Mittwoch, 27. Juni 2012

Neue Bilder vom mysteriösen Objekt in der Ostsee


Rechtwinklige Strukturen auf der Oberseite des Objekts am Grunde der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se


Zum Vergleich: Rechtwinklige Strukturen sind schon auf der ersten Sonaraufnahme der Struktur von 2011 zu sehen. | Copyright: oeanexplorer.se

Jönköping (Schweden) - Weiterhin ranken sich viele unbeantwortete Fragen um den Fund einer 60 Meter durchmessenden Struktur am Grunde der Ostsee, die 2011 von Schatztauchern auf Sonaraufnahmen entdeckt wurde. Offenbar gefangen in einem Netz aus Vertragsbindungen an eine TV-Produktion und die lokalen Medien, entwickelt sich der Informationsfluss und die Öffentlichkeitsarbeit der Entdecker mehr und mehr zu einem Fiasko, in dem aufgrund mangelnder Informationen zunehmend Spekulationen die Oberhand über die Fakten zu gewinnen drohen. Jetzt haben die Schatztaucher um Dennis Asberg und Peter Lindberg vom "Ocean-X-Team" erneut Aufnahmen vom Tauchgang zum Objekt in rund 80 Metern Tiefe und eine Computergrafik veröffentlicht.

Während die innerhalb eines Beitrags in der Sendung "Rapport" des schwedischen Sender "svt1" neben einer am Computer erzeugten Rekonstruktion des Objekts bei vielen Nichtschwedischen Betrachtern für Verwirrung und Spekulationen darüber gesorgt hatte, dass es sich hier um eine wirkliche Gesamtansicht des Objekt handeln könnte (s. folgende Abb.), wurden erstmals auch Videoaufnahmen des schon zuvor oft diskutierten, 25 Zentimeter durchmessenden Lochs in der Oberfläche der Struktur gezeigt, das in diese hineinreichen soll. Tatsächlich hat es zumindest auf den Aufnahmen den Anschein, als ströme oder gase etwas aus diesem Loch ins umgebende Wasser.

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Künstlerische Computeranimation des Ostsee-Objekts (Illu.). | Copyright/Quellen: oceanexplorer.se / svt.se




Standbilder aus dem TV-Beitrag zeigen das Loch in der Oberfläche des Objekts. | Copyright: Copyright/Quellen: oceanexplorer.se / svt.se

Detailvergrößerte und kontrastverstärkte Vorbeifahrt am Loch im Objekt in Zeitraffer

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Der vollständige "Rapport"-Beitrag

Die Originalaufnahmen des Lochs sind ab 1:40 zu sehen

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Deutlich spektakulärer sind hingegen Aufnahmen, die Dennis Asberg von einer der schon zuvor mehrfach beschriebenen rechtwinkligen Strukturen auf der Oberfläche des Objekt veröffentlicht hat (s. Abb. oben) und wie sich schon auf der ersten Sonaraufnahme zu sehen sind. Hierbei, so Asberg auf seiner Facebook-Seite, handele es sich um Aufnahmen mit dem "Blue View"-Aufnahmesystem, also um ein hochauflösendes Mehrfachstrahl-Sonar, mit dem einmalige Darstellungen von Strukturen unter Wasser möglich sind. "Viele Teile der Strukturen", so Asberg weiter, "sind mit Sand bedeckt (...) und für mich sieht es so aus, als sei dieses Ding schon viele Tausend Jahre alt - aber da kann ich mich natürlich irren." Und erneut versichert Asberg, dass es sich nicht um einen Publicity-Gag handelt: "Ich habe alles, was ich habe, in dieses Projekt gesteckt. Einzig aus dem Grund heraus, weil ich sicher bin, dass es sich um etwas Einzigartiges handelt."

Wann und in welcher Form weitere Informationen und Aufnahmen folgen sollen, ist bislang noch nicht bekannt.
Wir werden weiterhin aktuell berichten...


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