https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Freitag, 3. Februar 2012

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt leitet internationale Kooperation zur Asteroidenabwehr

Die internationale Kooperation NEOShield unter der Leitung des DLR untersucht, mit welchen Maßnahmen die Kollision eines erdnahen Asteroiden oder Kometen mit der Erde verhindert werden kann. | Copyright: NASA/JPL/JHUAPL (Montage: DLR)

Köln/ Deutschland - Wann die Erde zuletzt von einem großen Asteroiden getroffen wurde ist bis heute umstritten. Dass es jedoch in Zukunft zu weiteren Kollisionen mit derartigen kosmischen brocken kommen wird, ist hingegen sicher. In den kommenden drei Jahren leitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine internationale Kooperation mit dem Namen NEOShield, die erarbeiten soll, wie derartige Einschläge "erdnaher Objekte" (Near Earth Objects, NEO) wie Asteroiden und Kometen verhindert werden können.

Im Rahmen von NEOShield untersuchen Insgesamt 13 Partner aus Forschung und Industrie unter anderem die Möglichkeit, Asteroiden durch den Einschlag einer Raumsonde von ihrer bedrohlichen Bahn abzubringen. Die Europäische Union unterstützt das Projekt mit vier Millionen Euro. Weitere 1,8 Millionen Euro steuern die beteiligten Partner bei.

Wenn Asteroiden sich der Erde nähern, tun sie dies mit einer Geschwindigkeit von typischerweise fünf bis 30 Kilometern in der Sekunde. "Um ihre Umlaufbahn zu ändern und eine Kollision mit der Erde zu verhindern, muss man eine Kraft auf sie ausüben", sagt der das Projekt leitender DLR-Asteroidenforscher Alan Harris. "Und zwar rechtzeitig."

Wie es aussieht, wenn Asteroiden ihrem ursprünglichen Lauf in Richtung Erde folgen, zeigen heute noch der Barringer-Krater in Arizona mit einem Durchmesser von 1200 Metern oder die Tunguska-Region in Sibirien, in der 1908 die Explosion eines Asteroiden Millionen von Bäumen entwurzelte. Schäden, die jedoch auch schon durch kleinere Asteroiden oder Kometen verursacht werden können. "Der Krater in Arizona wurde von einem Objekt mit einem Durchmesser von etwa 50 Metern verursacht." Solche der Erde nahen Objekte gibt es viele. Tausende von ihnen wurden in den letzten 20 Jahren entdeckt. "Eine gefährliche Kollision mit der Erde ist dabei etwa alle paar hundert Jahre wahrscheinlich", schätzt der Asteroidenforscher.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Um Methoden zur Asteroidenabwehr entwickeln zu können, müssen die Wissenschaftler die physikalischen Eigenschaften der NEOs genau kennen. "Wir wollen möglichst viel über unseren Feind herausfinden, der Kurs auf die Erde nehmen könnte", sagt Harris. Die Planetenforscher des DLR bringen deshalb ihre Kenntnisse über die Zusammensetzung, Struktur und die Oberflächenbeschaffenheit von Asteroiden und Kometen in das internationale Projekt ein. Zudem analysiert das Team um Projektleiter Harris die Beobachtungsdaten der vergangenen zwei Jahrzehnte: "Die Daten wurden bisher noch nicht genügend aus der Sicht der Asteroidenabwehr untersucht."

Der Barringer-Krater in Arizona hat einen Durchmesser von 1200 Metern - wurde jedoch von einem Asteroiden mit lediglich 50 Meter Duchmesser geschlagen. | Copyright/Quelle: Stefan Seip / dlr.de

Bisher wurden über 8000 NEOs entdeckt, jeden Monat kommen 70 weitere hinzu. Am Ende des Projekts soll Klarheit über viele Fragen herrschen - so wollen die Asteroidenforscher unter anderem festlegen, wie bedrohliche Asteroiden in Zukunft vom Boden aus beobachtet werden können und mit welchen Missionen im Weltall die Eigenschaften festgestellt werden können. Abhängig von der Zeit, die zwischen Entdeckung und möglichem Eintritt in die Erdatmosphäre liegt, und der Größe des Asteroiden könnten dann verschiedene Methoden zum Einsatz kommen, die die Wissenschaftler im Detail erforschen werden.

