Freitag, 26. April 2013

Forschungsprojekt untersucht Buddhismus im Westen


Symbolbild: Buddha.
| Copyright: Eric Pouhier, CC-BY-SA 2.5
 

Witten/Herdecke (Deutschland) – Ein aktuelles Forschungsprojekt an der Universität Witten/Herdecke befasst sich mit buddhistischen Praxiswegen und modernen Lebensweisen.

- Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Presseinformation der Universität Witten/Herdecke, uni-wh.de

Anders als in den traditionellen buddhistischen Ländern reproduziert sich der westliche Buddhismus nicht in mönchischen Kontexten, sondern primär als eine Laienbewegung. Darüber hinaus trifft er im deutschsprachigen Raum auf eine hochgradig individualisierte und ausdifferenzierte Gesellschaft, deren Werthorizonte nicht mehr ohne weiteres in übergreifende moralische und kosmologische Horizonte integriert werden können.


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"Mittlerweile bestehen zwar eine Vielzahl Untersuchungen zum Phänomen des so genannten ‚westlichen Buddhismus’, jedoch recht wenige Studien zur Frage, was Menschen aus den westlichen Gesellschaften eigentlich machen, wenn sie sich langfristig zu einem buddhistischen Praxisweg verpflichten und wie sie dies mit modernen Lebensweisen in Einklang bringen können", erläutert Prof. Werner Vogd von der Universität Witten/Herdecke, der das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt "Buddhismus im Westen" leitet.

Das Forschungsprojekt widmet sich sechs Schulungswegen aus dem deutschsprachigen Raum im Hinblick auf die spezifischen Formen der Praxis ihrer Adepten. Dabei werden sowohl die Entwicklungsdimension beachtetet als auch unterschiedliche Traditionen berücksichtigt (jeweils zwei Schulen aus dem Tibetischen Buddhismus, Zen Buddhismus und dem Theravada Buddhismus).

Das Projekt ist zum 1. April 2013 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Projektverantwortliche sind Jonathan Harth und Dr. Thea Boldt-Jaremko.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Arbeiten beginnen: Forscher erstellen Edition ältester Handschriften des indischen Buddhismus 24. Januar 2013

Bücher zum Thema:
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Quelle: uni-wh.de
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