Sonntag, 21. April 2013

Roswell-Zeitzeuge erinnert sich: "Als Wachsoldat der Roswell-Trümmer hatte ich Tötungsbefehl"


Die Titelschlagzeile des "Roswell Daily Record" vom 8. Juli 1947 zitiert den Air-Force-Sprecher mit einer von der US-Luftwaffe nahe Roswell erbeuteten fliegenden Untertasse.
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Roswell (USA) - Bereits seit Jahren gehört Anthony Bragalia und seine "RRR-Group" zu den engagiertesten Untersuchern der Umstände rund um das Roswell-Absturzereignisses im Juli 1947, bei dem - so die zum modernen Mythos gewordenen zahlreichen Augenzeugenberichte - ein unbekanntes, möglicherweise außerirdisches, Flugobjekt samt Insassen nahe des Wüstenstädtchens Roswell in New Mexico abgestürzt, vom US-Militär geborgen, untersucht und seither unter Verschluss gehalten worden sein soll. Was Bragalias Arbeit auszeichnet ist, dass er unermüdlich Kontakt zu den letzten noch lebenden tatsächlichen Zeit- und Augenzeugen von Roswell sucht und von diesen bereits erstaunliche Aussagen erhielt (...wir berichteten, s. Links). Jetzt hat der Forscher einen neuen Clou gelandet und von einem der Wachsoldaten, der die von der US Air Force eingesammelten Trümmer dessen, was auch immer 1947 nahe Roswell abstürzte, in einem Hangar auf der Roswell-Luftwaffenbasis zu bewachen hatte, dessen bislang zurückgehaltene Erinnerungen an die damaligen Ereignisse und Umstände zu erfahren. Laut dem damaligen Gefreiten Calvin Cox habe dieser damals sogar den direkten Tötungsbefehl für all jene erhalten, die sich unautorisiert Zutritt zu "Hangar 84" zu verschaffen versuchen sollten. Nur schwer vorstellbar, dass die Trümmer eines abgestürzten Aufklärungsballons eine solche Maßnahme rechtfertigt hätten...

- Bei dem folgenden Artikel handelt es sich um eine von Bragalia genehmigte Übersetzung seines Originalartikels "Roswell Crash Debris Guard: 'I was Ordered to Shoot to Kill' (Copyright 2013, InterAmerica, Inc), durch "grenzwissenschaft-aktuell.de" - erstveröffentlicht auf der Internetseite der RRRGroup, "The UFO Iconoclast(s)" auf "ufocon.blogspot.com".


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Ein Team aus Untersuchern, dem der Autor dieses Artikels (A. Bragalia) angehört, hat seine Bemühungen erneuert, die letzten lebenden Veteranen der US-Armee und -Luftwaffe, die während der Zeit des UFO-Absturzes Anfang Juli 1947 in Roswell waren, zu finden und sie zu kontaktieren. Einiger dieser mittlerweile achtzigjährigen Zeugen haben sich im Rahmen dieser Nachforschungen zum aller ersten Mal öffentlich (zu den damaligen Vorfällen) geäußert und einiges von dem, was sie zu erzählen wussten, kann einzig und allein als erschreckend bezeichnet werden.


Sollte das Zeugnis eines dieser Roswell-Veterane der Wahrheit entsprechen, so kann die (1994 veröffentlichte) offizielle Erklärung der Air Force - laut der es sich bei dem abgestürzten "unbekannten Flugobjekt" in Wirklichkeit um einen geheimen Radarreflektoren-Ballon des geheimen "Projekt Mogul" gehandelt hatte (...wir berichteten) - nicht zutreffen.


Der Grund hierfür ist der, dass dieser Veteran behauptet, dass der Leitende Militarpolizeichefgeneral (Provost Marshal) der Luftwaffenbasis ihm den schärfsten und meist gefürchteten Befehl erteilte: Ihm wurde befohlen unter Anwendung tödlicher Schüsse jeden davon abzuhalten, den Hangar zu betreten, in dem die Trümmerteile des Absturzes gelagert waren. Nur um die Trümmer eines abgestürzten Ballons zu bewachen, würde wohl niemand einen solchen Befehl ausgegeben haben. Der Soldat Calvin Cox hat seine verstörenden Erlebnisse von Roswell jahrzehntelang geheim gehalten. Es wurde ihm befohlen, niemals darüber zu sprechen. Und das hat er auch nicht getan ...bis jetzt.


