Montag, 4. Juni 2012

Mysteriöse Kreisstruktur am Grund der Ostsee wird aus der Nähe erforscht


Sonaraufnahme der Kreisstruktur in der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se

Jönköping (Schweden) - Auf dem Grund der Ostsee, zwischen Schweden und Finnland, haben schwedische Schatzsucher im vergangenen Sommer eine bislang noch unerklärte kreisrunde große Struktur entdeckt, die sich bislang selbst Meeresarchäologen nicht erklären können. Finanziert von einer schwedischen Fernsehproduktionsgesellschaft, wollen die Taucher noch in dieser Woche zu der bislang nur auf Sonar georteten Struktur herabtauchen, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Die öffentliche Darstellung des Fundes hat sich indes jedoch deutlich gewandelt.

Seither ranken sich zahlreiche Spekulationen und Theorien rund um die Kreisstruktur und ein weiteres ganz ähnliches Muster in unmittelbarer Nähe (...wir berichteten, s. Links). Gerade die Ähnlichkeit zum "Millennium Falcon", dem Raumschiff von Han Solo aus der Science-Fiction-Saga "Star Wars" lässt die Fantasien so mancher Beobachter sprießen.

"Wir selbst haben trotz jahrelanger Arbeit und der Suche mit Sonar nach Schiffswracks noch nie etwas vergleichbares gesehen", bestätigten die Inhaber der Bergungsfirma "Oceanexplorer" (oceanexplorer.se), Peter Lindberg und Dennis Asberg gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de". "Wir wissen jedoch nicht, um was es sich handelt. Dies können wir nur beantworten, wenn wir die Strukturen direkt vor Ort erkunden."

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Die bisherigen Aufnahmen des Sonars zeigen in 87 Metern Tiefe eine kreisartige Struktur von rund 60 Metern Durchmesser und unmittelbar daneben eine weitere Veränderung des sonstigen Untergrundbodens, die von den Schatzsuchern als eine Art "gewaltige Schleifspur" gedeutet wird und eine Länge von etwa 300 Metern aufweist. "Fast sieht es so aus, als sei dieses runde Objekt zunächst über den Meeresboden geglitten, bevor es dann zum Liegen kam", so Lindberg.

Nachdem die Nachricht über den merkwürdigen Fund weltweit für Interesse gesorgt hatte, hat sich die schwedische TV-Produktionsgesellschaft "Titan TV" die Rechte an weiteren Erkundungsarbeiten gesichert und begleitet die "Oceanexplorer" derzeit auf eine Expedition zur Fundstelle.

Das neuen Logo der einstigen "Oceanexplorer"... | Copyright: oceanexplorer.se

War die Selbstdarstellung der "Oceanexplorer" zunächst noch auf Sachlichkeit bedacht, hat sich das Auftreten und der Umgang mit ihrem Fundstück seit die TV-Gesellschaft Teil des Projekts ist deutlich verändert: Assoziationen mit einem am Meeresboden entdeckten übersinnlichen Mysterium mit möglicherweise nicht irdischem, dennoch technologischen Ursprung sind nun nicht nur gewollt, sondern werden auch durch die Umbenennung des Teams in "Ocean X Team" mit deutlichem Bezug zur Mystery-Fernsehserie "Akte-X" (s. Logo) und einem rein fiktiven computersimulierten Tauchvideo zu gezielt forciert...


Standbild aus dem Video.
| Copyright/Qulle: oceanexplorer.se


Der "Werbefilm" für den Tauchgang zur "Baltic Anomaly"


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Gegenüber der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet" hat Asberg indes erklärt, dass derzeit ganz in der Nähe eine militärische Übung unter Beteiligung von Russen und Amerikaners stattfinde: "Ich kann mir nicht helfen, aber frage mich, warum es gerade jetzt und dort passiert."

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Quellen: aftonbladet.se, oceanexplorer.se
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