Montag, 19. August 2013

"The Mystery Beneath" - TV-Doku über Ostsee-Anomalie erstmals ausgestrahlt

 Neue Seitenansicht der "Ostsee-Anomalie" im auf Sonarscnas basierenden 3D-Rendering. | Copyright/Quelle: oceanexplorer.se / titan.se

Norrtälje (Schweden) - Seit Herbst 2011 sorgt eine ungewöhnlich geformte runde Struktur am Grunde der Ostsee weltweit für Rätselraten darüber, um was es sich dabei handeln könnte (...wir berichteten, s. Links). Im vergangenen Jahr hat ein TV-Team die Schatztaucher um Dennis Asberg und Peter Lindberg von "Oceanexplorer.se" bei der Erkundung der sogenannten "Ostsee-Anomalie" begleitet. Jetzt wurde der erste Teil der Dokumentation erstmals im estnischen Fernsehen ausgestrahlt. Während ein Großteil der Sendung bereist bekannte Ereignisse darstellt gibt es zugleich auch neue Informationen zum Stand der Erforschung des "Geheimnisses in der Tiefe".

Die erste Sonaraufnahme der "Ostsee-Anomalie", aufgenommen im Herbst 2011. | Copyright: oceanexplorer.se

Von Anfang an hat "grenzwissenschaft-aktuell.de" die Entdeckung und weitere Erkundung der "Ostsee-Anomalie" so detailliert verfolgt und darüber berichtet, wie keine anderes deutschsprachiges Nachrichtenportal (s. Links). Für all jene, die unsere und andere Berichte seither aufmerksam verfolgt haben, offenbart der erste Teil der TV-Doku "The Mystery Beneath" bis zu den letzten Minuten kaum Neues.


Dann aber werden erstmals eine 3D-Umsetzung von Gelände-Sonarscans gezeigt (s. Video Teil 3, ab 7:20...), die sowohl die erste, kreisartige Struktur als auch die offenbar die zweite kleinere Struktur (die sich in einiger Entfernung befindet) zeigen, in einer Art simuliertem Überflug und damit die Formen noch besser als bislang deutlich.


 
Weiträumige 3D-Gesamtansicht des Geländes um die offenbar verbundenen Anomalie 1 und 2. | Copyright: oceanexplorer.se / titan.se

Tatsächlich scheint es sich - wie bereits von den Schatztauchern kürzlich vermutet (...wir berichteten) - bei dem kreisförmigen Objekt um eine vom Untergrund und der sonstigen Umgebung getrennte Struktur zu handeln (s.Abb.o.).


 
Weitere 3D-Seitenansicht der Anomalie. | Coypright: oceanexplorer.se / titan.se

 

 
Zwei perspektivische Ansichten von Anomalie 2. | Copyright: oceanexplorer.se / titan.se

Bereits zuvor gezeigte Detailaufnahmen von der Oberfläche der Struktur zeigen weitere Merkmale, wie etwa ein 2-3 Meter großes rundes Loch in einer Art rechteckigem "Rahmen", die eher an eine künstliche Struktur als an ein natürliches Produkt erinnern (s.kl.Abb.l.).

Angesichts der dreidimensional rekonstruierten Geländestruktur, die zunächst eine Art mittig gespaltenen unterseeischen Berg zeigt, von dem eine Spur im Gelände direkt zur Kreisstruktur führt, erklärt Dennis Asberg am Ende des ersten Teils der TV-Doku: "Vielleicht habe ich mich schon zu lange mit dieser Sache beschäftigt? Aber für mich sieht das hier wie eine Absturzstelle aus."


Allerdings ist angesichts der 3D-Umsetzung auch Vorsicht geboten - geht diese doch fließend auch in eine sicherlich nicht gänzlich von künstlerischen Freiheiten freie Umsetzung der Szenerie, wie sie von einer ganzen Flotte von Tauchsonden und Tauchern erkundet wird, über.


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Ebenfalls interessante ist das Ende des ersten Teils, der einen Ausblick auf den zweiten Teil gibt und vorab Asberg und Lindberg bei einem Treffen mit einem Stab der schwedischen Marine zeigt, die - so der Untertitel – Interesse an der Sache gezeigt haben...


...wir werden berichten, sobald neue Informationen in dieser Sache vorliegen. Ob, wann und wo die Doku auch im deutschsprachigen Fernsehen ausgestrahlt wird, ist uns bislang noch nicht bekannt.


The Mystery Beneath - Teil 1


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The Mystery Beneath - Teil 2


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The Mystery Beneath - Teil 3

(...den 3D-Überflug über die Anomalie sehen Sie ab 7:20)

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