Mittwoch, 29. August 2012

Bigfoot-Fälscher auf frischer Tat von Autos überfahren

Ein sog. Ghillie-Suit. | Quelle: cryptomundo.com
 
Kalispell (USA) - Bei dem Versuch, mit einem Natur-Tarnanzug bekleidet, Bigfoot-Sichtungen zu provozieren, wurde ein 44-jähriger Mann am vergangenen Sonntagabend auf einem Highway von gleich zwei Autos an- und überfahren und dabei getötet.

Wie lokale Nachrichtensender übereinstimmend berichten, handelt es sich bei dem Unfallopfer um Randy Lee Tenley aus dem in der Nähe des Unfallortes auf dem Highway 93 gelegenen Kalispell im US-Bundesstaat Montana.

Laut Informationen des "Montana Highway Patrol Trooper" Jim Schneider, trug Tenley zur Zeit der beiden Unfälle einen militärischen "Ghillie-Tarnanzug", wie er meisten von Scharfschützen und Jägern eingesetzt wird. Ziel des netzartigen Überwurfs ist es, die Form des menschlichen Körpers mit seiner Umgebung "verschmelzen“ zu lassen. Dieses Netz kann mit Hilfe von bis zu 80 cm langen, gefärbten Jutestreifen und sonstigem Naturmaterial zu einem sogenannten "Ghillie Suit" umgestaltet werden, wenn diese eingeknotet oder angenäht und je nach Material auch zusätzlich zerfasert werden, um die gewünschte Tarnwirkung zu erzielen (s. Abb.).


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Eine Befragung von Familienmitgliedern und Bekannten des Unfallopfers ergab, dass Tenley durch das Tragen des Tarnanzugs in der bewaldeten Gegend für Bigfoot-Sichtungen sorgen wollte


Leider eine nahezu perfekte Tarnung: Ein Ghillie-Suit im Einsatz. | Copyright: u.a. United States Marine Corps, Public Domain

Hierbei wurde der Fälscher dann am Sonntagabend offenbar beim Überquerend es Highways zunächst von einer 15-jährigen Fahrerin angefahren, die den getarnten Mann nicht erkannte und ihm so   auch nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. In Folge dieses ersten Unfalls wurde Tenley dann auch noch von einem zweiten Wagen, der ebenfalls von einer Teenagerin gefahren wurde, überfahren, als er schon regungslos auf der Fahrbahn lag.

"Wir haben geahnt, dass es eines Tages zu einem solchen Unfall kommen wird", kommentiert der US-amerikanische Kryptozoologe Loren Coleman auf "cryptomundo.com" den tragischen Unfall. Immer wieder versuchten Personen durch das Tragen solcher Anzüge oder von Affenkostümen Bigfoot-Sichtunen zu fälschen. Dass es hierbei nicht schon viel öfter zu ähnlichen oder Jagdunfällen gekommen ist, sei ein großes Glück. "Zwar gehen meine Beileidswünsche zunächst an die Angehörigen und Freunde des Opfers, dennoch fühle ich aber auch mit den beiden Teenagern, deren Leben aufgrund der verantwortungslosen Handlungen älteren Mannes, der es eigentlich hätte besser wissen sollen, traumatisiert wurden. Jetzt kann ich nur hoffen, dass die beiden jungen Frauen eine psychologische Betreuung bekommen."

Die Ergebnisse der Biopsie, bei der auch untersucht werden soll, ob Tenley zur Unfallzeit unter Alkohol oder sonstigem Drogeneinfluss stand, lagen bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung noch nicht vor.

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