Eine der Methoden, einen Asteroid von seiner die Erde gefährdeten Flugbahn abzulenken, sehen die Forscher des NEOShield-Konsortiums in dem Beschuss eines solchen "Erdkillers" mit einer Sonde. Allerdings seien bei dieser Methode noch viele offene Fragen zu klären, so die Presseinformation des DLR (dlr.de). "Wie muss die Steuerung dieser Raumsonde ausgelegt sein, damit sie ihr Ziel sicher und im korrekten Winkel trifft? Wie kann der Effekt vermindert werden, den die Bewegungen des Treibstoffs in der Raumsonde auf deren Einschlag haben? In Laborexperimenten soll zudem mit Projekten auf Materialien geschossen werden, die denen eines Asteroiden entsprechen. Damit können die Wissenschaftler wiederum Rückschlüsse auf das Verhalten der Asteroiden bei solch einer Kollision ziehen."

Wird ein Asteroid auf Kurs Richtung Erde bereits Jahre vor einer möglichen Kollision entdeckt, könnte auch eine andere Methode in Frage kommen, die sich die Anziehungskraft einer Raumsonde zunutze macht: Lenkt man eine Raumsonde in die direkte Nähe zu einem potenziell gefährlichen NEO, könnte sich ihre Gravitation auf den Asteroiden auswirken und ihn - wie von einem Seil gezogen - von seiner ursprünglichen Flugbahn ablenken. Allerdings würde es einen Zeitraum von mehreren Jahren in Anspruch nehmen, bis man eine signifikante Veränderung der Umlaufbahn erreicht hat. "Bisher existiert diese Methode nur auf dem Papier, aber sie könnte funktionieren." Die Forschung in den nächsten dreieinhalb Jahren soll zeigen, wie realistisch es ist, bedrohlichen Asteroiden mit der Schwerkraft von seiner Bahn abzulenken.

Nur wenn die Zeit drängt, kommt für Alan Harris eine alternative Methode in Betracht: "Würde man ein sehr großes gefährliches Objekt mit einem Durchmesser von einem Kilometer oder mehr entdecken, würden die beiden anderen Methoden das Problem wahrscheinlich nicht mehr lösen", erklärt Harris. "Die größte Kraft, die man dann einsetzen könnte, um den Asteroiden aus seiner Bahn zu lenken, wäre eine nukleare Explosion." Eine Lösung, die die Wissenschaftler in ihrem Projekt zwar untersuchen wollen - allerdings ohne eine konkrete Mission dafür zu planen. Wissen will man dennoch, welche Auswirkung eine Explosion in unmittelbarer Nähe eines Asteroiden oder auf seiner Oberfläche im luftleeren Weltraum hätte. "Diese Möglichkeit wird aber sehr kontrovers gesehen."

Die Daten aus Asteroidenbeobachtungen sowie die Ergebnisse der Laborexperimente, hochgerechnet auf einen realistischen Maßstab, werden kontinuierlich in Computersimulationen einfließen. Am Ende der dreieinhalb Jahre sollen jedoch nicht nur Kenntnisse über Asteroiden und eine mögliche Abwehr vorliegen. "Wir planen auch internationale Raumfahrt-Missionen, mit denen man in einigen Jahren die erforschten Abwehrmethoden testen könnte." Dafür sollen aus der Menge der bekannten Asteroiden diejenigen ausgewählt werden, die sich für eine Demo-Mission am besten eignen. Außerdem soll dann auch eine Art Fahrplan vorliegen, der bei einer Bedrohung der Erde durch eine Asteroidenkollision in Aktion treten soll. Ausgerichtet wäre dieser auf realistische Ereignisse wie die Ankunft von Asteroid Apophis - der wird bereits 2029 auf seiner Umlaufbahn der Erde gefährlich nahe kommen.

Unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind folgende Partner am EU-Projekt NEOShield beteiligt: Observatoire de Paris (Frankreich), Centre Nationale de la Recherche Scientifique (Frankreich), The Open University (Großbritannien), Fraunhofer Ernst-Mach-Institut (Deutschland), The Queen’s University of Belfast (Großbritannien), Astrium GmbH (Deutschland), Astrium Limited (Großbritannien), Astrium S.A.S. (Frankreich), Deimos Space (Spanien), SETI Institute Corporation, Carl Sagan Center (USA), TsNIIMash (Russland), University of Surrey (Großbritannien).

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

NASA-Wissenschaftler: "Merkwürdige Strukturen auf Asteroiden YU55"
8. Dezember 2011
Wissenschaftler wollen Asteroiden auf Erdumlaufbahn bringen
31. August 2011
Neue Zählung: Mehrheit erdnaher Asteroiden noch nicht entdeckt
30. September 2011

ESA-Special: Near Earth Objects / Erdnahe Objekte - Eine Gefahr aus dem All?
24. Dezember 2010

Bücher und DVDs zum Thema:

- - -

Quellen: dlr.de / grenzwissenschaft-aktuell.de

Forscher entdecken Riesen-Flohkrebse in sieben Kilometern Meerestiefe

Dr. Alan Jamieson mit einem der gefangenen Riesen-Flohkrebse. | Copyright: Oceanlab, University of Aberdeen, UK

Aberdeen/ Schottland - In sieben Kilometern Meerestiefe hat ein Tiefsee-Expeditionsteam vor Neuseeland eine ungewöhnlich große Art von Flohkrebse entdeckt. Während die Tierchen für gewöhnlich maximal bis zu drei Zentimeter groß werden, erreichen die "Supergiant"- Amphipoden mit rund 30 Zentimetern gut die zehnfache Größe ihrer Verwandten.



Bereits zuvor konnten in antarktischen Gewässern und vor Hawaii zwar Exemplare von bis zu 10 Zentimetern gefunden werden, doch die nun entdeckten "supergroßen" Krebse erstaunen selbst die Biologen. Während das größte gefangene Exemplar 28 Zentimeter erreichte, schätzen die Forscher die Größe eines von den Unterwasserkameras gefilmten Exemplars auf rund 34 Zentimeter. "Das war etwa so, als hätten wir eine ein Meter große Kakerlake gefangen", so Dr. Alan Jamieson vom Oceanlab der University of Aberdeen.

Wie die Forscher der University of Aberdeen, des National Institute of Water & Atmospheric Research (NIWA), des Te Papa Tongarewa Museums und des Whitman Colleges berichten, gelang die Entdeckung in rund 7.000 Metern Tiefe bei einem Tauchgang auf bis zu 9.000 Meter. Hierbei erhofften sich die Forscher eigentlich Tiefsee-Scheibenbäuche (Liparidae) zu fangen, die schon zuvor fotografiert werden konnten.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

"Als dann unsere Fallen zurück an die Oberfläche kamen, waren wir zunächst über die tatsächlich gefangenen Scheibenbäuche erfreut, doch wenige Momente später entdeckten wir diese riesigen Krebse - größer als wir sie bislang je gesehen hatten", erinnert sich Jamieson.

Der "Supergiant"-Flohkrebs in Nahaufnahme. | Copyright: Oceanlab, University of Aberdeen, UK

"Der Fund bestätigt erneut die Erkenntnis: Je genauer man hinsieht, desto mehr findet man auch. Dass eine derart große und auffällige Tierart bislang undentdeckt blieb, zeigt einmal mehr, wie wenig wir über die einzigartigen Lebenswelten der Tiefsee wissen", so der NIWA-Wissenschaftler Dr. Ashley Rowden.

