Dienstag, 6. August 2013

UFO-Forscher suchen im Winter erneut nach abgestürzter "Geister-Rakete" in schwedischem See

Archiv: Foto einer vermeintlich abstürzenden "Geister-Rakete", fotografiert am 9. Juli 1946 über Guldsmedshyttan. | Copyright: Public Domain

Stockholm (Schweden) - Seit spätestens Mitte der 1940er Jahre kommt es über schwedischen Seen immer wieder zu Sichtungen bislang unerklärter Phänomene am Himmel. Im Volksmund, von den Medien offiziellen Stellen werden diese aufgrund ihrer meist länglichen und technisch anmutenden Erscheinung seither als "Geister-Raketen" bezeichnet. Vor einem Jahr haben schwedische UFO-Forscher in einem nordschwedischen See, in dem eine solches unbekanntes Flugobjekt (UFO) eingetaucht bzw. gestürzt sein soll, nach Hinweisen auf dieses Objekt gesucht . zunächst erfolglos. Gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" berichtet der Expeditionsleiter Clas Svahn (ufo.se) wie die Suche noch in diesem Winter fortgesetzt werden soll.

Der See, der von den Forschern noch nicht benannt wurde, wurde im Sommer 2012 mit einer Vielzahl von technischen Geräten, darunter Unterwasserkameras, Sonar und Metalldetektoren, erkundet. Während die Forscher vor Beginn der Arbeiten noch hofften, "am Grund des Sees ein Objekt zu finden, das möglicherweise den Schlüssel zu einem der weltweit größten UFO-Geheimnisse birgt", mussten die sie jedoch vor Ort feststellen, "dass es unmöglich war, dort unten überhaupt irgendetwas zu finden", so Svahn in einer Mail an die GreWi-Redaktion im vergangenen Winter (...wir berichteten). "Wie sich herausstellte, ist der Boden des Sees mit einer fast vier Meter dicken Schlammschicht bedeckt. Weder unsere Taucher noch unser Scan-Instrumente konnten da etwas ausrichten. Darauf waren wir ehrlich gesagt nicht vorbereitet. Um durch diesen Schlick 'sehen' zu können, benötigen wir sensiblere Instrumente, die tiefer in den Boden hineinblicken können, als unsere bisherige Ausrüstung."


www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

UFO-Forscher Clas Svahn. | Copyright: ufo.se

Wie Svahn jetzt erklärte, soll schon im kommenden November erneut im See gesucht werden - obwohl bzw. gerade weil der See dann mit einer dicken und tragenden Eisschicht bedeckt sein wird. "Die Instrumente, die wir dann zum Einsatz bringen wollen, um durch bzw. in die Schlammschicht blicken zu können, können auf dem Eis sehr viel einfacher um Einsatz gebracht werden als von einem Boot aus. Deshalb warten wir den kommenden Winter ab und hoffen, dann im Schlamm etwas zu finden. Vier Meter sind zumindest tief genug, als dass eine Geister-Rakete darin versunken sein könnte. Wenn dort unten etwas Metallisches liegt, sollten wir es mit diesen Instrumenten finden. In einem solchen Fall werden wir dann im Sommer 2014 mit Tauchern direkt danach suchen."

Flattr this

- Weitere Informationen zur Expedition in den See finden Sie HIER und HIER

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
GreWi-Exklusiv: Suche nach Schwedens Geister-Raketen bislang erfolglos 14. November 2012
Geister-Raketen: EU fördert Expedition und Dokumentation auf der Suche nach Schweden-UFOs 14. Juni 2012

grenzwissenschaft-aktuell.de
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE