Mittwoch, 22. Mai 2013

Weitere Materialanalyse belegt: Teile der Ostsee-Anomalie bestehen aus Eisenoxiden


Erste Sonaraufnahme (2011) der mysteriösen Struktur am Grunde der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se 

Rechovot (Israel) - Nachdem eine erste Analyse einen Gesteinsbrockens, den Schatztaucher lose liegend auf einer im Herbst 2011 entdeckten kreisförmigen Struktur am Grunde der Ostsee gefunden und an die Oberfläche gebracht hatten, als Basalt und damit vulkanischen Ursprungs identifizierten (...wir berichteten), zeigen nun weitere Analysen anderer Proben von Materialien, die direkt aus der Struktur stammen, dass diese aus Eisenoxiden bestehen, in dieser Form für einen natürlichen Fundort eher ungewöhnlich sind und viel eher von in modernen Schiffswracks zu erwarten wären.

UPDATE: 6. Oktober 2013

Einen weiteren Analysebericht des Ministry of Energy and Water resources Geologocal Survey of Israel finden Sie HIER
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Wie die Dennis Asberg und Peter Lindberg vom "Ocean-X-Team" auf ihrer Internetseite "ocenaexplorer.se" berichten, erklärte Professor Dr. Steve Weiner, Direktor des Kimmel Center for Archaeological Science am Weizmann Institute, eine infrarotspektroskopische Analyse der Probe habe ergeben, dass diese aus den besagten Limonit und Goethit besteht (s.Abb.u.).


Ausdruck der infrarotspektrografischen Analyse von a = einem schwarzen Pulver, das Taucher direkt von der Anomalie entfernen konnten, b = einem direkt aus der Anomalie herausgebrochenen Fragment und c = einer Vergleichsprobe aus reinem Limonit.
| Copyright/Quelle: Dr. Steve Weiner, Kimmel Center for Archaeological Science am Weizmann Institute / oceanexplorer.se


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Dr. Weiner, so zitieren Asberg und Lindberg den Wissenschaftler weiter, sei zudem der Meinung, dass es sehr ungewöhnlich sei, diese Materialien im Innern bzw. auf einer vermeintlich natürlichen Struktur wie der Ostsee-Anomalie zu finden. Der Wissenschaftler selbst erwarte derartige Materialien vielmehr von modernen Konstruktionen, wie etwa an Schiffswracks. zu finden.


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Diese Schlussfolgerung dürfte die kontroverse Diskussion sowie die zahlreichen Spekulationen über Natur und Herkunft der Kreisstruktur in der Ostsee selbst erneut entfachen. Derzeit befinden sich die Schatztaucher erneut auf einer Expedition zur Anomalie und wollen dabei auch eine zweite, kleinere Struktur ganz in der Nähe erstmals mit Tauchrobotern erkunden (...wir berichteten).


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