"Das Erstaunliche an unserer Entdeckung ist zudem die Tatsache, dass wir diese Tiefen bereits erkundet haben", fügt Jamieson hinzu. Tatsächlich haben wir an genau derselben Stelle einige Tage später erneut gesucht und keinerlei Exemplare der Flohkrebse finden können. Sie waren offenbar nur an diesem einen Tag an dieser Stelle und waren schon einen Tag später wieder verschwunden."

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / oceanlab.abdn.ac.uk

Erde 2.0: Neuentdeckte Super-Erde umkreist einen nahen Stern innerhalb dessen lebensfreundlicher Zone

Künstlerische Darstellung der Super-Erde "GJ667Cc" (r.) vor dem Hintergrund seines Muttergestirns. Dieser ist selbst Teil eines Dreifachsternensystems ist (l.). In dem Planetensystem finden sich wahrscheinlich noch weitere Planeten (s. Diagramm) Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen. | Copyright: Guillem Anglada-Escudé, Carnegie Institution / Collage: grenzwissenschaft-aktuell.de

Washington/ USA - Ein internationales Astronomenteam hat eine potentiell lebensfreundliche Super-Erde entdeckt, die einen nach kosmischen Maßstäben nahen Stern umkreist, der von der Erde gerade einmal 22 Lichtjahren Entfernung also "nur" etwa 209 Billionen Kilometer entfernt ist. Zudem gibt es Hinweise auf drei weitere Planeten in dem System. Bei dem Planeten handele es sich um den bislang besten Kandidaten für einen lebensfreundlichen Planeten außerhalb des Sonnensystems. Die Entdeckung deutet zudem daraufhin, dass lebensfreundliche Planeten in einer deutlich größeren Vielfalt vorkommen als bislang vermutet und es in unserer Galaxie, der Milchstraße, Milliarden von potentiell lebensfreundlichen Felsplaneten geben muss.

Die Forscher entdeckten den Planet mittels der Radialgeschwindigkeitsmethode in den öffentlich zugänglichen Beobachtungsdaten der Europäischen Südsternwarte. Diese nutzt den Umstand, dass die Gravitationskräfte eines Planeten, der einen Stern umkreist, ein leichtes Wackeln seines Zentralgestirns hervorruft und so seine eigene Existenz verrät. Durch Folgebeobachtungen mit dem High Resolution Echelle Spectrograph des W. M. Keck Observatory und dem Carnegie Planet Finder Spectrograph am Magellan II Teleskop konnte Existenz des Planeten nun bestätigt werden.

Wie das Team um Guillem Anglada-Escudé von der Carnegie Institution for Science und aktuell an der Universität Göttingen tätig, aktuell auf "arxiv.org" und bald im Fachmagazin "Astrophysical Journal Letters" berichtet, ist das Zentralgestirn Teil eines Dreifachsternensystems ist ein Zwergstern der Klasse M und hat so aufgrund geringerer Anteile schwerer Elemente wie Eisen, Kohlenstoff und Silizium eine unterschiedliche Zusammensetzung als unsere Sonne.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Die beiden anderen Sterne des Dreifachsystems (GJ 667A und B) sind orangene K-Zwergsterne mit einer Konzentration schwererer Elemente von nur 25 Prozent der Anteile in unserer Sonne. Solche Elemente sind eigentlich die Bausteine erdartiger Planeten, weswegen Planetenwissenschaftler bislang davon ausgingen, dass im Umfeld derartiger Sterne die Wahrscheinlichkeit für massemassenniedrigeniedrige erdartige Felsplaneten unwahrscheinlich sei.

"Hierbei handelte es sich um eine Art von Stern, um den herum wir am wenigsten Planeten dieser Form erwartet hatten", so der an der Entdeckung beteiligte Steven Vogt von der University of California in Santa Cruz. "Dennoch gibt es Planeten um diesen nahen und metallarmen Stern der Kategorie von Sternen, die in unserer Galaxie am häufigsten vorkommen. Die frühe Entdeckung eines derart nahen Planeten, deutet daraufhin, dass es in unserer Galaxie Milliarden von potentiell lebensfreundlichen Felsplaneten geben muss."

