Montag, 30. September 2013

Dichte Galaxie, Kulturbringer Krieg, Sonne in neuem Licht und Blütenzeit

Bislang dichteste Zwerg-Galaxie entdeckt 
Astronomen haben eine Galaxie entdeckt, innerhalb derer auf einer Distanz von nur vier Lichtjahren - was dem Abstand zwischen unserer Sonne und dem nächstgelegenen Sternensystem Alpha Centauri entspricht - sich bis zu 10.000 Sterne drängen.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://msutoday.msu.edu/news/2013/astronomers-discover-densest-galaxy-ever/

Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung:

http://www.weltderphysik.de/gebiet/astro/news/2013/astronomen-entdecken-zwerggalaxie-mit-bislang-groesster-sternendichte/

Krieg als Triebkraft der Kulturen? 

Was treibt die Entwicklung von Kulturen an? Was bringt zerstreute Gruppen von Menschen dazu, Reiche und Imperien zu erschaffen? Diese Frage beschäftigt Geschichtsforscher schon seit Jahrhunderten. Jetzt hat ein internationales Forscherteam die Sache erstmals mit Hilfe einer Modellsimulation ergründet. Ihr ernüchterndes Ergebnis: Die Haupttriebkraft für komplexe Gesellschaften ist der Krieg und die Ausbreitung von immer effektiveren Waffentechniken.

Direktlink zur Meldung:

http://www.nimbios.org/press/FS_warfare

Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16685-2013-09-24.html

Die Sonnenatmosphäre in neuem Licht 

Drei Monate nach dem Flug des ballongetragenen Teleskops "Sunrise" legen Wissenschaftler nun einzigartige Einblicke in die zentrale Schicht der Sonnenatmosphäre vor. Die hochaufgelösten Bilder zeigen die Chromosphäre – jene Region zwischen der sichtbaren Oberfläche der Sonne und ihrer Korona – in ultraviolettem Licht. Intensiver als in früheren Aufnahmen erscheinen in diesem Wellenlängenbereich einige hundert Kilometer große Strukturen wie etwa helle Punkte oder langgezogene Fibrillen in der Nähe von Sonnenflecken.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.mpg.de/7528187/sonnenatmosphaere?filter_order=L&research_topic=

Pflanzenblüte ist eine Frage des Timings 

Eine zu frühe oder zu späte Blüte kann für Pflanzen schwerwiegende Folgen haben: Sie kann die Ausbeute an Samen erheblich verringern und gefährdet so den Fortpflanzungserfolg einer ganzen Saison. Um den idealen Blühzeitpunkt nicht zu verpassen, verfügen Pflanzen daher über ein umfangreiches genetisches Kontrollsystem, an dem mehrere Dutzend Erbanlagen beteiligt sind. Unter der Leitung von Markus Schmid, Molekulargenetiker am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen, hat ein internationales Forscherteam nun zwei Schlüsselgene in diesem Netzwerk genauer untersucht, die den Einfluss der Temperatur auf den Blühzeitpunkt vermitteln. Dabei sind sie auf einen ausgeklügelten Mechanismus gestoßen.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.mpg.de/7529329/bluehzeitpunkt_arabidopsis

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