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Freitag, 20. Januar 2012

NASA-Wissenschaftler erklären "Dreiecks UFO" auf Aufnahmen von Sonnenobservatorium

Erläutertes Standbild der STEREO-Aufnahme. (Klicken Sie auf die Bildmitte um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: NASA

Washington/ USA - Nachdem UFO-Fans auf Aufnahmen des NASA-Sonnenobservatoriums STEREO ein gewaltiges dreieckiges Raumschiff ausgemacht haben wollen, haben sich auch NASA-Wissenschaftler den Aufnahmen angenommen und sind sich sicher, das vermeintliche UFO einfach erklären zu können.

Tatsächlich zeigen die fraglichen Aufnahmen vom 27. bis 30. Dezember 2011 des HI2-B Teleskops an Bord der Sonde STEREO-B, die gemeinsam mit ihrer Zwillingssonde STEREO-A die Sonne umkreist, um so einen 360-Grad-Blick auf unser Zentralgestirn zu erlangen, neben einem Blick auf das Innere Sonnensystem mit Venus, Erde und dem Schweif des Kometen Lovejoy (s. Abb.) und auf der gegenüberliegenden Bildseite ein auf den ersten Blick mysteriös wirkendes gigantisches dreieckiges Objekt, das sich in Richtung Erde zu bewegen scheint.


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Auf der STEREO-Internetseite (stereo.gsfc.nasa.gov) haben die Missionswissenschaftler nun ein Statement zur Interpretation des Bilddetails als UFO (s. Video) veröffentlicht und erklären darin, dass es sich lediglich um ein Spiel aus Licht und Schatten handele: "Die Erklärung (für das Dreieck) findet sich auf der genau gegenüberliegenden Bildseite. Zur gleichen Zeit, zu der das merkwürdig ausschauende Bildmerkmal (am rechten Bildrand) sichtbar wird, betritt auf der linken unteren Seite der sehr helle Planet Venus das Blickfeld der Teleskopkamera." Im "UFO-Video" wird die Venus hingegen mit "????" markiert.

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Venus und das dreieckige Bilddetail stehen sich tatsächlich entlang einer Bildebene direkt gegenüber und bewegen sich direkt aufeinander zu. "Dies ist kein Zufall: Bei dem merkwürdige geometrische 'Objekt' handelt es sich in Wirklichkeit um eine Reflexion des Planeten Venus im Innern der Optik des Teleskops." Dieser Effekt sei schon zuvor mehrfach zu beobachten gewesen, erklären die NASA-Wissenschaftler und verweisen zugleich auf entsprechende frühere Aufnahmen, beispielsweise einer besonders deutlichen Reflexion, die durch den Planeten Erde hervorgerufen wurde.

Gleichartiges Bilddetail als Reflexion des Planeten Erde in der inneren der Kameraoptik des STEREO-Teleskops HI2-B vom 5. Mai 2007. (Klicken Sie auf die Bildmitte um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: NASA

- Die NASA-Reaktion auf die UFO-Deutung mit zahlreichen weiteren Abbildungen finden Sie HIER

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Sonnenforscher erklären planetengroßes "Objekt" in der Nähe des Merkur
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov

Älteste astrologische Tierkreis-Tafel in versiegelter Höhle entdeckt

Elfenbeinsegment mit der Darstellung des Sternzeichens "Krebs" mit grafischer Rekonstruktion. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr

Nakovana/ Kroatien - In einem seit mehr als 2.000 Jahren von der Außenwelt unzugänglichen Teil einer Höhle an der kroatischen Adria haben kroatische und US-amerikanische Archäologen Teile der bislang ältesten bekannten astrologischen Tafel mit Darstellungen des Tierkreises entdeckt, die wahrscheinlich zur Erstellung persönlicher Geburtshoroskope verwendet wurde.

Insgesamt handelt es sich um 30 Fragmente eines einstigen Rades aus Elfenbein, in das die jeweiligen Sternzeichen als symbolische Darstellungen im griechisch-römischen Stil eingeritzt wurden. nach jahrelanger Puzzlearbeit ist es den Archäologen nun gelungen die Elemente der Sternzeichen Krebs, Zwillinge und Fische zu rekonstruieren. Ein weiteres Fragment könnte das Hinterteil der Darstellung des Schützen zeigen. Die Fragmente der Tierkreistafel wurden neben einem phallusförmigen Stalagmiten unter unzähligen Scherben hellenistischer Trinkgefäße gefunden.

Archäologische Arbeiten vor dem phallusförmigen Stalaktiten. | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr

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"Der antike Astrologe könnte diese Tafel genutzt haben, um seinem Klienten den Stand von Planeten, Mond und Sonne im Bezug zum Tierkreis zum Zeitpunkt seiner Geburt aufzuzeigen", erläutert Professor Alexander Jones vom "Institute for the Study of the Ancient World" an der New York University.

