Sonntag, 27. Oktober 2013

Cassinis Seen, Datenlaser zum Mond, Erinnernde Schimpansen und Schnappschuss einer Planetenbaustelle

Cassini liefert neue Aufnahmen der Seen auf Titan
Jetzt, da die Sonne direkt von oben auf die Nordpolregion des Saturnmondes Titan scheint, ermöglicht dies der NASA-Sonde Cassini nun bei günstigem Wetter und der optimalen Umlaufbahn völlig neue Ansichten der Seen aus flüssigem Methan und Ethan auf dem Mond. Gemeinsam mit der dichten Atmosphäre, einem Flüssigkeitskreislauf und vielleicht sogar einem unter der frostigen Oberfläche verborgenen Wasserozean, sind diese Seen es, die Titan zum erdähnlichsten Himmelskörper im Sonnensystem machen.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://www.jpl.nasa.gov/news/news.php?release=2013-304

Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung:

http://www.astronews.com/news/artikel/2013/10/1310-032.shtml

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Laser feuert Daten zum Mond
Vor 30 Jahren sollten Laser im Weltall noch Raketen abschießen. Jetzt setzt die NASA sie zur Datenübertragung ein. Mit Laserpulsen haben amerikanische Wissenschaftler Daten mit Rekordgeschwindigkeit übertragen. Und nicht nur das: sie schickten den superschnellen Datenstrom bis zum Mond und zurück.

Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16799-2013-10-25.html

Langzeitgedächtnis hilft Schimpansen bei der Futtersuche
Wohin begeben sich Schimpansen, deren Lieblingsobstbaum leer gefressen ist, wenn sie nicht wissen, welche anderen Bäume bereits Früchte tragen? Ein internationales Forscherteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat untersucht, warum Schimpansen auf der Suche nach Früchten ganz bestimmte Bäume im Regenwald ansteuern und wie sie besonders ertragreiche Bäume finden. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass Schimpansen dafür ihr Langzeitgedächtnis nutzen: Sie merken sich über eine Dauer von mindestens zwei Monaten die Größe und geografische Lage bestimmter Bäume, von denen sie bereits in einer vergangenen Saison Früchte genascht haben.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.mpg.de/7579467/futtersuche_schimpansen

Seltener Schnappschuss einer Planetenbaustelle
Planeten entstehen in Scheiben aus Gas und Staub rund um junge Sterne. Nun ist mit dem Verbundteleskop ALMA und dem Weltraumobservatorium Herschel die seltene Aufnahme einer Planetenbaustelle in einem unerwarteten Zwischenstadium gelungen: Die Scheibe um den Stern HD 21997 enthält sowohl ursprüngliches Gas aus der Zeit der Sterngeburt als auch Staub, der durch die Kollision von Planetesimalen entstanden ist – den urtümlichen kosmischen Gesteinsbrocken, aus denen sich die sehr viel größeren Planeten formen. Das ist die erste Beobachtung einer solchen hybriden Scheibe – und bedeutet, dass die gängigen Modelle der Planetenentstehung nachgebessert werden müssen.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.mpg.de/7580574/schnappschuss_planetenbaustelle

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