Mittwoch, 16. Oktober 2013

Britische Archäologen graben nach dem Grund für den Bau von Stonehenge

 
Stonehenge aus ungewohnter Perspektive. | Copyright: A. Müller, grewi.de

Amesbury (England) - Britische Archäologen graben dieser Tage nahe Amesbury in der Nähe des gewaltigen Steinkreises von Stonehenge, um endlich die Frage beantworten zu können, warum die Steine dort errichtet wurde, wo sie errichtet wurden.

Wie die BBC berichtet, werden die Ausgrabungen nahe Amesbury in der südenglischen Grafschaft Wiltshire von David Jaques von der Buckingham University geleitet und von einem Filmteam begleitet.


"Niemand hätte Stonehenge errichtet ohne, dass es hierfür in dieser Gegend auch einen guten Grund gegeben hätte", wird Andy Rhind-Tutt vom Amesbury Museum zitiert. "Es muss hier schon vorher etwas gegeben haben, was Ameybury zu einer der wichtigsten mesolithischen Orte im ganzen Land gemacht hat."


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Rhind-Tutt erklärte gegenüber dem Sender, man suche konkret nach Hin- und Beweisen für eine hiesige Siedlung vor mehr als 12.000 Jahren. Schon in früheren Ausgrabung hatten die Archäologen Beweise für Siedlungen gefunden, die sie bis ins Jahr 7.596 v.Chr. datieren konnten, doch habe man mit den damaligen Grabungen noch lange nicht den Grund der vermuteten Kulturschichten erreicht.


Bislang gilt Thatcham nahe Newbury in der benachbarten Grafschaft Berkshire, 66 Kilometer von Amesbury entfernt, als die älteste fortwährende Siedlung in Großbritannien. Amesbury, so hoffen nun die Forscher, könnte diesen Titel nun jedoch streitig machen. Hierzu fehlen bislang schließlich nur noch "104 Jahre, die die beiden Orte siedlungsgeschichtlich voneinander trennen."


Die Ausgrabungen werden noch bis Ende Oktober andauern.

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Quelle: BBC
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