Donnerstag, 5. Juli 2012

Ehemalige FBI-Beamtin sah "Engel" am 9/11-Absturzort von Flug 93


Die Absturzstelle von Flug 93. | Copyright: Public Domain

Pittsburgh (USA) - Die ehemalige FBI-Beamtin Lillie Leonardi diente dem US-amerikanischen Bundesamt für Ermittlung (FBI, Federal Bureau of Investigation) in Folge der Ereignisse vom 11. September 2001 als Mittlerin zwischen den Beamten und den Familienangehörigen der Maschine des United-Airlines-Fluges Nummer 93, der in der Nähe von Shanksville in Pennsylvania abgestürzt war. In einem Buch berichtet die Beamtin im Ruhestand nun von ihrer Sichtung von "Schutzengeln" am Unglücksort.

Wie die einst erfahrene Tatortermittlerin und jetzt in Folge eines posttraumatische Belastungsstörung pensionierte Beamtin in ihrem Buch "In the Shadow of a Badge: A Spiritual Memoir" berichtet, kam sie nur drei Stunden nach dem Absturz am Ort des Geschehens an. "Das erschütterndste Erlebnis vor Ort war die Erkenntnis, dass es hier gar keine Leichen (mehr) gab", erinnert sich die heute 56-Jährige. "Es gab nur einen schwelenden Krater, eine Brand- und Rauchsäule und überall verstreute Trümmer, die jedoch zu klein waren, als dass man sie mit einem Jet und 40 Passagieren und Besatzungsmitgliedern in Verbindung bringen konnte. (...) Ich war an Tatortszenen gewöhnt - was ich aber hier sah, übertraf alles Bisherige. Es sah aus, als sei das Flugzeug geradezu vom Erdboden verschluckt worden."

Zu dieser Zeit, so erinnert sich Leonardi, seien ihr dann "diese schimmernden Lichter" aufgefallen. "Es war wie eine Art Nebel und dann sah ich diese Engel", zitiert die "Huffington Post" (huffingtonpost.com) aus dem Buch. "Ich habe damals niemandem etwas gesagt, (...) da ich befürchtete, man könnte mir vorwerfen, dass ich meinen Verstand verloren hätte und man mich nachhause schicken würde." Erst als sich die Folgeerscheinungen als posttraumatische Belastungsstörung herausstellten, begann die Beamtin einem kleinen Kreis von Freunden von ihrer Beobachtung zu berichten.

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Zu diesem Kreis, so berichtet die "Huffington Post" weiter, gehörte auch ihr einstiger Vorgesetzter Kenneth McCabe: "Ich glaube dem, was sie in ihrem Buch geschrieben hat. Ich weiß, dass sie 100-prozentig glaubt, was sie gesehen hat und ich kenne sie als gesunde Person in Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte. Ich werde dem, was sie behauptet gesehen zu haben, nicht widersprechen."

Auch Reverend Ron Lengwin von der katholischen Diözese Pittsburgh glaubt der Sichtung seiner Bekannten: "Für mich ist es nicht ungewöhnlich, dass Gott dadurch ein tröstliches Zeichen seiner Anwesenheit geben wollte", so der Kirchenmann.

Eine ähnliche Einschätzung nennt Leonardi auch selbst als Grund für ihr Buch: "Der Sinn des Buches ist es, die Geschichte dieser Engel zu erzählen, damit die Menschen verstehen, dass Gott da war." Selbst streng gläubig, katholisch erzogen, praktiziert die Autorin mittlerweile eine Praktik die sie selbst als "Spiritualismus" bezeichnet. Inwieweit sich die Sichtung eindeutig als Schutzengel einschätzen lässt und warum Leonardi in ihr Erlebnis nicht etwa auch die Geister bzw. Seelen der beim Unglück Verstorbenen hineininterpretiert, beantwortet das Buch indes nicht.


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Quelle: huffingtonpost.com, wqed.org
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