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Samstag, 14. Januar 2012

Iranischer Wissenschaftler: "Irans 'Fliegende Untertasse' erbeutete US-Drohne"

Angebliches Foto der iranischen Drohne "Zohal". | Copyright/Quelle: FARS, farsnews.net

Teheran/ Iran - Anfang Dezember 2011 feierte die iranische Führung in den Medien einen Propagandaerfolg im sich zuspitzenden Konflikt mit den USA, als es dem iranischen Militär gelang, eine hochmoderne US-Aufklärungsdrohne vom Typ RQ-170 offenbar nahezu unbeschädigt abzufangen. Seither rätseln US-Regierung und internationale Medien darüber, wie dies den iranischen Streitkräften gelingen konnte, ohne dass das unbemannte Flugzeug offenbar durch Beschuss oder einen Absturz zu Schaden gekommen ist. Kürzlich behauptete ein iranischer Wissenschaftler nun, dass die Drohne durch den Einsatz von Kraftfeldern einer iranischen untertassenförmigen Drohne sanft gekidnappt worden sei.

Schon zuvor hatte der Iran in den internationalen Medien für Aufsehen gesorgt, als er im März vergangenen Jahres die erfolgreiche Entwicklung einer iranischen "fliegenden Untertasse" bekannt gegeben hatte (...wir berichteten, s. Abb.).

Wie der Wissenschaftler Mehran Tavakoli Keshe nun auf seiner Internetseite (keshefoundation.com) berichtet, sei die Vermutung der USA, dass die GPS-Elektronik der Sonde einfach nur gehackt und manipuliert worden sein könnte, falsch. Das Fluggerät sei stattdessen mit Hilfe einer von der Islamischen Republik Iran hochentwickelten Raumfahrttechnologie durch Kraftfelder regelrecht aus der Luft gegriffen und zu einer sicheren Landung gebracht worden.

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"Die im Rahmen des iranischen Raumfahrt- und Raumschiffprogramms entwickelte Technologie hat die Fähigkeit, Drohnen abzufangen und feindlichen Radar zu über- und verwirren", so Keshe im Forum seiner Seite. Die Erbeutung der US-Drohne zeige nu erstmals den Nutzen dieser Technologie. Wie aus dem Zusammenhang seines Posts hervorgeht, scheint er sich dabei auf die 'fliegenden Untertasse' mit der Bezeichnung "Zohal" (Saturn) zu beziehen, deren Entwicklung die iranische Nachrichtenagentur FARS im vergangenen März bekannt gegeben hatte (...wir berichteten, s. Abb.).

"Die Islamische Republik Iran hat die Fähigkeit, jede Art von Flugobjekt, unabhängig von dessen Größe und Geschwindigkeit, abzufangen und (sicher) zu landen. Die Erbeutung eines der am weitest entwickelten Flugkörper einer der am weitesten entwickelten Nationen der Erde (gemeint ist natürlich die US-Drohne) ist der aktuellste Beweis dafür", so Keshe im Forum seiner Internetseite. "In diesem Fall gab es keine Fehlfunktionen der Drohne selbst. Sie wurde schlicht und einfach mit Hilfe unseres hoch entwickelten Raumfahrtprogramms abgefangen und zur kontrollierten Landung gebracht."

Die vom iranischen Militär präsentierte US-Drohne vom Typ RQ-170. | Copyright: Public Domain

Zur Untertassen-Drohne selbst erklärt Keshe lediglich, dass sie einen Durchmesser von 27 Metern besitze und keinerlei Probleme damit habe, kinderleicht Entfernungen und Geschwindigkeiten zu erreichen, die für ein Raumfahrtprogramm notwendig seien. Eine offizielle internationale Präsentation dieses Flugobjekts selbst steht bislang noch aus. Allerdings stellt Keshe an gleicher Stelle eine solche Vorführung noch für dieses Jahr in Aussicht.

Während Keshe mit seinen Behauptungen offenkundig auch iranische Propaganda bedient, unterstreicht er zugleich seine persönliche Hoffnung, dass die iranische Technologie zu internationalem Frieden und der intergalaktischen Forschung beitragen werde und erklärt: "Wir laden die US-Regierung und alle andere Nationen dazu ein, sich an Verhandlungen mit der (Keshe) Foundation und der iranischen Regierung um die Veröffentlichung dieser Technologien an alle Nationen zu beteiligen, damit so der Weltraum friedlich erobert werden kann." Diese Einladung stehe allen Nationen unabhängig von Hautfarbe Rasse und Religion, offen...

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / keshefoundation.com

Himmelsscheibe von Nebra als national wertvolles Kulturgut gesichert

Die erste Aufnahme der Himmelsscheibe von Nebra nach ihrer Beschlagnahme. | Copyright/Quelle: LDA Sachsen-Anhalt (Foto: Juraj Lipták)

Halle/ Deutschland - Erstmals in Sachsen-Anhalt findet Kulturgut aus öffentlicher Hand Eingang in das "Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes". Es handelt sich um herausragende Kulturgüter des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle und des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg- darunter auch die sogenannte Himmelsscheibe von Nebra, eine rund 3.600 Jahre alte Bronzeplatte mit Applikationen aus Gold, die wahrscheinlich astronomische Phänomene und Symbole religiöser Themenkreise darstellt.

Zum Schutz der Kulturgüter "hat Kultusministerium im Einvernehmen mit dem Sachverständigenausschuss für Kunstwerke und anderes Kulturgut (außer Archivgut) beim Kultusministerium Sachsen-Anhalt der Eintragung zugestimmt", berichtet das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (lda-lsa.de) in einer Pressemitteilung.

"In das Verzeichnis können Kunstwerke und anderes Kulturgut, deren Abwanderung aus Deutschland einen wesentlichen Verlust für den deutschen Kulturbesitz bedeuten würde, eingetragen werden. Seit 2007 gilt dies auch für im öffentlichen Eigentum befindliches Kunst- und Kulturgut. Die Eintragung stellt eine besondere Würdigung der Sammlungsobjekte und ihrer hohen wissenschaftlichen, kulturgeschichtlichen und wissenschaftshistorischen Bedeutung dar."

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Das nun unter staatlichem Schutz stehende Kulturgute umfasse einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren und reicht von der Geiseltalsammlung mit ihren Fossilien aus dem Eozän (55,8 – 33,9 Millionen Jahre vor heute) über Himmelsscheibe von Nebra aus der Bronzezeit bis hin zu der etwa 20.000 Einzelstücke umfassenden Vogeleiersammlung des Begründers der wissenschaftlichen Oologie (Kunde zu Vogeleierschalen) Max Schönwetter (1874 – 1961).

Seit Sommer 2010 wird das gesamte deutsche national wertvolle Kulturgut über die Internetseite "www.kulturgutschutz-deutschland.de" dokumentiert. Mit der Eintragung in die Datenbank werde die identitätsstiftende Wirkung des Kulturgutes für die jeweilige Region unterstrichen und sowohl national als auch international betont. "Daneben bietet sie jedem Interessierten im In- und Ausland die Möglichkeit, das Kulturgut unmittelbar zu betrachten, und dient damit der Schaffung von Transparenz sowie der nationalen und internationalen Präsentation von Kulturgut und dessen Bedeutung."

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