Donnerstag, 21. Februar 2013

Diese Brille wird unsere Art der Wahrnehmung und Dokumentation verändern - auch die der Grenz- und Parawissenschaften


Die Google-Brille "Glass" im Einsatz.
| Copyright: google.com/glass 


Mountain View (USA) - Schon lange haben sich erste Gerüchte zu Tatsachen verdichtet, dass der Internetriese Google an einer Brillen-Adaption für Internet, Navigation, Foto und Video arbeitet. Im offiziellen Projekt "Google Project Glass" arbeiten die Ingenieure und Wissenschaftler fieberhaft an der Umsetzung des Konzepts, wird der Idee doch schon jetzt vorausgesagt, dass sie die Art und Weise unserer Wahrnehmung und der Integration von Informationen, sozusagen Weg vom Smartphone hinein in die Brille, revolutionieren wird - in entsprechend gigantischer Markt inbegriffen. Ein neues Demo-Video zeigt nun, dass diese sprichwörtliche Vision tatsächlich ernstzunehmen ist - mit Konsequenzen auch für die Grenz- und Parawissenschaften.

Das gerade von Google veröffentlichte Werbevideo der zahlreichen möglichen Anwendungen der "Google Glasses" zeigt eingeblendete Navigation, sprachgesteuerte Kommunikation (telefonisch, Textnachrichten, sozialen Medien usw.), Internetsuche, Reiseinformationen und natürlich die Integration von Foto und Video, mit der die Google-Brille das Gesehene wie mit den Augen des Fotografen oder Filmers aufzeichnen und gleichzeitig verbreiten kann.


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Gerade die letztere Option der handfreien Kommunikation, direkten Übertragung und Dokumentation von visuellen Eindrücken, dürfte in Zukunft wohl auch die Grenzwissenschaften - hoffentlich positiv – beeinflussen. Wissenschaftliche Beobachtungsprojekte (organisierte UFO-Beobachtungen, kryptozoologische Expeditionen, Experimente) können von Teilnehmern freihändig dokumentiert und zugleich von anderen zuhause an den Rechnern live und aus der Perspektive der Feldforscher verfolgt werden. Zugleich hängt die Qualität von Augenzeugenvideos grenzwissenschaftlicher Erscheinungen nicht mehr von der Auge-Hand-Koordination des Zeugen ab und die Einrücke können durch die freihändige Aktivierung der Kamera ohne Zeit- und Koordinationsverzögerungen unmittelbar dokumentiert werden, wodurch ein noch besserer Abgleich mit den späteren Schilderungen der Zeugen und weitere Analysen de Beobachtungssituation möglich werden.


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Wann genau die erste marktreife "Google-Brille" zu kaufen sein wird, ist bislang noch unbekannt. Doch schon jetzt hat der Suchmaschinen-Riese eine erste ausgereifte Testversion zum Preis von 1.500 Dollar vorgestellt, die an "kreative Individualisten" vergeben werden sollen, die Google "dabei begleiten wollen, Teil eines Produkts zu werden, dass die Zukunft der Brille verändern wird."

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- Sie haben das nötige Kleingeld, können ihre Google-Brille in New York oder San Francisco selbst abholen und glauben, dass Sie ein "kreativer Individualist" sind? Dann bewerben Sie sich HIER um eine "Glass".

(Anm. d. GreWi-Redaktion: Nein, wir haben für diese Meldung keine Google-Testbrille bekommen. Leider. Da Google aber sicher mitliest, würden wir uns natürlich sehr darüber freuen...)

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