Montag, 28. Januar 2013

Vierfache Helixstruktur, kranke Einsame, ferne Verwandte, vorbildlicher Käfer und janusköpfige Neutronensterne

Forscher entdecken Vierfach-Helix-Struktur menschlicher DNA
60 Jahre nach der erstmaligen Beschreibung der Doppel-Helix-Struktur der DNA haben erneut Wissenschaftler der Cambridge University erstmals auch eine viersträngige DNA in menschlichen Zellen ausgemacht. Die genaue Aufgabe und Funktion der Moleküle ist noch nicht bekannt. Die Forscher vermuten jedoch, dass sie eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Krebs spielen. Aus diesem Grund hoffen die Wissenschaftler, dass die Entdeckung den Weg zu neuen Therapieansätzen weisen könnte. Möglicherweise lassen sich die Moleküle ein- und ausschalten wodurch unkontrolliertes Zellwachstum gestoppt werden könnte.

Direktlink zur Meldung:
http://www.cam.ac.uk/research/news/four-stranded-quadruple-helix-dna-structure-proven-to-exist-in-human-cells/


Studie belegt: Einsamkeit kann krank machen
Eine neuen Studie von Wissenschaftlern der Ohio State University zeigt, dass Einsamkeit mit einer ganzen Reihe von dysfunktionellen Immunreaktionen in Verbindung stehen. Die Erkenntnis legt nahe, dass Einsamkeit tatsächlich krank machen kann.

Direktlink zur Meldung:
http://www.sciencedaily.com/releases/2013/01/130119185019.htm


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DNA-Analyse enthüllt Verwandtschaft zwischen heute lebenden Asiaten und amerikanischen Ureinwohnern mit frühen modernen Menschen aus Peking
Ein internationales Forscherteam um Svante Pääbo und Qiaomei Fu vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat das Erbgut eines frühen modernen Menschen aus der Tianyuan-Höhle bei Peking entschlüsselt. Die Analyse von DNA aus dem Zellkern und den Mitochondrien dieses Menschen zeigt, dass er eine gemeinsame Herkunft mit den Vorfahren heute lebender Asiaten und amerikanischer Ureinwohner teilt. Ein weiteres Ergebnis: Das Erbgut dieses frühen modernen Menschen enthält keinen größeren Anteil an Neandertaler- oder Denisova-DNA als das von heute in der Region lebenden Menschen.

Direktlink zur Meldung:
http://www.mpg.de/6842166/DNA-Tianyuan-Hoehle?filter_order=L


Käfer ist Vorbild für neuartigen Raumfahrtantrieb
Das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen ist an einem internationalen Projekt zur Entwicklung eines völlig neuen Antriebssystems für Raumfahrzeuge beteiligt. Das Besondere dieser Neuentwicklung: das Prinzip beruht auf einem Vorbild aus der Natur, nämlich dem Verteidigungssystem des Bombardierkäfers.

Direktlink zur Meldung:
http://www.uni-bremen.de/universitaet/presseinfos/pressemitteilungen/einzelanzeige/article/kaefer-ist-vorbild-fuer-neuartigen-raumfahrtantrieb.html?cHash=17a2ff0b48870437f334b418eac96487


Ein janusköpfiger Neutronenstern
Einem internationalen Forschungsteam geleitet von niederländischen Astronomen ist unter Mitarbeit einer ganzen Reihe von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn eine aufregende Entdeckung gelungen, bei der es um den Mechanismus geht, mit dem Pulsare ihre Strahlung aussenden. Die Abstrahlung von Röntgen- und Radiowellen bei diesen schnell rotierenden Neutronensternen kann sich nämlich dramatisch ändern, in Sekundenbruchteilen simultan bei beiden Frequenzen und in einer Weise, die mit gängigen Theorien bis jetzt noch nicht erklärt werden kann. Die Beobachtungen lassen auf schnelle Variationen der gesamten Magnetosphäre des Pulsars schließen.

Direktlink zur Meldung:
http://www.mpifr-bonn.mpg.de/114525/Ein_januskoepfiger_Neutronenstern


Präzisionsmassenmessung im Labor gewährt Blick in die Kruste von Neutronensternen
Bei Messungen mit dem Präzisionsmassenspektrometer ISOLTRAP am Forschungszentrum CERN in Genf konnte ein internationales Forschungsteam erstmals die Masse des Isotops Zink-82 bestimmen. Im Zusammenspiel mit Vorhersagen von Neutronensternmodellen kann damit die Zusammensetzung der äußeren Kruste von Neutronensternen tiefer ausgelotet werden. Neutronensterne entstehen, wenn massereiche Sterne an ihrem Lebensende in Supernovae explodieren. Sie werden auch als mögliche Geburtsstätten schwerer Elemente gehandelt.

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http://idw-online.de/pages/de/news516617


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