Donnerstag, 10. Januar 2013

Angeblich gefangener Bigfoot: Jäger-Team schlägt Expertenrat aus

Symbolbild: Gefangener Bigfoot (Illu.). | Copyright: grewi.de 

Washington (USA) - Keine hoffnungsvollen Nachrichten rund um die Gerüchte um einen angeblich in den USA lebendig gefangenen Bigfoot: Übereinstimmend berichten kontaktierte Forscher und Mittelsmänner, dass die Jäger, die mit Hilfe einer Containerfalle einen lebenden Bigfoot gefangen haben und derzeit auf einem Privatgelände halten wollen (...wir berichteten 1, 2), offenbar die Zusammenarbeit mit einer zunächst angerufenen Gruppe aus Bigfoot-Experten und Wissenschaftlern unerwartet ausgeschlagen haben.

Wie Ed Smith, der Kontaktmann zwischen der sogenannten "Bridging Group" aus namhaften Bigfoot-Forschern und Wissenschaftlern, darunter auch der Primatologe Dr. Jeffrey Meldrum sowie die Vorsitzende der "Alliance of Independent Bigfoot Researchers" (AIBR, bigfootresearch.com) Kathy Strain (...wir berichteten), im Forum des "Mid-American Bigfoot Research Center" (MABRC) schreibt, habe ein Vorabtreffen mit der Gruppe der Bigfoot-Jäger von "Team Quantra" ergeben, dass dieses eine Public-Relations-Firma beauftragt habe, die das Team in weiteren Schritten der Öffentlichkeitsarbeit und -Information beraten und vertreten wird. Somit sei die "Hilfe" der besagten Expertengruppe nicht mehr notwendig. "Zwar haben wir unser Unverständnis über diesen Schritt ausgedrückt, wurden daraufhin aber gebeten, das Treffen zu verlassen", so Smith weiter.
Auch Dr. Jeff Meldrum bestätigte die Absage an die Expertengruppe in einem Posting auf seiner Facebook-Seite: "Gerade habe ich von Kathy Strain erfahren, dass das ganze Treffen der 'Bridging Group' (mit dem Quantra Team) abgesagt wurde."


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Neben der Absage an die Expertengruppe berichtet Ed Smith weiter, dass er dennoch davon überzeugt sei, dass das Team tatsächlich einen Bigfoot gefangen habe. Das Vorabtreffen mit den Quantra-Vertretern selbst habe in westlichen Tennessee stattgefunden. "Daisy", so der Codename für den angeblich gefangenen Bigfoot, sei allerdings im Süden von Missouri gefangen und dann nach Arkansas verbracht worden. Weiterhin sei eine Pressekonferenz fest eingeplant, so Smith weiter. Wann diese jedoch stattfinden soll, sei ihm nicht bekannt.

Smith selbst vermutet, dass das gefangene Exemplar "sehr krank oder schwer verletzt ist" und dass dieser Zustand durch den Umgang nach der Gefangennahme zustande kam.

Weiter gehen Smith und zwei nicht gekannte Kollegen, die ebenfalls an dem Treffen teilgenommen haben sollen, davon aus, dass "private Investoren mit im Boot sind und das große Geldsummen geflossen sind." Zudem scheine sich ein Konflikt innerhalb des Teams um die Frage anzubahnen, ob weitere Bemühungen durchgeführt werden sollen oder nicht."

Er selbst, so erklärt Smith abschließend, sei nun nicht mehr Teil der Bemühungen um einen möglichst effektiven und offenen Umgang mit Informationen und der wissenschaftlichen Untersuchung und Dokumentation des angeblich gefangenen Bigfoot. Wie alle anderen auch, so könne er selbst nun nur noch zuschauen und warten, was passieren wird.

Anmerkung der GreWi-Redaktion: Auch wir betrachten diese Entwicklung als kein gutes Zeichen - weder für einen möglichst unabhängigen und seriösen Informationsfluss, auch nicht für die notwendigen wissenschaftlichen Standards und noch weniger im Sinne der angeblich gefangenen Kreatur. Wir werden somit erst wieder in dieser Sache berichten, wenn es wirklich konkrete und brauchbare Informationen und Entwicklungen in diesem Fall - etwa die angekündigte Pressekonferenz oder offizielle Presseinformationen - gibt.


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