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Donnerstag, 19. Januar 2012

NASA blockiert Kurzfilm über außerirdische Lebensform an Bord der ISS

Weltraumtourist Richard Garriott | Copyright: NASA

Washington/ USA - "Apogee of Fear" (Gipfel der Angst) ist der Titel eines achtminütigen Kurzfilms, den der Softwareentwickler und Weltraumtourist Richard Garriott im Oktober 2008 an Bord der Internationalen Raumstation ISS unter Beteiligung der damaligen Besatzung gedreht hatte. Veröffentlichen darf er das fiktive Kurzwerk über eine außerirdische Lebensform an Bord der ISS indes derzeit nicht, da sich die NASA gegen eine öffentliche Vorführung sperrt.

UPDATE: Ein Mitschnitt des Kurzfilms ist auf Youtube zu finden. Eine Kurzmeldung dazu finden Sie HIER


Während Garriott rund 30 Millionen Dollar für seinen Weltraumtrip bezahlt hatte, erteilte die US-Weltraumbehörde NASA der Veröffentlichung des Kurzfilms keine Erlaubnis. Als Begründung, so berichtete "Space.com" unter Berufung auf Garriott, nennt die NASA den Umstand, dass sie - in Form der Raumstation und der beteiligten US-Astronauten - sozusagen für die Requisiten, Ausstattung und Schauspieler des Films gezahlt habe.

Tatsächlich zeigt der Film die US-Astronauten Mike Fincke und Greg Chamitoff, sowie den Kosmonauten Juri Lanchakow, die - so die fiktive Filmhandlung - einen unerklärlichen Sauerstoffanstieg an Bord der ISS registrieren, für den nur eine Erklärung gefunden werden kann: Eine außerirdische Lebensform an Bord der Raumstation.

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Während Garriott den Film bereits privat gezeigt hatte, kann er sein Werk indes ohne Genehmigung der NASA öffentlich nicht vorführen. Der Weltraumtourist hofft nun, dass es sich bei der derzeitigen Position der NASA um eine Standardantwort handelt und er nach einer weiteren Anfrage, den Film schon bald zeigen können wird.

Bis dahin blickt der Millionär zuversichtlich auf die bevorstehende Veröffentlichung des offiziellen Dokumentarfilms "Man on a Mission" über seine Weltraumreise, gegen dessen Veröffentlichung die NASA keine Einwände vorbrachte...

Trailer zu "Man on a Mission"

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / space.com


Ägypten: Unberührtes Grab einer 'Priestersängerin des Amun" im Tal der Könige entdeckt

Der hölzerne Sarkophag in der Grabstätte "KV 64" im Tal der Könige. | Copyright: Universität Basel

Basel/ Schweiz - Schweizer Ägyptologen haben im ägyptischen Tal der Könige ein unberührtes Grab entdeckt, in dem im Abstand von etwa 500 Jahren zwei Begräbnisse stattfanden. Das rund 3.500 Jahre alte Grab enthält einen Sarkophag mit der Frauenmumie und ist erst der zweite Fund im Tal der Könige seit der Entdeckung der Grabkammer des Tutanchamuns im Jahre 1922.

Wie die Forscher um die Grabungsleiterin Elina Grothe-Paulin vom Ägyptologischen Seminar der Universität Basel berichten, handelt es sich bei der neu entdeckten Grabstätte mit der Bezeichnung "KV 64" um ein über einen Schacht zugängliches Einkammergrab. Dieser Fund liefere wertvolle Informationen zu zwei unterschiedlichen Nutzungsphasen.

Im oberen Bereich des Grabes, das erst am 12. Januar 2012 geöffnet wurde, entdeckten die Archäologen einen beschrifteten, gut erhaltenen hölzernen Sarkophag, der die Mumie einer Frau mit dem Namen Nehemes-Bastet zuweist. Diese stamme wohl aus einer der einflussreichen Familien der Amun-Priesterschaft und führte den in Elitekreisen häufigen Priesterinnentitel einer "Sängerin des Amun". Die Basler Ägyptologen datieren diesen Fund auf die Zeit der 22. Dynastie und damit ins 9. Jahrhundert v. Chr.

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Da das Grab zuvor nicht beraubt wurde, konnten die Archäologen die Verschlusssysteme der Grabstätte sowie die originale Anordnung des Sarkophags und einer bemalter Holzstele dokumentieren. Die sehr sorgfältig eingewickelte Mumie der etwa 1,55 Meter großen Frau befindet sich noch unversehrt im Sarkophag.

"Das in den Fels gehauene Einkammergrab wurde aber offensichtlich schon vor der Bestattung von Nehemes-Bastet als Grabstätte genutzt", erläutert die Pressemitteilung der Baseler Universität (unibas.ch). "Das ursprüngliche Begräbnis konnten die Basler Ägyptologen auf die 18. Dynastie (um 1450 v. Chr.) datieren, was mit dem Beginn der Nutzung des Tals der Könige als Nekropole zusammenfällt. Reste der ersten Grabausstattung, die wohl in der Antike beraubt wurde, befinden sich noch unterhalb einer Schuttschicht."

Das archäologische Forschungsprojekt unter der Leitung der Basler Ägyptologin Prof. Susanne Bickel erforscht seit 2009 die Nutzung des Tals der Könige durch auserwählte Mitglieder der Elite und der Königsfamilie im Umkreis der Königsgräber. Den Wissenschaftlerinnen des "University of Basel Kings' Valley Project", das von der Gertrud Mayer-Stiftung in Basel finanziell unterstützt wird, gelang die Entdeckung des Grabes im Tal der Könige bei Luxor in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und lokalen Arbeitern.

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Neues unbekanntes Grab in Tal der Könige entdeckt
12. März 2008

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Quellen: unibas.ch / grenzwissenschaft-aktuell.de
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