Montag, 17. September 2012

UFO-Insider-Panel am 22. September: Ehem. Sprecher von Project Blue Book kündigt sensationelle Enthüllung an


Air Force Col. (ret.) William Coleman bei einem TV-Auftritt in den 1970er Jahren. | Copyright: unbek.

Las Vegas (USA) - Mit der Ankündigung einer mit ehemaligen Geheimnisträgern und hochrangigen UFO-Insidern besetzten Konferenz, hat das National Atomic Testing Museum in Las Vegas Anfang des Monats für Aufsehen gesorgt - verspricht der Titel der "Special Lecture" doch nichts Geringeres als die "Enthüllung militärischer UFO-Geheimnisse" (...wir berichteten). Eine Woche vor der Veranstaltung hat nun einer der Teilnehmer, der ehemalige Chefsprecher von "Project Blue Book", innerhalb dessen die US Air Force offiziell das UFO-Phänomen untersuchte, einen "Blockbuster" angekündigt.

Wie der Direktor des zum renommierten Smithsonian Institute gehörenden Museums, Allan Palmer, selbst ehemaliger und hochdekorierter Kampfpilot gegenüber der dem "de Void"-Blog der "Herald Tribune" berichtete, werde das Panel für einige Überraschungen sorgen.

So unterstreiche etwa der ehemalige Air Force Colonel und ehemalige Chefsprecher von "Project Blue Book", William Coleman, dass der einen wahren "Blockbuster" (Knaller) im Ärmel habe. Diesen wolle der mittlerweile 89-Jährige noch vor seinem Tod der Welt mitteilen.

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Coleman gehört selbst zur langen Reihe direkter UFO-Zeugen mit militärischem Hintergrund. Im Sommer 1955 verfolgte er selbst ein von ihm gesichtetes scheibenförmiges Flugobjekt und stellte später fest, dass sein Bericht dazu aus unerfindlichen Gründen aus den Blue-Book-Archiven verschwunden war.

Allerdings kann es sich bei dem angekündigten "Blockbuster" eigentlich nicht um diese Geschichte handeln, da sie schon seit den 1970er Jahren bekannt und auch schon in zahlreichen UFO-Dokumentationen, u.a der NBC, veröffentlicht wurde. Auch in der in den 70ern populären Merv Griffin Show berichtete Coleman im Juni 1978 von seiner Sichtung:

"Wir flogen damals auf etwa 10.000 Fuß (3.000 Meter) Höhe, als wir ein Ziel zwischen 20.000 und 25.000 Fuß entdeckten. Es war etwa sieben Meilen (11, 3 Kilometer) rechts vor uns und dann überholten wir es. Zu dieser Zeit war (das Objekt) bereits in etwa auf unsere Höhe herabgesunken und ich entschied mich dazu, es genauer in Augenschein zu nehmen. Ich beschleunigte also, ging runter und näherte mich ihm. Wir kamen immer näher und näher, waren schon bald nur noch eine Meile von dem Objekt entfernt und flogen dabei mit 345 MPH (555 km/h) über Baumwipfel hinweg. (Kaum 200 Meter von dem Objekt entfernt stellten wir fest), dass es etwa 60 Fuß (20 Meter) im Durchmesser groß und mittig etwa 10 oder 11 Fuß breit war. Es wirkte, als sei es aus Titanium (silber-grau). Ich zog meine Maschine hoch und flog eine steile Kurve, wobei das Objekt für etwa vier Sekunden außer Sicht geriet. Ich zog wieder hoch, und erwartete, seitlich des Objekts wieder hoch zu kommen - doch das Objekt war nicht mehr da. Ich ging auf 1.500 Fuß (500 Meter) und da war es wieder. Jetzt war es etwa zwei Meilen (3,2 Kilometer) von uns entfernt und flog quer über ein Feld, wobei es eine Staubfahne hinter sich herzog. I schätzte seine Geschwindigkeit auf etwa 170 MPH (rund 270 km/h). Nach einem weiteren Sturzflug verloren wir es dann aus der Sicht und haben es danach nie wieder gesehen."

Archiv: Militärpersonal beobachtet eine Testexplosion im Rahmen von "Operation Teapot" in der Wüste von Nevada. | Copyright: National Nuclear Security Administration / Nevada Site Office, Public Domain

Während die Ankündigung eines "Blockbusters" auf einem Sondervortrag über "militärische UFO-Geheimnisse" eigentlich vermuten lässt, dass es sich bei dem von Coleman angekündigten "Knaller" auch um Informationen über UFOs handeln sollte, stellt der "de Void"-Blog indes eine ganz andere Vermutung auf und wettet, dass Colemans "Geheimnis" gar nichts mit UFOs sondern mit einem anderen tiefgreifenden Erlebnis des ehemaligen Air-Force-Offiziers zu tun haben könnte.

"Tatsächlich passt Coleman nahezu perfekt ins Atomic Testing Museum, das sich der Ausstellung von Artefakten aus einer der ungewöhnlichsten und merkwürdigsten Epochen der US-amerikanischen Geschichte verschrieben hat. Im Frühling des Jahres 1955 gehörte Coleman zu einer Gruppe freiwilliger Soldaten, die den Test einer Atombombe im Rahmen der "Operation Teapot" aus direkter Nähe beobachten sollten. 13 Sekunden vor Zündung - und damit zu spät für einen Abbruch oder Evakuierung der Crew - wechselte unerwartet die Windrichtung und setzte die Männer so der vollen Strahlungsbelastung der Explosionskraft von etwa drei Hiroshima-Bomben aus. Innerhalb von drei Jahren nach dem Ereignis wurde bei allen Betroffenen schwere Leukämie diagnostiziert und auch Coleman wurde gesagt, dass er nur noch wenige Monate zu leben habe.

Als letzten Versuch, so Coleman später, habe er seinen Hausarzt aufgesucht, der ihm damals "irgendein übel schmeckendes Tonikum" verschrieben habe. Später erklärte Coleman, dass er niemals herausgefunden habe, um was genau es sich dabei gehandelt hatte. "Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Aber plötzlich war die Leukämie verschwunden. Ich kann nur unserem Herrn danken." Soweit bekannt, ist Coleman der einzige Überlebende seiner Gruppe: "Alle anderen sind schon lange tot."


Plakat zur "Special Lecture" am National Atomic Testing Museum in Las Vegas. | Copyright: nationalatomictestingmuseum.org

Neben Coleman werden sich auf dem Vortrag noch Air Force Col. (ret.) Charles Halt, Air Force Col. (ret.) Robert Friend, Nick Pope und Army Col. (ret.) John Alexander zu den "militärischen UFO-Geheimnissen" äußern (...wir berichteten).


Spätesten am 23. September 2012 wissen wir mehr. Wir werden natürlich berichten...

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