Sonntag, 9. Juni 2013

Leben um stellare Zwerge, Marsberg im Visier, ältester Primat, Melodienlernen, stabile Hot Jupiter, Online-Partnerschaften und Essen prägte Menschsein

Außerirdisches Leben im Umfeld Weißer und Brauner Zwerge eher unwahrscheinlich
Zwar können gescheiterte Sterne, sogenannte Brauer Zwerge (Objekte also, die zu groß für einen Planeten aber zu klein sind, um die Kernfusion, wie etwa im Innern unserer Sonne, auszulösen) oder Weiße Zwergsterne (also die Reste das Endstadium der Entwicklung von relativ massearme Sternen) selbst noch genügend Wärme von sich geben, um um sich herum eine habitable Zone und damit potentiell lebensfreundliche Planeten entstehen zu lassen, doch für ihre zunehmende Abkühlung und unwirtlichen Bedingungen führen dazu, dass Leben auf derartigen Planeten eher unwahrscheinlich ist. Zu diesem Schluss kommen Forscher der University of Washington in einer aktuellen Studie.

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http://www.astrobio.net/exclusive/5502/white-or-brown-dwarf-planets-not-likely-to-host-life

Mars-Rover nimmt Kurs auf Forschungsziel Mount Sharp
Nach ausführlichen Untersuchung der Region in der Nähe der Landestelle, nimmt die mobile Laboreinheit "Curiosity" der aktuellen NASA-Marsmission "Mars Science Laboratory" nun mit dem Zentralberg des Gale-Kraters (Mount Scharp bzw. Aeolis Mons) das eigentliche Forschungsziel der Mission auf der Suche nach Hinweisen auf ein einstiges lebensfreundliches Marsklima und mögliche Spuren einstigen Lebens ins Visier.

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http://www.nasa.gov/mission_pages/msl/news/msl20130605.html

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http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/07062013195436.shtml

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Ältestes fast vollständiges Fossil eines Primaten entdeckt
Vor rund 55 Millionen Jahren fiel ein nur mausegroßer Vierbeiner in einen See im heutigen China und starb. Damals nichts Besonderes. Heute aber avancieren seine Überreste zur wissenschaftlichen Sensation. Denn das jetzt von einem internationalen Forscherteam entdeckte Fossil repräsentiert den ältesten bekannten Vertreter der Primaten - und damit auch einen unserer fernen Verwandten. Der gut erhaltene Ur-Primat belegt, dass sich schon damals die Linie der späteren Affen und Menschen von der der heutigen Makis abgetrennt hatte, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten.

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www.jpl.nasa.gov/news/news.php?release=2013-194

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http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16217-2013-06-06.html

Wie das Gehirn verschiedene Melodien lernen kann
Verschiedene Melodien haben oft gemeinsame Passagen. Wenn wir uns an eine bestimmte Melodie erinnern, schaffen wir es aber mühelos, die Stücke trotzdem nicht zu verwechseln. Wie solche sich überlappenden Sequenzen über Nervenzellen im Gehirn gelernt und ohne Verwechslung abgerufen werden können, erklären Wissenschaftler der Universität Bern anhand eines neuen mathematischen Modells.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.kommunikation.unibe.ch/content/medien/medienmitteilungen/news/2013/neuronen/index_ger.html

Sterne verzehren nur selten ihre Planeten
Sterne üben eine gefährlich Anziehungskraft auf ihre Planeten aus - besonders auf jene Planetenkategorie der sogenannten "Heißen Jupiter" - große Gasriesen also, die ihren Stern so dicht umkreisen, dass sie sich stark aufheizen und eben so zu einem "Hot Jupiter" werden. Eine aktuelle NASA-Studie auf der Grundlage der Daten des Weltraumteleskops "Kepler", kommt zu dem Schluss, dass diese Planeten deutlich seltener von ihren Sternen verzehrt werden als bislang gedacht. Mehre Milliarden Jahre lang können die heißen Jupiter demnach ihren Stern auf stabilen Umlaufbahnen umkreisen.

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http://www.jpl.nasa.gov/news/news.php?release=2013-190

Sind Beziehungen per Internet-Partnersuche erfolgreicher?
Das Internet scheint sich als Partnerbörse zu bewähren: Wer seinen Ehepartner online kennengelernt hat, ist im Durchschnitt etwas zufriedener mit seiner Beziehung und trennt sich etwas weniger oft. Das ergab jetzt eine Studie an fast 20.000 US-Bürgern. Bei immerhin bereits einem Drittel von ihnen hatte sich die Beziehung online angebahnt. Die Ergebnisse sprächen dafür, dass das Internet inzwischen nicht nur unser Sozialleben, sondern auch die Dynamik und Entwicklung von Partnerschaften verändert, konstatieren die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences".

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http://www.pnas.org/content/early/2013/05/31/1222447110

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http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16207-2013-06-04.html

Neuer Speiseplan ebnete Weg zum Menschen
Eine Änderung der Essgewohnheiten könnte unsere Vorfahren auf den Weg zum Menschsein gebracht haben. Denn vor 3,5 Millionen Jahren begannen einige von ihnen, neben Früchten, Blättern und Kräutern auch Gräser und immergrüne Pflanzen zu essen, vielleicht auch das Fleisch von grasfressenden Tieren. Indizien für diese Erweiterung des Speiseplans haben mehrere internationale Forscherteams bei der Analyse von fossilen Vormenschenzähnen gefunden. Ihre Ergebnisse liefern erstmals einen Überblick über die Nahrungsvorlieben aller frühen Vormenschen - und könnten dazu beitragen zu erklären, warum nur einige von ihnen unsere Vorfahren wurden.

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http://unews.utah.edu/news_releases/a-grassy-trend-in-human-ancestors-diets/

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