Dienstag, 6. November 2012

GreWi-Exklusiv: Italienischer Wissenschaftler bestätigt aktiven Energiestrahl aus pyramidenförmigem Berg und gewaltige verborgene "Maschine" in Bosnien-Herzegowina


Blick auf Visoko und den Hausberg Visocica (1973), in dem der selfmade-Archäologe Semir Osamanagic eine gewaltige Pyramide zu erkennen glaubt.
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Saarbrücken (Deutschland) - Seit 2005 versucht der selfmade Archäologe Dr. Semir Osmanagic durch rege Ausgrabungstätigkeiten vor Ort seine Theorie zu belegen, nach der es sich bei auffällig geformten Hügeln rund um das Dorf Visoko in Bosnien-Herzegowina in Wirklichkeit um teils verwitterte gewaltige Pyramiden einer vorzeitlichen Zivilisation handelt. Die internationale Wissenschaftsgemeinde steht dieser Theorie und den Ausgrabungen indes größtenteils mehr als kritisch gegenüber (...wir berichteten, s. Links). "Grenzwissenschaft-Aktuell.de" hat den italienischen Wissenschaftler Professor Paolo Debertolis von der Università degli Studi di Trieste interviewt, der unabhängig von Osmanagic vor Ort unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt hat und nahezu Unglaubliches berichtet.

Professor Paolo Debertolis. | Copyright/Quelle: sbresearchgroup.eu

GreWi:
Sehr geehrter Professor Debertolis, in einer aktuellen Pressemitteilung bezieht sich Osmanagics Stiftung, die "Bosnian Pyramid of the Sun Foundation", unter anderem auf Sie und erklärt, dass Ihre Arbeit einen "Energiestrahl" bestätigen könne, der aus dem Visocica, jenem Hausberg von Visoko, den Osmanagic als "Sonnenpyramide" bezeichnet, austreten soll. Können Sie uns etwas über Ihre Arbeit vor Ort und die Ergebnisse berichten?

Debertolis: Wir haben die "Bosnischen Pyramiden" zwei Jahre lang im Rahmen der "Sb Research Group" (SBRG, sbresearchgroup.eu) untersucht. Hierbei handelt es sich um ein multidisziplinäres Universitätsprojekt mit dem Ziel, die Architektur, Geometrie und Materialien antiker Strukturen in Europa, sowie die Entstehung von Wissen aus Sicht von in diesem Kontext gemachten anthropologischen und historischen Entdeckungen zu untersuchen. Das Team besteht hauptsächlich aus Mitgliedern der Universität Triest und dem Politechnico Milano. Zudem arbeitet die SBRG auch mit öffentlichen Institutionen und privaten Organisationen zusammen und verbindet Anthropologie, Architektur, Städteplanung, Geologie, Physik, Geschichte und Archäologie.

Zwar haben wir auch ein Abkommen mit Osmanagics Stiftung, sind aber dennoch völlig unabhängig von dieser und finanzierten unsere Arbeit alleinig durch eigene Gelder und nie durch Gelder der Stiftung. Tatsächlich gab uns gibt es auch Streit mit der Stiftung über unsere Ergebnisse.

In diesem Kontext haben unsere Geologen die "Sonnenpyramide" untersucht. In ihrem noch zu veröffentlichenden Abschlussbericht kommen die Kollegen zu dem Schluss, dass es sich bei der sogenannten Sonnenpyramide um einen natürlichen Hügel handelt.


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GreWi: Es ist also definitiv keine künstliche Pyramide?


Debertolis: Nein, es ist ein natürlicher Hügel. Vielleicht wurde er einst re-modelliert, aber ganz bestimmt nicht künstlich errichtet.

GreWi: Dennoch können Sie aber über andere, vielleicht sogar noch wesentlich interessantere Forschungsergebnisse berichten?



Debertolis beim Messen des Ultraschallstrahls aus dem Berg.
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Debertolis: Ja, statt also einer Pyramide im klassischen Sinn, befinden sich die Rätsel um diesen Ort im Innern dieser "Pyramide" bzw. des Berges. Zum Beispiel eben der bereits genannte Energiestrahl, der tatsächlich aus dem Gipfel austritt.

Ich selbst habe persönlich Ultraschall-Untersuchungen dieses Strahls durchgeführt, während mein Kollege Dr. Slobodan Mizdrak die elektromagnetischen Eigenschaften des Strahls untersucht hatte.

Anhand dieser Messungen kommen wir beide zu dem Schluss, dass dieser "Energiestrahl" existiert, konstant und sehr stark ist: Er tritt in 2,44 Kilometern Tiefe unterhalb des Pyramidenhügels aus einer sehr großen metallischen parabolisch geformten Platte von 800 Metern Durchmesser aus. Diese Platte erzeugt elektromagnetische Wellen von 28.300Hz und damit elektromagnetische Längstwellen (VLF), die sich etwa 15 Meter über dem Gipfel der Pyramide konzentrieren. Zwar könnte die Quelle dieses Signals auch 2,4 Kilometer oberhalb des Berges liegen, aber Messungen in den zahlreichen Tunneln im Berg belegen, dass das Signal zusehends aus der Tiefe kommt.

 

Diagramm zu den Messungen des VLF-Strahls.
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Diese Ergebnisse, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen sind ebenso erstaunlich wie bedrückend, da wir sie einfach nicht erklären können. Wir können dieses Phänomen nicht erklären!

Zugleich erklären die Radiowellen, die den Berg durchdringen aber recht gut die Ultraschallmessungen, da sie durch unterschiedliche Quarzschichten dringen, die dabei resonieren und so die Ultraschallschwingungen erzeugen können, wie wir sie auf dem Gipfel der Pyramide messen können.

Berichte über diese Untersuchungen finden Sie anhand der folgenden Videos:

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


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GreWi: Ihr Fazit lautet also?
 

Debertolis: In vielen Punkten stimmen wir nicht mit Semir Osmanagic überein. Aber unterhalb des Visocica gibt es etwas wirklich Merkwürdiges und Unerklärliches.

Es ist durchaus möglich, dass diese "Maschine" unter dem Berg das Produkt einer antiken Zivilisation ist und Funde aus den Tunneln im Berg deuten daraufhin, dass diejenigen, die diese Tunnel angelegt haben, auch etwas über Pyramiden wussten.

Die Ergebnisse unserer Untersuchungen der "Bosnischen Pyramiden" werden derzeit zu einem Abschlussbericht formuliert und zusammengefasst, der im kommenden Jahr veröffentlicht werden wird.


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SB Research Group finden Sie HIER
 

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