Freitag, 4. Mai 2012

Studie belegt dramatische Steigerung der Lebenserwartung durch regelmäßiges Jogging


Archivbild: Jogger im New Yorker Central Park.
| Copyright: Gruban / Patrick Gruban, cc-by-sa


Dublin/ Irland - Regelmäßiges Joggen erhöht die Lebenserwartung bei Frauen um durchschnittlich 5,6 und bei Männern sogar um 6,2 Jahre. Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kommt eine neue Studie, die Wissenschaftler aktuell auf der Kardiologie-Konferenz "EuroPRevent2012" in Dublin vorgestellt haben.

In der sogenannten "Copenhagen City Heart Study" (CCHS) untersuchen und beobachten Mediziner anhand des Einwohnerregisters der dänischen Hauptstadt Kopenhagen seit 1976 20.000 Männer und Frauen. Die aktuelle Studie von Medizinern um den Kardiologen Peter Schnohr vom Bispebjerg Hospital der Universität Kopenhagen nutzte diese Daten zur Untersuchung der Frage, ob regelmäßiges Joggen die Gesundheit fördert oder sie beeinträchtigt.

Grundlage der Jogging-Studie war die Sterblichkeitsrate von 1.116 männlichen und 762 weiblichen in der (CCHS) erfassten Joggern und einer Kontrollgruppe aus Personen aus der sonstigen Bevölkerung.

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"Die Ergebnisse unserer Studie erlauben uns diese Frage nun eindeutig zu beantworten", so Schnohr. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass regelmäßiges Joggen die Lebenserwartung deutlich erhöht." Das Idealmaß benennen die Mediziner auf zwischen einer und zweieinhalb Stunden pro Tag bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit. Die ideale Laufgeschwindigkeit, so die Mediziner, sei erreicht, "wenn man sich dabei ganz leicht atemlos fühle".

Das Joggen selbst habe eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteile, so Schnohr abschließend: "Es verbessert die Sauerstoffaufnahme, erhöht die Insulinempfindlichkeit (Stichwort: Insulinresistenz), verbessert das Lipidprofil indem es die HDL-(Cholesterin)-Werte erhöht und Triglycerid-Werte absenkt), vermindert den Blutdruck, reduziert Blutplättchenaggregation, erhöht die fibrinolytisch Aktivität, verbessert die Herz-Kreislauf-Funktionen, Knochendichte und Immunabwehr, reduziert Entzündungsherde, beugt Überwicht vor und kann psychologische Funktionen verbessern."

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / escardio.org
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