Der ultimative Befehl


Die Anordnung des Tötungsbefehls durch einen Offizier übersteigt das normale Protokoll, zur Festnahme und Haft. Es bedeutet, als Richter, Jury und Henker, das Leben einer anderen Person unmittelbar zu beenden.


Ein Soldat, der pflichtbewusst und gehorsam genug war, diesen Befehl auszuführen, war der Gefreite (PFC) Calvin Cox, dessen Foto sich im Jahrbuch der Roswell Army Air Field Base von 1947 findet und der somit als der 3rd-Photo-Lab-Einheit zugehörig identifiziert werden kann. Ich fand Cox im Rahmen meiner Bemühungen, die damaligen Mitglieder dieses Photo Labs ausfindig zu machen. Ein Soldat, der auch mit diesem in Verbindung stand - Gene Neiderschmidt - riet mir, Calvin Cox zu kontaktieren. Dieser wisse "einige Dinge, über die er mittlerweile vielleicht offen sprechen würde." Gene erklärte mir, dass Cox jenen Hangar bewacht hatte, in den die Trümmer verbracht worden waren. Gene fügte hinzu: "Und was er dir sagt, ist wahr. Er war jemand, der alles getan hätte, was ihm befohlen wurde - alles. Er war wirklich ein harter Kerl."


Ich erreichte Calvin Cox erst kürzlich via Telefon. Zunächst war er zurückhaltend seine Geschichte zu erzählen. Was er jedoch deutlich machte, war erstaunlich. Calvin erklärte, dass er ein Top-Secret Geheimnisträger war. Als die Trümmer vom Roswell-Absturz auf die Basis gebracht wurden, so Calvin, sei der beauftragt worden, eine sehr dringende Wachaufgabe an Hangar 84 (s. Abb.) zu übernehmen. Hierbei würde es sich um eine Vier-Stunden-Schicht handeln. Der Provost Marshal, Major Edwin Easley, trug Calvin demnach auf, einen Teil des Inneren des großen Hangars zu bewachen, was Calvin auch tat. Was ihn jedoch auch heute noch in seiner Erzählung kurz pausieren ließ, war die Erinnerung an die gewalttätigen Anordnungen, die er an diesem besonderen Tag erhalten hatte.



Hist. Aufnahme des zum Mythos gewordenen "Hangar 84" auf der US-Luftwaffenbasis von Roswell. Hierin sollen Trümmer des unbekannten Flugobjekts zwischengelagert worden sein, das im Juli 1947 in der Nähe des Wüstenstädtchens abgestürzt sein soll.
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Major Easley habe Calvin klipp und klar befohlen, (den Hangar) unter Anwendung tödlicher Schüsse ("shoot to kill") jeden, der versuche, sich unbefugt Zutritt zu dem Hangar zu verschaffen, davon abzuhalten.


Und Calvin fügte hinzu, dass er vom Major zudem dazu aufgefordert wurde, nicht seine normale Dienstwaffe, sondern eine Maschinenpistole zu verwenden und diese auch mit tödlicher Gewalt gegen jeden Eindringlich anzuwenden.


Die weiteren Offenbarungen des Wachsoldaten der Roswell-Trümmer


Cox sagte, dass es sowohl Wachen außerhalb als auch innerhalb des Eingangs zum Hangar gab. Ihm sei es nicht erlaubt gewesen, eine Seilmarkierung vor ihm zu übertreten, die nur wenige Meter von ihm entfernt platziert war. Trotzdem habe er die Möglichkeit gehabt, einige der herantransportierten Roswell-Trümmer aus einiger Entfernung zu sehen.


Er sah einige Teile der Trümmer auf einem etwa 20 Meter großen Pritschenboden liegen und die Trümmer hätten etwa die Hälfte dieser Ladefläche beansprucht. Er deutete ebenfalls an, dass es den Anschein hatte, dass dieses Trümmermaterial wahrscheinlich metallisch war. Ganz genau könne er das aber nicht sagen, aber einige Teile schauten hervor und wirkten glänzend und glatt. Einige Teile erschienen wie von polierter und beschlagener Färbung. Noch weiter in dem nur schlecht beleuchteten Hangar entfernt platziert, konnte er etwa 10 Meter langes merkwürdig strukturiertes und ebenfalls metallähnliches Material erkennen, das dem auf der Pritsche glich.




