Donnerstag, 21. Juni 2012

Kosmonaut berichtet über UN-Direktive für den Erstkontakt mit Außerirdischen


Archiv: Der russische Kosmonaut Gennadi Iwanowitsch Padalka (Mitte) mit seinen ISS-Kollegen Joe Acaba (l.) und Sergei Revin. | Copyright: Gagarin Cosmonaut Training Center

Moskau (Russland) - In einem TV-Interview hat der derzeit an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) befindende russische Kosmonaut Gennadi Iwanowitsch Padalka behauptet, dass es eine Direktive der Vereinten Nationen gebe, die den Erstkontakt von Astronauten mit Außerirdischen zu regeln versucht.

In einem Interview zum Start der bemannten Mission zur chinesischen Weltraumstation "Tiangong-1" berichtete Padalka im chinesischen Fernsehen eigentlich von seiner Arbeit an Bord der ISS und kam dabei offenbar ins Plaudern: "Die Vereinten Nationen und Vertreter Chinas haben detaillierte Instruktionen für den Fall eines solchen Erstkontakts (Forst Contact) ausgearbeitet", zitiert die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti aus dem Interview.

Des Weiteren habe sich Padalka davon überzeugt gezeigt, dass die Menschheit nicht alleine im Universum sei und dass "wir früher oder später unser seelenverwandten Brüder treffen werden".

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Padalka zählt zu den erfahrensten russischen Kosmonauten und diente sowohl an Bord der Mir als auch bereits mehrfach - wie auch aktuell - auf der ISS. 1979 schloss er sein Studium an der militärischen Luftfahrtakademie in Jeisk ab. Anschließend diente er bei der sowjetischen Luftwaffe als Pilot von sechs verschiedenen Flugzeugtypen. Padalka sammelte über 1500 Stunden Flugerfahrung und wurde in den Rang eines Oberst versetzt. Zudem arbeitete Padalka bis 1994 bei der UNESCO als Experte für Umweltschutztechniken.

Nach seiner Auswahl zum Raumfahrerkandidaten nahm Padalka von Juni 1989 bis Januar 1991 an der Grundausbildung im Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum teil an deren Ende seine Ernennung zum Testkosmonauten erfolgte. Ab August 1996 trainierte Padalka als Kommandant der Reservemannschaft für einen möglichen Aufenthalt an Bord der Raumstation Mir. Von Juni 1999 bis Juli 2001 wurde Padalka für die Führung einer eventuellen Notfall-Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) ausgebildet.

Erstmals zur Mir startet Padalaka 1998 und verblieb 198 im Weltraum und führt hier unter anderem wissenschaftliche Experimente durch. Daneben betreuten Padalka und Awdejew ein umfangreiches Forschungsprogramm mit internationalen Versuchen. Im März 2002 wurde Padalka das Kommando der neunten Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation übertragen und beschäftige sich hier 185 Tage lang vornehmlich mit russischen Forschungsexperimenten. Im November 2008 wurde Padalka zum Kommandanten der ersten sechsköpfigen Besatzung der ISS ernannt. Als Kommandant des Raumschiffs Sojus TMA-04M, das am 15. Mai 2012 zur ISS startete, ist der derzeit Bordingenieur der ISS im Rahmen der Expeditionen 31 und Kommandant der ISS-Expedition 32. Für den 17. September 2012 ist seine Rückkehr vorgesehen. Bis dahin wird er in der Liste der Raumfahrer mit der längsten Aufenthaltsdauer im Weltall auf Platz drei aufgerückt sein.

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