Elfenbeinsegment mit der Darstellung des Sternzeichens "Fische" mit grafischer Rekonstruktion. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr

Zeigt diese Darstellung das Hinterteil des "Schützen"? (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr

Die Tierkreistafel sei das älteste bislang gefundene Exemplar, so Jones. Die Tafel sei sogar älter als jede andere Form von niedergeschriebenen Horoskopen aus der griechisch-römischen Epoche, aus der eine Vielzahl entsprechender Dokumente, geschrieben auf Wänden und Papyrus, erhalten sind.

Gemeinsam mit Staco Forenbaher vom "Institute for Anthropological Research" in Zargreb hat Jones die Rekonstruktionsergebnisse aktuell im "Journal for the History of Astronomy" veröffentlicht.

Die Rekonstruktion der Tierkreistafel. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr

Entdeckt wurden die Funde bei Erkundungen einer Höhle nahe des Dörfchens Nakovana im Jahre 1999. Hinter einem von Schutt verschlossenen Durchgang entdeckte Forenbahers damalige Freundin und heutige Frau einen von diesem Schutt seit etwa 2.000 Jahren von der Außenwelt abgeschlossenen und bislang entsprechend unbekannten Teil der Höhle mit den Fragmenten. Eine Analyse des Schutts brachte die Forscher zu dem Schluss, dass die Passage im ersten Jahrhundert absichtlich verschlossen wurde - möglicherweise, so vermuten die Forscher, von den Bewohnern der Gegend im Kampf gegen die Römer. Wie und warum die Elfenbeintafel bzw. deren Bruchstücke einst in die Höhle gekommen sind und wo sie ursprünglich hergestellt wurde, wissen die Archäologen indes noch nicht.

Elfenbeinsegment mit der Darstellung des Sternzeichens "Zwilling" mit grafischer Rekonstruktion. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher

Die Grundlage der auf der Tafel dargestellten astrologischen Vorstellungen und somit der westlichen Astrologie stammt aus dem antiken Babylonien und wurde hier vor rund 2.400 Jahren in Form von Horoskopen entwickelt. Vor rund 2.100 Jahren fand diese Astrologie dann den Weg über Ägypten in den Mittelmeerraum und wurde vornehmlich von den Griechen zu jener Form der Astrologie weiterentwickelt, wie sie heute noch angewendet wird.

Mittels einer C-14-Datierung bestimmten die Wissenschaftler das Alter der Abbildungen auf rund 2.200 Jahre, und damit auf eine Zeit kurz vor dem Auftauchen der modernen Form der Astrologie. Das Elfenbein stammt von einem Elefanten, der etwa zur gleichen Zeit getötet wurde oder verstarb. Möglicherweise waren die Elfenbeinelemente einst auf einem hölzernen Untergrund aufgebracht.

Bücher zum Thema

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / inantro.hr / isaw.nyu.edu / livescience.com

Diesen Kurzfilm will die NASA Ihnen nicht zeigen

Standbild: Titelvorspann von "Apogee of Fear". | Quelle: youtube.com/user/utubePR

Washington/ USA - Nachdem bekannt wurde, dass sich die NASA gegen die Veröffentlichung eines von dem Softwareentwickler und Weltraumtouristen Richard Garriott im Oktober 2008 an Bord der Internationalen Raumstation ISS unter Beteiligung der damaligen Besatzung gedrehten Kurzfilm stellt (...wir berichteten), wurde ein Mitschnitt einer privaten Vorführung des Streifens von 2011 auf einem Online-Videoportal entdeckt.

Die Handlung des Kurzfilms, der im Vorspann wahrscheinlich zurecht von sich behauptet, der erste Science Fiction Film zu sein, der wirklich im All gedreht wurde, ist eher humorvoller Natur und löst das vermeintliche Rätsel um einen erhöhten Sauerstoffverbrauch und eine außerirdische Lebensform an Bord der ISS mit der unerwarteten Anwesenheit von Garriotts Mutter...

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Wie "Space.com" berichtete, hatte zuvor die US-Raumfahrtbehörde es Garriott nicht gestattet, den Film zu veröffentlichen, da die für den Film genutzten Requisiten, Schauspieler in Form von wirklichen Astronauten und die Ausstattung sozusagen von der NASA finanziert wurden (...wir berichteten).

Warum sich die NASA jedoch gegen die Veröffentlichung dieser Laienkomödie derart sträubt, ist zumindest der GreWi-Redaktion selbst nach mehrmaliger Durchsicht schleierhaft...???

- Den Mitschnitt der Filmvorführung finden Sie HIER

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / youtube.com
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
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