Donnerstag, 25. Juli 2013

Schatztaucher Dennis Asberg: "Ostsee-Anomalie ist eine künstlich bearbeitete, vom Untergrund getrennte Scheibe"


Erste Sonaraufnahme (2011) der mysteriösen Struktur am Grunde der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se

Norrtälje (Schweden) - In bislang ungewöhnlich klarer Form hat sich der Schatztaucher Dennis Asberg in einem Youtube-Video zur sogenannten "Ostsee-Anomalie" geäußert. Auf die bislang immer noch nicht erklärte kreisrunde Struktur waren er und sein Partner im Herbst 2011 mittels Sonarscans gestoßen, als sie vor der schwedischen Küste nach alten Schiffswracks suchten. Seither sorgt die 60 Meter durchmessende Struktur in rund 80 Metern Tiefe für kontroverse Diskussionen darüber, um was es sich handeln könnte. Vom abgestürzten UFO, über eine von Gletschern oder vulkanisch geschaffene natürliche Formation bis hin zu einem voreiszeitlichen Kultbau, reichen die Spekulationen (...wir berichteten, s. Links). In seinem Video nimmt Asberg nun Stellung zu einigen via Facebook an ihn gestellten Kernfragen zur "Ostsee-Anomalie".

Die Frage, ob die Kreisstruktur vom natürlichen Untergrund getrennt sei, beantwortet Asberg wie folgt: "Unserer Ansicht nach ist der 'Kreis' vom Untergrund getrennt. Wir waren mehrmals dort unten. Es ist eine Scheibe, die auf einer Anhöhe ruht."


Auch die Frage, ob es sich um eine (künstlich) konstruierte Struktur handelt, beantwortet der Schatztaucher grundsätzlich zustimmend: "Wir sind uns da noch nicht so ganz sicher. In meinen Augen sieht es ganz so aus, als sei es konstruiert worden: Es ist kreisrund. (Innerhalb des Kreises finden sich Strukturen bzw. Schächte und Gänge) mit 90 Grad-Winkeln. Es gibt Wände und es ist, wie schon gesagt, vom Untergrund getrennt."


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Lediglich zur Frage des Alters gibt sich Asberg noch zurückhaltend: "Ich bin mir da wirklich nicht sicher. Ich vermute aber, dass die Struktur älter ist als die letzte Eiszeit. Der Grund für diese Vermutung sind die Steine, die sich auf dem Objekt befinden. Diese stammen nicht vom Kreis selbst und scheinen hier, vielleicht von schmelzenden Gletschern oder der Drift, abgelagert worden zu sein. Die Struktur war also schon da, bevor es den Gletscher gab. Für mich sieht dieses Objekt wirklich sehr alt aus."



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