Montag, 14. Oktober 2013

Gerücht: Fand Oxford-Lausanne-DNA-Studie "nur" Beweise für die Existenz des Yeti - nicht aber für Bigfoot und Sasquatch?


Symbolbild: Bigfoot-DNA (Illu.). | Copyright: grewi.de

Washington (USA) - Nur wenige Tage bleiben noch, bis am kommenden Sonntag im englischen Fernsehen die ersten Ergebnisse einer umfangreichen DNA-Analyse angeblich Bigfoot- und Yeti-Gewebeproben durch den Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes vorgestellt werden sollen (...wir berichteten). Noch zuvor könnten die Ergebnisse in einem Artikel in einem naturwissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden. Erste Informationen deuten daraufhin, dass zumindest zwei der dabei untersuchten Proben tatsächlich einem bislang wissenschaftlich nicht beschriebenen Wesen zugeschrieben werden können (...wir berichteten). Neue Gerüchte werden nun sogar noch konkreter.

UPDATE 16.10.2013

US-Bigfoot-Forscher widerspricht Gerüchten um Ergebnisse der Oxford-Lausanne-DNA-Studie - plus erste Trailer der TV-Doku

In seinem Blog veröffentlicht der Bigfoot-Forscher Robert Lindsay (robertlindsay.wordpress.com) immer wieder auch neuste Gerüchte bzw. "Insider-Informationen" aus dem Bereich der Kryptozoologie. Und obwohl er sich zunächst immer nur auf anonyme Quellen beruft, hat die Vergangenheit doch gezeigt, dass Lindsay offenbar über ein erstaunlich gutes Netzwerk an informationswilligen Insidern verfügt.


Jetzt will er erfahren haben, dass das Ergebnis des "Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project" (OLCHP), innerhalb dessen sich der bekannte Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes gemeinsam mit dem Direktor des Naturkundemuseums Lausanne, Dr. Michel Sartori der genetischen Analyse von angeblich Gewebeproben von Wesen wie Bigfoot, Sasquatch und dem Yeti gewidmet hat, zwar genetisch die Existenz des asiatischen sogenannten Schneemenschen - also des Yetis - beweise, dass dies jedoch nicht all jene Proben zutreffe, die den Wissenschaftlern von den nordamerikanischen Verwandten des Yeti, die u.a. als Bigfoot und/oder Sasquatch bekannt sind.


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Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, so könnte die OLCHP-Studie also zwar die Existenz des Yeti bestätigen - die von Bigfoot und Sasqutach im nordamerikanischen Raum jedoch nicht. In diesem Fall, so unterstreicht Lindsay - der von der Existenz der nordamerikanischen "Waldmenschen" fest überzeugt ist - würde ein solches Ergebnis aber nur aussagen, dass die an Sykes und Sartori eingesandten Proben keinem unbekannten Wesen zugeschrieben werden könnten. Grundsätzlich wäre damit also die Existenz von Bigfoot & Co aber nicht widerlegt.


Des Weiteren sollen die Forscher um Sykes anhand der Analyse der mitichondrialen DANN (MtDNA) genetisch herausgefunden haben, dass Yetis zumindest von mütterlicher Seite nicht menschlich sind. Unter Verweis auf die Ergebnisse der umstrittenen DNA-Analyse angeblicher Bigfoot- und Sasquatch-Proben durch das Team um Melba Ketchum (...wir berichteten), die zu dem Ergebnis kam, dass die nordamerikanischen Waldmenschen das Ergebnis einer Hybridisierung aus der Verbindung zwischen weiblichen Menschen und einem unbekannten (wahrscheinlich mittlerweile ausgestorbenen) männlichen Hominiden sind, spekuliert Lindsay weiter, dass Bigfoot und Sasquatchs das Ergebnis einer Vermischung von etwa über die einst passierbare Beringstraße aus Asien nach Nordamerika eingewanderter primitiver Yetis mit menschlichen Frühmenschen und damit weiter entwickelt als diese sind. Tatsächlich berichten Zeugen der nordamerikanischen Waldmenschen übereinstimmend immer wieder über deren angeblich erstaunliche Intelligenz. Ein Merkmal, das in den Augenzeugenberichten zum Yeti im Vergleich nur selten hervorgehoben wird.


Bislang konnte aber auch dieses Gerücht noch nicht bestätigt oder widerlegt werden. Immer noch ist nicht bekannt, ob, wann und wo die Ergebnisse der Analysen von Sykes und Sartori veröffentlicht werden. Auch Sykes hat sich in den vergangen Wochen und Tagen nicht mehr dazu geäußert. Auch eine erst kürzlich versandte Anfrage unserer Redaktion blieb bislang unbeantwortet. Vor dem Hintergrund einer ordentlichen Publikation der Studie in einem anerkannten naturwissenschaftlichen Fachjournal, wäre aber auch dies nicht anders zu erwarten...


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Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project: Wissenschaftler wollen angebliche Gewebeproben von Yetis und Bigfoot untersuchen 23. Mai 2013 


Bücher zum Thema

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