Montag, 6. August 2012

UFO-Forscher glaubt Beweise für zwei UFO-Abstürze in Arizona gefunden zu haben


Archiv: Blick in die Landschaft rund um Kingman, Arizona – hier eine Kreuzung zur legendären Route 66. | Copyright: Patrick Pelster, cc-by.sa 3.0

Cincinnati (USA) - Was zuvor von der US-amerikanischen UFO-Forschungsorganisation MUFON (mufon.com) als "Blockbuster Entdeckungen in Sachen UFOs" angekündigt wurde, hat die damit vielfach erweckten Erwartungen enttäuscht. Zwar erklärte der Forscher, nach bald sechs Jahren intensiver Forschungsarbeit Beweise für gleich zwei Abstürze unidentifizierter Flugobjekte nahe Kingman im US-Bundesstaat Arizona im Jahre 1953 gefunden zu haben. Eindeutig sind seine Argumente jedoch nicht.

Es sei ihm erstmals gelungen, zwei noch "unverfälschte Absturzstellen nahe Kingman" zu identifizieren, so Harry Drew selbst auf dem MUFON-Symposium am 5. August 2012 in Cincinnati.

Wie Drew auf seiner Internetseite (kingmanufocrashes.com) berichtet, gebe es nun Beweise für die bisherigen Gerüchte zwei unterschiedlicher Abstürze innerhalb von vier Tagen nahe Kingman im Mai 1953.

Anhand des Studiums bisheriger Dokumente, Berichte, Karten, Zeugenaussagen und auf der Grundlage der Arbeit seines Kollegen Arthur Stansel will Drew im Gelände nahe Kingman physikalische Beweise für die Ereignisse und darauf folgenden Militäraktivitäten gefunden haben.

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Der erste Absturz habe sich unweit der Route 129 zugetragen. Beweise hierfür will Drew in Form erhöhter Strahlungswerte, die die Normalwerte u das Fünffache übertreffen, gefunden haben. In der unmittelbaren Umgebung habe er zudem Hinterlassenschaften gefunden, die die Anwesenheit des Militärs zur damaligen Zeit belegen.

Der zweite Absturzort befinde sich am Red Lake. Hier könne man auch heute noch die Stelle erkennen, an der das angebliche UFO einen Berg geschrammt haben soll, bevor er auf den Boden aufgeschlagen sei. Auch hier habe das Objekt bis heut sichtbaren Spuren hinterlassen.

Was auch immer damals nahe Kingman abgestürzt sei, aus den bekannten Dokumenten und Augenzeugenberichten lasse sich die Bergung von vier Leichen ersehen. Allerdings handele es sich hierbei um "sehr menschenähnliche Körper". Gemeinsam mit dem beschädigten Flugobjekt seien damals zwei der Leichen nach Groom Lake (Area 51) und zwei Körper zur Nellis Air Force Base gebracht worden.

Bei den Flugobjekten habe es sich Objekte gehandelt die außer einer Mittelnaht keine weiteren Unterteilungen oder Nähte aufgewiesen haben sollen – verglichen wurden die in ihrer Form mit einer Muschel. Weitere Ergebnisse der Untersuchungen sollen bald veröffentlicht werden.

Selbst der MUFO State Director von Pennsylvania, John Ventre, zeigte sich gegenüber dem Nachrichtenportal "Examiner" (examiner.com) eher zurückhaltend über die Beweiskraft von Drews Entdeckungen: "Drew präsentierte seine Indizien ohne wirkliche Beweise dafür vorzulegen. Es war aber auch kein enttäuschender Vortrag. Basierend auf den bisherigen Gerüchten und Berichten, ist Drew selbst fest davon überzeugt, die tatsächlichen Absturzstellen gefunden zu haben. Eine vollständige Beweiskette legte er jedoch nicht vor. Seine angeblichen Beweise sind interessant, aber es sind lediglich Indizien."

Cpt. Bill Uhouse (US Air Force) erinnert sich an seine Arbeiten an einem Flugscheiben-Simulator auf der Grundlage eines nahe Kingman geborgenen UFOs
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Quelle: kingmanufocrashes.com, mufon.com, examiner.com
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