Sonntag, 28. April 2013

Citizen Hearing on Disclosure: Inszenierte "Kongressbefragung" hochrangiger UFO-Zeugen soll Disclosure in den USA vorantreiben


Screenshot der Internetseite des "Citizen Hearing on Disclosure". | Copyright: citizenhearing.org 

Washington (USA) - In seinem Ringen um die Offenlegung (Disclosure) des bislang noch angeblich geheimen Wissens der US-Regierung und -Militärs nicht nur der Realität des UFO-Phänomens sondern auch angeblicher Besuche und Kontakte außerirdischer Zivilisationen auf der Erde, holt der US-amerikanische Exopolitik-Aktivist und -Lobbyist Stephen Basset ab kommenden Montag zu einem, wie er hofft, großen Schlag aus. Beim sogenannten "Citizen Hearing on Disclosure" stehen 40 militärische Zeugen und UFO-Forscher 6 früheren US-Kongressabgeordneten im National Press Club in Washington D.C. in Form einer inszenierten "Bürgeranhörung" Rede und Antwort.

Vom 29. April bis zum 3. Mai werden besagte Zeugen im Rahmen dieser "Bürgeranhörung" ganz nach dem Motto "If the Congress won't do it's job, the people will" (Wenn der Kongress nicht seine Arbeit erledigt, werden es eben Bürger tun) vor einer geladenen Gruppe ehemaliger US-Kongressabgeordneter ihre Aussagen machen und auf Fragen der Politiker eingehen.


Hierzu - und hauptsächlich weil die Aussagen und Befragungen für einen zukünftigen Dokumentarfilm genutzt werden sollen - wird der "Ball Room" des altehrwürdigen National Press Club im Stile eines Anhörungssaales des US-Kongresses eingerichtet und ausgestattet.
 

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Im von Bassett zusammengestellten "Ausschuss" sind beide politische Lager der Vereinigten Staaten vertreten: Die Demokraten werden von dem früheren Senator Alaskas, Mike Gravel sowie der ehemaligen Kongressabgeordneten Lynn Woolsey aus Kalifornien, Carolyn Kilpatrick aus Michigan und Darlene Hooley aus Oregon vertreten. Zu den republikanischen Ausschussmitgliedern zählen Roscoe Bartlett aus Maryland und Merrill Cook aus Utah.


Um den Druck auf die US-Regierung öffentlich deutlich zu erhöhen, hat Bassett eine beeindruckende Anzahl an hochrangigen Zeugen geladen, die teils aus erster Hand, teils anhand von Forschungsergebnissen belegen wollen und sollen, dass unser Planet schon seit geraumer Zeit von intelligent gesteuerten Fluggeräten und deren Insassen besucht wird und Militärs und Regierungen weltweit mehr als nur Bescheid wissen.


Die Liste der vor dem inszenierten Ausschuss aussagender Zeugen und die Disclosure-Bewegung damit unterstützenden Persönlichkeiten liest sich wie ein kleines "Who-is-Who" aus UFO-Forschung, Militär und Politik.


- Dr. Edgar Mitchell (NASA-Apollo-Astronaut)

- Paul Hellyer (Ex-Verteidigungsminister Kanadas)
- John Callahan (US-Luftfahrtbehörde FAA)
- Sgt. John Burroughs und Sgt. Jim Penniston (US-Luftwaffe)
- Capt. Robert Salas (US-Luftwaffe)
- Maj. George Filer, III (US-Luftwaffe)
- Lt. Col. Richard French (US-Luftwaffe)
- Lt. Col. Kevin Randle (US-Army Reserve)
sowie der Sohn des früheren Kampfjetpiloten Dr. Milton Torres (US-Luftwaffe).

Zu den militärischen Zeugen aus dem Ausland zählen Dr. Anthony Choy (Leiter der offiziellen peruanischen UFO-Untersuchungsbehörde OIFAA) und sein uruguayischer Amtskollege Col. Ariel Sánchez (CRIDOVNI) sowie Col. Oscar Santa-Maria Huertas (peruanische Luftwaffe).


Ergänzt wird die Anhörung durch Aussagen führender UFO-Forscher: Grant Cameron (Kanada), Alejandro Chionetti (Argentinien), Peter Davenport (USA), Richard Dolan (USA), Stanton Friedman (Kanada), A.J. Gevaerd (Brasilien), Dr. Steven Greer (USA), Gary Heseltine (Großbritannien), Linda Moulton Howe (USA), Antonio Huneeus (USA), Dr. Roger Leir (USA), Dr. Jesse Marcel Jr. (USA), Roberto Pinotti (Italien), Nick Pope (Großbritannien), Donald R. Schmitt (USA), Dr. Sun Shili (China), Dr. Thomas Valone (USA), Dr. Robert Wood (USA).


Neben dem Umstand, dass Bassett und die hinter ihm stehende und das Event finanzierende Filmproduktionsfirma "Just Cause Entertainment" den "Ball Room" des Press Club in einen Anhörungssaal des US-Kongresses verwandeln, sorgte im Vorfeld auch die Tatsache für ebensoviel Verwirrung wie Kritik und nicht minderen Spott von Seiten Bassetts Kritiker, dass die im Ausschuss vertretenen Politiker allesamt mit rund 20.000 US-Dollar für ihre Teilnahme am "Citizen Hearing" bezahlt werden.



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Was gerade vielen europäischen Beobachtern geradezu als Farce erscheinen mag, muss wohl auch vor dem Hintergrund bewertet werden, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine sehr US-amerikanische Angelegenheit handelt.

So erklärte Bassett im Interview mit Robert Fleischer von "Exopolitik Deutschland" ausdrücklich, dass er hauptsächlich deshalb diese Form des inszenierten Großevents gewählt habe, um alleine schon durch die schiere Masse "den (Disclosure-)Stein ins rollen zu bringen" und so der Forderung, wie sie schließlich auch schon von zahlreichen anderen ähnlichen jedoch kaum gehörten Veranstaltungen verfolgt wurde, in der breiten Masse Gehör zu verschaffen (s. Video). "So etwas können die Medien einfach nicht ignorieren - wir hoffen, mit der Veranstaltung eine 'kritische Masse' zu erreichen und zu überschreiten, nach der die Öffentlichkeit dann von sich aus beginnt, die richtigen Fragen zu stellen und die Medien endlich damit anfangen, selbst in dieser Sache ebenso investigativ wie kritisch zu recherchieren, wie wenn es um politische Skandale geht".


Das "Citizen Hearing" im National Press Club soll während der gesamten fünf Tage live im Internet übertragen und in fünf Sprachen (leider jedoch nicht in Deutsch) gedolmetscht werden. Für 3,80 US-Dollar (2,9 Euro) steht Interessierten dann das gesamte Videoarchiv der Veranstaltung und weiterem Hintergrundinformationsmaterial zur Verfügung: CitizenHearing.org.


- Die Internetseite des "Citizen Hearing" finden Sie HIER


Stephen Basset im ExoNews-Interview

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

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Quellen: citizenhearing.org, exopolitik.org
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