Cox erklärte, dass er zu keiner Zeit während dieser Vorgänge irgendetwas gesehen habe, dass einem Ballon oder Ballonzug geglichen habe. Zugleich erinnerte er sich noch daran, wie die Zeitungen nur kurze Zeit später erklärt hatten, dass die (zunächst vom Militärsprecher selbst als "fliegende Scheibe" bezeichnete) Scheibe, ein Ballon gewesen sei (s.Abb.o.). Er selbst habe zwar gewusst, dass das nicht wahr war, sei jedoch unfähig gewesen, etwas dazu zu sagen.

Calvin selbst glaubt, dass die Aussagen von Major Jesse Marcel, darüber, dass in der Wüste (von New Mexico) Material gefunden wurde, dass "nicht von dieser Erde" stammte, wahr sind. Calvin bezeichnete die (1978 gegenüber dem UFO-Forscher Stanton T. Friedman gemachten; erl. Anm. d. GreWi-Red.) Aussagen Marcels als "gerade heraus" und ist davon überzeugt "dass Jesse später zum Sündenbock gemacht wurde".


Nach dem Absturz habe er (Calvin) bemerkt, dass überall auf der Basis verstärkte Aktivität von Geheimdienstpersonal beobachtet werden konnte, darunter auch des FBI und des OSI (erl. Anm. d. GreWi-Red.: "Office of Scientific Intelligence" einer Forschungs- und Technologieeinrichtung des der CIA).


Als ich ihn danach fragte, was mit den Trümmern passiert ist, erklärte Cox, dass er wisse, dass der Pilot Captain Oliver “Pappy” Henderson daran beteiligt war, einige der Trümmer an einen anderen Ort auszufliegen. (Viele Jahre nach der Ereignissen von Roswell 1947 konnten Forscher belegen, dass Henderson gegenüber Familienmitgliedern bestätigt hatte, dass er persönlich außerirdische Körper und merkwürdige Trümmer gesehen habe.)


Bis heute ist Calvin weiterhin davon überzeugt, dass das, was er damals bewacht hatte, von Wichtigkeit für die nationale Sicherheit gewesen sein musste. Zudem glaubt er, dass das, was nahe Roswell abgestürzt war, von "Piloten" gesteuert wurde. Als ich ihn fragte von wem, so antwortet er mir darauf mit einer Frage: "Glauben sie an Aliens?".


Der Major, seine Befehle und sein Geständnis


Major Edwin Easley

Zur Person Major Edwin Easley kann gesagt werden, dass der Provost Marshal auf dem Roswell Army Air Field im Juli des 1947 war. Bei einem Provost Marshal handelt es sich um den Leitenden General der Polizeitruppe auf Militärstützpunkten. Er ist der verantwortliche Offizier seiner Einheit und deshalb auch verantwortlich für militärische Disziplin, der Aufrechterhaltung von Befehlen und anderer polizeilicher Funktionen. Easley war derjenige, der Calvin Cox den Tötungsbefehl erteilt hatte. Es ist davon auszugehen, dass Easley als Provost Marshal auch für die Sicherung der Absturzstelle selbst verantwortlich war.


Als Easley 1991 von dem UFO-Forscher Kevin Randle (erl. Anm. d. GreWi-Red.: der vom Absturz eines außerirdischen Raumschiffs überzeugt ist) kontaktiert und gefragt wurde, ob er glaubt, dass die Forscher die richtige Spur verfolgen, um die wahre Natur des Roswell-Absturzes herauszufinden, fragte Easley, was genau Randle damit meine. Auf die Erläuterung Randles, dass er damit die "außerirdische Spur" meine, antwortete Easley wie folgt: "Nun, lassen sie es mich so sagen: diese Spur/dieser Weg ist nicht der falsche." Sonst werde er dazu nichts weiter sagen und deutete damit an, dass er zur Geheimhaltung verpflichtet sei.


(Nach seinem Tod) erklärte seine Tochter Nancy Johnston Easley, dass ihr Vater ihr gegenüber erklärt habe, er habe Präsident Truman geschworen, nichts zu offenbaren. Während seiner letzten Tage, bestätigte Easley demnach aber schlussendlich gegenüber seiner Familie und zu seinem Hausarzt Dr. Harold Granik doch, dass es damals einen "echten Absturz nördlich von Roswell" gegeben habe. Auf die Frage, was er dort draußen in der Wüste gesehen hatte, habe lediglich geantwortet: "Creatures".


Für die freundliche Genehmigung zur Übersetzung seines Originalartikels bedankt sich die "grenzwissenschaft-aktuell.de" recht herzlich bei Anthony Bragalia von der RRRGroup!


- Den Originalartikel von A. Bragalia finden Sie HIER


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