaltet war - diese Einschätzung geteilt, so Nelson.

Der Interpretation, dass es sich um eine kamelartiges Tier - vielleicht ein Lama handele, widerspricht der Forscher mit dem Verweis, dass diese nicht über die auffallend langen Schwänze verfügen.

Dino-Petroglyphe im Amazonas-Regenwald?

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

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