Samstag, 11. Mai 2013

Aktuelle Ausstellungen zu grenzwissenschaftlichen und verwandten Themen

Kam Kolumbus 15000 Jahre zu spät?
30. März - 06. Oktober 2013
Galileo-Park, Lennestadt/Meggen (Sauerland)


War bereits der Frühmensch Homo erectus ein Seefahrer? Hat Pharao Ramses II. schon Havanna geraucht? Wie kam der afrikanische Flaschenkürbis bereits in der Steinzeit nach Mexiko? Sind die Pyramiden der Majas Vorbild für die Ägypter gewesen?

Mit diesen und weiteren spannenden Fragen setzt sich die Sonderausstellung „Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?“ auseinander. Der Archäologe, Seefahrer und Autor Dr. Dominique Görlitz, bekannt durch seine Experimentalreisen im Mittelmeer und Nordatlantik mit den vorzeitlichen Schilfbooten ABORA I bis III, ist einem der ungelösten Rätsel der Archäologie auf der Spur: Standen die Hochkulturen der Alten Welt mit den Ländern der Neuen Welt jenseits des Atlantiks in einem Kulturaustausch?


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URUK - 5000 Jahre Megacity 
25. April 2013 bis 8. September 2013
Pergamonmuseum, Berlin

 

Anlässlich des 100. Jubiläums des bis heute andauernden Grabungsprojekts in Uruk präsentieren das Vorderasiatische Museum – Staatliche Museen zu Berlin und die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim in enger Kooperation mit der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts und der Deutschen Orient-Gesellschaft diese Ausstellung. Anschaulich sind die Entstehung und die Blüte der ältesten bekannten Metropole der Menschheitsgeschichte durch die Entstehung der Schrift und ihre hierdurch besondere Bedeutung für die Welt des Alten Orients dargestellt.

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Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen
Themenjahr mit Sonderausstellung

28.3. bis 31.10.2013
LWL-Freilichtmuseum Detmold

 

Glauben Sie, dass eine Sternschnuppe Glück bringt? Lesen Sie Ihr Horoskop? Bedeutet ein zerbrechender Spiegel sieben Jahr Pech? Abergläubische Vorstellungen und der Glaube an Geister, Hexen und Dämonen begleiten auch die westfälische Kultur seit Jahrhunderten - und wirken sich noch heute an vielen Stellen aus, ohne dass wir es merken.

2013 schickt Sie das LWL-Freilichtmuseum Detmold eine Saison lang unter dem Motto "Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen" auf eine Spurensuche: Was ist ein "Böxenwolf"? Welche magischen Maßnahmen sollten Häuser vor Geistern schützen? Nicht nur in der Sonderausstellung im "Paderborner Dorf", auch im Museumsgelände werden Sie überraschende Ansichten und Geschichten rund um verschiedenste Schreckgestalten entdecken.

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Spuk. Geister, Sagen, Gänsehaut
5. Mai bis 20. Oktober 2013
Nidwaldner Museum (Scheriz) in Zusammenarbeit mit dem Mühlerama Zürich


Die neue Sonderausstellung des Nidwaldner Museums nimmt sich einem schwer fassbaren Thema an – im wahrsten Sinn des Wortes: Es geht um Geister. Die nebelhaften Gestalten sind auch in Zeiten von Aufklärung und Naturwissenschaften sehr präsent. Wir begegnen ihnen im Kino und in Buchhandlungen, in Spielwarenabteilungen, an der Chilbi und auf Stadtführungen - sie sind überall! Die Wesen aus der Zwischenwelt faszinieren uns, aber ernst nehmen wir sie nicht. Oder doch? Laut Umfragen glaubt mehr als die Hälfte aller EU-Bürger an die Existenz von unsichtbaren Wesenheiten. Die meisten behalten das aber für sich. Wer nämlich an Geister glaubt, der läuft Gefahr, belächelt zu werden und sich erklären zu müssen.

Die Ausstellung des Nidwaldner Museums befasst sich sowohl mit den sogenannt echten, als auch mit den fiktiven Geistern und lotet die Grenzen aus zwischen beliebt und verpönt, zwischen wohligem Gruseln und echtem Grauen: Ein Blick in die Geschichte zeigt auf, welche Vorstellungen von Geistwesen unsere Vorfahren hatten und wie sie sich vor zwielichtigen Wesen zu schützen versuchten. Der moderne Geisterglaube wird ebenfalls unter die Lupe genommen. Medien, Geisterjäger und Jenseitsforscher haben Geister zum Beruf gemacht, legen Beweise vor und berichten offen von ihren Erfahrungen. Zu Wort kommen aber auch Menschen, die erklären, wieso es schwierig ist, mehr wahrzunehmen als andere.

Von mehrheitlich unangenehmen Geistererfahrungen handelt das Kapitel Spuk: Betroffene hören Stimmen und Klopfgeräusche, werden von lichten Gestalten überrascht oder heimtückisch im Schlaf überfallen. Gibt es dafür eine Erklärung? Während sich die Wissenschaftler uneins sind, weiß der Volksmund schon lange Bescheid: Die Nidwaldner Sagen erklären das Unerklärliche mit dem Wirken von Armen Seelen, dem Toggeli oder anderen jenseitigen Wesen. Über Jahrhunderte gesammelt, erfreuen sich Sagen noch heute großer Beliebtheit, werden als Hörbuch neu aufgelegt und an Geschichtenabenden zum Besten gegeben. Dass stimmt, was sie erzählen, glaubt eigentlich niemand mehr. So ganz ist allerdings nicht klar, wo die Realität aufhört und die Fiktion anfängt.

Die Ausstellung wurde vom Mühlerama Zürich konzipiert, vom Nidwaldner Museum leicht überarbeitet und um einen regionalen Teil ergänzt.

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Heilkunst im Mittelalter
24. März bis 26. Mai 2013
Stadtmuseum Hofheim am Taunus


Die Ausstellung beleuchtet die vielfältigen Aspekte der mittelalterlichen Heilkunst. Von den Kräutergärten der Klöster bis zu den Scharlatanen, die auf den Märkten spektakulär „Zahnwürmer“ austrieben, spannt sie einen weiten Bogen. Themen sind Kräuterfrauen und Hebammen, Bader und Barbiere, magische Heilmittel wie der Theriak und die „Dreckapotheke“ und verbreitete Krankheiten wie das Antoniusfeuer und die Lepra. Die Besucher erfahren viel über die Ärzte, die Hospitäler des Mittelalters und über beliebte Heilmethoden wie den Aderlass, das Schröpfen und das Kauterisieren (Brennen).

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Monster?
Nessie, Bigfoot 6 Kraken auf der Spur
 

25.11.2012 bis 6.10.2013
Naturkundemuseum im Ottoneum, Kassel


Wilde Affenmenschen in den Wäldern, Seeungeheuer in den Tiefen des Ozeans? Rund um den Globus existieren seit alters her Geschichten über die abenteuerlichsten Geschöpfe. Wilde Berglandschaften, undurchdringliche Wälder und der unergründliche Ozean regen die Fantasie der Menschen an und lassen sie dort rätselhafte Tiere vermuten. Die meisten Geschöpfe aus diesen Erzählungen sind aus naturwissenschaftlicher Sicht völlig unwahrscheinlich. Einige legendenhafte Tiere wurden jedoch Wirklichkeit!

Die Ausstellung wandelt auf den Spuren der sogenannte Kryptozoologie. Diese versucht die Existenz von biologisch sinnvollen Tieren zu beweisen, die entweder als ausgestorben gelten oder bislang noch gar nicht wissenschaftlich beschrieben sind. Trotz der eher vagen Spuren, wie alten Überlieferungen, verwackelten Bildern und Augenzeugenberichten, hat die Suche nach unbekannten Lebewesen auch Erfolge vorzuweisen. Die Ausstellung zeigt lebensgroße und detaillierte Rekonstruktionen kryptischer Lebewesen in eindrucksvollen Szenarien.

Dabei werden unwahrscheinliche Tiere genauso wie real existierende "Monster" vorgestellt. Begegnen Sie dem Ungeheuer von Loch Ness, dem legendären Bigfoot aus den Wäldern Nordamerikas oder der riesigen Seeschlange auf dem offenen Meer. Im Dunkel der weitgehend unerforschten Tiefsee treffen Sie dann auf die tatsächlichen Riesen: den gigantischen, zehn Meter langen Riemenfisch oder den fantastischen Riesenkalmar. Auch der erst 1976 entdeckte Riesenmaulhai ist zu sehen. Wenn solch große Tiere so lange unentdeckt im Meer leben konnten - was erwartet uns dann noch?

Den Abschluss der Ausstellung bilden ausgestorbene Tiere, die von hoffnungsvollen Kryptozoologen immer noch gesucht werden. Gibt es noch Beutelwölfe auf Tasmanien und letzte Moas auf Neuseeland? Oder gibt es gar noch Zwergmenschen in Südostasien? Originalpräparate ausgerotteter Arten mahnen hier gleichzeitig, wie die Tierwelt durch den Einfluss des Menschen rasant verarmt.

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