Dienstag, 15. Januar 2013

Angeblich gefangener Bigfoot: Forscher distanzieren sich scharf von Info-Quelle


Symbolbild: Gefangener Bigfoot (Illu.). | Copyright: grewi.de
 

Washington (USA) - Gerüchte um einen angeblich in den USA lebendig gefangenen Bigfoot (...wir berichteten, s. Links)  lösen sich mehr und mehr im Nichts auf. Selbst die direkt mit der Informationsquelle in Verbindung stehenden Forscher haben sich nun von ihrem Informanten distanziert und diesen als Langzeit-Schwindler bezeichnet.

Wie D.W. Lee im Forum des "Mid-America Bigfoot Research Center "(MABRC) ausführlich darlegt, habe die Informationsquelle in dieser Sache, eine Person namens Ed Smith, offenbar von Anfang an gelogen und die Forscher schon seit Jahren auf den Höhepunkt dieses Schwindels - der Behauptung, man habe nun tatsächlich einen lebendigen Bigfoot gefangen - regelrecht vorbereitet. Bis zum Schluss habe es zumindest keine konkreten Hinweise auf Zweifel an Smiths Behauptungen und einen Schwindel gegeben. Nun aber, nachdem das vom MABRC vorgeschlagenen Expertenteam von den angeblich existierenden Bigfoot-Fängern abgesagt wurde, offenbare sich mehr und mehr das Konstrukt hinter Smiths Schwindel.



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Zwar könne man nicht beweisen, dass es das genannte Team aus Bigfoot-Jägern (Team Quantra) nicht tatsächlich doch irgendwo existiere, doch habe sich Smith seit der Ablehnung der Expertengruppe nicht mehr gemeldet und man habe ihn auch für weitere Beiträgen im Forum gesperrt (die sonstige Kontaktmöglichkeiten zu den Forschern stehen Smith natürlich weiterhin offen).

Statt der ungeliebten Schreibtischarbeit und des Wartens auf weitere falsche Informationen, wolle sich das MABRC jetzt wieder auf die eigentliche Feldforschung und der Suche nach dem mysteriösen Waldmenschen in den Wäldern widmen.

- Das ausführliche Statement von D.W. Lee zum Fall Ed Smith, Team Quantra und dem angeblich gefangenen Bigfoot finden Sie HIER

Anm. d. GreWi-Redaktion: Auch wir sehen bis auf weiteres keinen Anlass dafür, in dieser Sache weiterhin zu berichten, können aber - genau wie das MABRC - nicht völlig ausschließen, dass sich vielleicht doch mehr hinter der Angelegenheit verbirgt. Berichten werden wir allerdings erst dann wieder über den angeblichen und zweifelhaften Jagderfolg, wenn die angeblichen Bigfoot-Jäger konkrete und überprüfbare Beweise vorlegen.

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