Sonntag, 19. Mai 2013

Menschliche Klone, Älteste Gehörknochen, falsch verortete Intelligenz und Europas erste Hochkultur

Erste Stammzellen aus Klon-Embryos
Eigentlich galt das therapeutische Klonen fast schon als überholt. Denn der entscheidende Schritt, das Erzeugen maßgeschneiderter embryonaler Stammzellen, klappte beim Menschen nicht. Jetzt ist genau dies einen US-Forscherteam gelungen: Zum ersten Mal entwickelte sich aus dem in eine Eizellhülle verpflanzten Erbgut einer erwachsenen Körperzelle ein Embryo, der lange genug am Leben blieb, um die begehrten Alleskönner unter den Zellen zu erzeugen. Und das zudem mit hoher Erfolgsquote, wie die Forscher im Fachmagzin "Cell" berichten. Dies könnte eine Rennaissance des therapeutischen Klonens einläuten.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://www.cell.com/retrieve/pii/S0092867413005710

Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16122-2013-05-16.html


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Älteste Gehörknochen eines Vormenschen entdeckt
Die drei Gehörknöchelchen sind eine echte Rarität unter den Überresten unserer Vorfahren. Denn die winzigen Knochen überdauern nur selten im Erdreich. Jetzt hat ein internationales Forscherteam diese Ausnahmefossilien entdeckt: Aus dem Skelett eines rund 1,8 Millionen Jahre alten Paranthropus robustus isolierten sie den bisher ältesten vollständigen Satz von Gehörknochen. Er erweist sich als Mischung aus menschen- und affenähnlichen Teilen, wie die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten. Einer der Knochen, der Hammer, könnte sogar das älteste fossile Zeugnis eines menschlichen Merkmals überhaupt sein.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://www.sciencedaily.com/releases/2013/05/130513174331.htm

Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16095-2013-05-14.html

Frontallappen im Gehirn sind nicht Zentrum der menschlichen Intelligenz
Die menschliche Intelligenz kann - im Gegensatz zur bislang weit verbreiteten Annahme - nicht anhand der Größe der Frontallappen des Gehirn bemessen werden. Zu dieser Erkenntnis kommen britische Wissenschaftler anhand einer vergleichenden Studie der proportionalen Größe der Frontallappen beim Menschen und anderen Spezies.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://www.dur.ac.uk/news/newsitem/?itemno=17712

Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-groesse-des-stirnhirns-nicht-entscheidend-fuer-intelligenz-a-899801.html

Die Minoer kamen nicht aus Afrika
Sie gründeten vor etwa 5.000 Jahren die erste europäische Hochkultur: die Minoer, benannt nach dem legendären König Minos von Kreta. Doch wo kamen sie eigentlich her? Bisher hielt man Nordafrika für den wahrscheinlichsten Ursprung, denn dort waren die Ägypter bereits weit entwickelt und auch im heutigen Libyen gab es fortgeschrittene Kulturen. Spätere Untersuchungen warfen jedoch Zweifel daran auf. Forscher haben nun erneut DNA-Proben aus minoischen Knochen analysiert. Ihr in "Nature Communications" veröffentlichtes Ergebnis: Die Minoer kamen definitiv nicht aus Afrika, sie waren Europäer.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://www.nature.com/ncomms/journal/v4/n5/full/ncomms2871.html

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http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16105-2013-05-15.html

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