Grafische Darstellung der Umlaufbahnen der bislang bekannten und vermuteten Planeten um den Zwergstern GJ667 (m.) | Copyright: Guillem Anglada-Escudé, Carnegie Institution

Schon zuvor hatten Astronomen um GJ 667C mit dem Planeten "GJ667Cc" eine Super-Erde entdeckt, diese Daten jedoch bislang nicht veröffentlicht. Dieser Planet umkreist seinen Stern jedoch so dicht, dass es auf ihm zu heiß wäre, um flüssiges Wasser halten zu können (GJ667Cb"). Die Entdeckung der neuen Super-Erde gelang den Astronomen nun im Rahmen eines Projekts, das die Eigenschaften dieses zuvor entdeckten Planeten bestimmen sollte.

Zusätzlich zum ersten Planetenkandidaten entdeckten die Forscher nun das Signal der neu entdeckten Supererde "GJ 667Cc". Die Super-Erde erhält von ihrem Stern etwa 90 Prozent des Lichts, das die Erde von der Sonne erhält. Da es sich bei dem größten Teil dieses Lichts um infrarotes Licht handelt, absorbiert der Planet wahrscheinlich eine merklich größere Menge an Energie. "Zieht man beide Effekte in Betracht, so dürfte der Planet in etwa gleichviel Energie wie die Erde von der Sonne erhalten", so die Forscher.

Künstlerische Darstellung der Super-Erden GJ 667Cb und GJ 667Cc und ihrer Nähe zu ihem Zentralgestirn (Illu.). | Copyright: Guillem Anglada-Escudé, Carnegie Institution

Mit einer Umlaufzeit von rund 28,15 Tagen und einer Masse des mindestens 4,5-fachen der Erde, umkreist "GJ667Cc" seinen Stern innerhalb dessen sogenannter habitabler Zone, also jener Abstandsregion, innerhalb derer ein Planet seine "Sonne" umkreisen muss, damit aufgrund gemäßigter Oberflächentemperaturen Wasser in flüssiger Form und damit die Grundlage des Lebens, wie wir es auf der Erde kennen, existieren kann.

"Dieser Planet ist der bislang beste Kandidat für einen Exoplaneten, auf dem Wasser in flüssiger Form und damit vielleicht auch Leben, wie wir es kennen, existieren könnte", so Anglada-Escudé.

Das Planetensystem um GJ 667C könnte auch noch einen Gasriesen und eine weitere Super-Erde mit einer Umlaufzeit von 75 Tagen beinhalten (GJ 667Cd). Deren Umlaufbahn würde wahrscheinlich außerhalb der habitablen Zonen des Sterns liegen (s. Diagramm). Weitere Beobachtungen seien jedoch notwendig, um diese Kandidaten zu bestätigen und kategorisieren zu können.

"Schon mit den kommenden Generationen von Beobachtungsinstrumenten werden Forscher in der Lage sein, viele weitere M-Zwergsterne nach ähnlichen Planeten abzusuchen und vielleicht auch in deren spektroskopischen Signaturen nach Anzeichen für Leben auf diesen Welten zu fahnden."

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Planeten um ferne Sterne sind die Regel und nicht die Ausnahme
12. Januar 2012
Online-Katalog lebensfreundlicher Exoplaneten und -Monde
13. Dezember 2011
Statistische Studie: Mindestens 1 Milliarde lebensfreundliche Planeten alleine um sonnenähnliche Sterne
28. September 2011
Kepler findet über 170 ferne Mehrfach-Planetensysteme
24. Mai 2011
Drei mal mehr Sterne im Universum als bislang gedacht
3. Dezember 2010
NASA-Studie: "Erdgroße Planeten so häufig wie Sandkörner am Strand"
29. Oktober 2010
Neue Sternenstudie erhöht die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben
20. Juli 2010

Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / ucsc.edu / uni-goettingen.de / arxiv.org / carnegiescience.edu
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE