Montag, 17. Juni 2013

Weltraumteleskop Kepler findet weitere 503 Planetenkandidaten


Künstlerische Darstellung des erdgroßen Exoplaneten. | Copyright: NASA/Ames/JPL-Caltech

Moffet Field (USA) - Während die Techniker der NASA-Mission "Kepler" aufgrund defekter Reaktionsräder derzeit um das Weltraumteleskop bangen (...wir berichteten) können die Missionswissenschaftler einen weiteren Hort an von dem bislang erfolgreichsten Planetensucher entdeckten, jedoch noch zu bestätigenden Kandidaten für Exoplaneten vermelden. Insgesamt 503 weitere potentielle Planeten kann das Kepler-Team den bislang mehr als 3.200 Planetenkandidaten nun hinzufügen. Einige davon könnten auch lebensfreundlich sein.

"Einige dieser neuen Planetenkandidaten sind vergleichsweise klein und umkreisen ihre Sterne innerhalb der sogenannten habitablen Zone", erläuterte der Missionsleiter Roger Hunter vom Ames Research Center der NASA vor zwei Wochen auf einer Pressekonferenz. Damit umrunden diese Planeten ihre "Sonnen" in genau der richtigen Entfernung damit auf ihren Oberflächen flüssiges Wasser - und damit die Grundlage zumindest für erdähnliches Leben - existieren kann.


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Während das Weltraumteleskop somit schon 3.216 Planetenkandidaten ausmachen konnte, konnten Astronomen bislang nur die Existenz von 123 dieser Planeten durch Folgebeobachtungen bestätigen. Anhand der bisherigen Auswertung schätzen Experten jedoch, dass sich rund 90 Prozent der von Kepler gefundenen Kandidaten schlussendlich als tatsächlich existierenden Planeten herausstellen.


Das Weltraumteleskop Kepler fahndet nach Exoplaneten, in dem es nach minimalen Helligkeitsschwankungen im Licht von mehr als 150.000 fernen Sternen in den Konstellationen Cygnus (Schwan) und Lyra (Leier) Ausschau hält. Stellen diese sich in regelmäßigen Abständen immer wieder ein, so handelt es sich um den Transit, also den Vorbeizug eines Planeten zwischen seinem Stern und dem Weltraumteleskop. Insgesamt werden mindestens drei solcher Transits benötigt, um die Existenz eines Planeten bestätigen zu können.


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Quelle: NASA Ames
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