Montag, 7. Oktober 2013

US-Forscher liefern weitere angebliche Video-Aufnahmen lebender Bigfoot


Standbild aus einem der neu-veröffentlichten Videos eines angeblich lebendigen Bigfoot. | Copyright/Quelle: Erickson Project / sasquatchgenomeproject.org

Washington (USA) - Mit einer Pressekonferenz und der Veröffentlichung neuer bzw. bislang noch nicht veröffentlichter Videosequenzen angeblich lebender Bigfoot, haben Forscher und Wissenschaftler um Dr. Melba Ketchum erneut für internationales Medieninteresse an ihrer erst im Frühjahr selbstveröffentlichten DNA-Studie gesorgt, mit der sie die Existenz der legendären nordamerikanischen Waldmenschen als Hybride aus Mensch und einer noch unbekannten Art bewiesen haben wollen. Neben den kurzen Videoclips und der vollständigen Veröffentlichung der Studien-Daten, sowie der Peer-Review-Korrespondenz zwischen den Autoren und den angesprochenen Fachjournalen, fügt die aktuelle Diskussion der schließlich schon veröffentlichten Studie und ihren Schlussfolgerungen nichts Neues hinzu.

Wie "grenzwissenschaft-aktuell.de" als erste und lange Zeit einzige deutschsprachige Nachrichtenquelle schon unmittelbar nach der Veröffentlichung der Studie berichtete, kommen Ketchum und ihr Team darin zu dem Schluss, dass in Nordamerika tatsächlich eine bislang unbekannte Art von Hominini (eine Tribus der Familie der Menschenaffen - Hominidae - der die Arten der Gattung Homo einschließlich des heute lebenden Menschen - Homo sapiens - sowie dessen ausgestorbenen Vorfahren beschreibt) existiert. Diese seien das Ergebnis einer Hybridisierung aus modernen Homo sapiens mütterlicherseits und einem unbekannten homininen männlichen Vorfahren (...wir berichteten 1, 2).


Mittlerweile liegt die Studie mit allen Daten und Materialien und ermittelten Sequenzen vollständig und freizugänglich (Open Acsess) vor und kann HIER eingesehen werden.


Zugleich wurde, wenn auch nicht von Ketchum selbst, auch die Peer-Review-Korrespondenz zwischen dem Ketchum-Team und zwei Fachjournalen publik, bei denen die Studie zur Veröffentlichung eingereicht worden war. Zu diesem eher ungewöhnlichen Vorgang schrieb Melba Ketchum selbst:


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"Zwar kann ich die Echtheit dieser Dokumente bestätigen, möchte aber zugleich betonen, dass ich es nicht war, die diese Dokumente veröffentlicht hat und ich weiß auch nicht, wer es war. Diese Kommunikation war und ist (grundsätzlich) eigentlich nicht zur Veröffentlichung gedacht. Zugleich bin ich aber auch froh, dass diese Kommunikation veröffentlicht wurden, da nun zumindest alles, was ich in diesem Prozess (der Expertenbegutachtung) gesagt und geschrieben habe, nachgelesen werden kann. Zugleich wird aber auch die teils wirklich lächerliche und voreingenommene Natur der Gutachter offenbar und es wird auch deutlich, dass wir (ursprünglich) den Peer-Review-Prozess bestanden abgeschlossen hatten.


- Die Peer-Review-Kommunikation zwischen Ketchum als Hauptautorin der Studie und dem "Journal of Advanced Zoological Exploration in Zoology" (JAMEZ), das die Studie in seiner Erstausgabe veröffentlichen wollte, als auch mit dem angesehenen Naturwissenschaftsjournal "Nature" finden Sie HIER


Gemeinsam mit dem dann doch nicht in einem unabhängigen Fachjournal, sondern sozusagen im Eigenverlag selbst publizierten Studie, veröffentlichte Ketchum schon im Februar auch Aufnahmen eines angeblich schlafenden und damit lebenden Bigfoot aus direkter Nähe:


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Dieser Aufnahme hat das Team um Ketchum nun noch weitere Video-Clips zur Seite gestellt, die eine Bigfoot-Mutter gemeinsam mit einem weiblichen "Jungtier" zeigen sollen. Zu diesen Aufnahmen gehören auch offenbar Folgeaufnahmen des obig gezeigten "schlafenden Bigfoot". Zu sehen ist, wie dieser - es handelt sich angeblich um das weibliche Bigfoot-Kind - erwacht und sich aufrichtet. Zugleich wurden auf Nahaufnahmen des Gesichts veröffentlicht.


Weitere im Zuge der aktuellen Pressekonferenz veröffentliche Aufnahmen angeblich lebender Exemplare von Bigfoot bzw. Sasquatches


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Doch es sind gerade die vom Ketchum-Team hervorgehobenen Direktaufnahmen des Gesichts des angeblichen Bigfoot, die bei einigen Beobachtern, darunter auch der Kostümexperte Bill Munns (...wir berichteten, themunnsreport.com), die berechtigte Frage aufwerfen, ob es sich zumindest bei diesen Gesichtsaufnahmen nicht um einen Menschen in einem Chewbacca-Kostüm aus "Star Wars" handelt...



Vergleich der Nahaufnahmen des Gesichts des angeblichen Bigfoot mit einer handelsüblichen Chewbacca-Maske/Kostüm. | Quelle: themunnsreport.com

Warum genau das Ketchum-Team jetzt erneut an die Öffentlichkeit tritt, ist nicht bekannt. Es ist jedoch zu vermuten, dass dieser Schritt etwas mit der Ankündigung zu tun hat, dass das "Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project", in dem sich niemand Geringeres als der Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes gemeinsam mit dem Direktor des Naturkundemuseums Lausanne Dr. Michel Sartori der genetischen Analyse angeblicher Gewebeproben von Bigfoot, Sasquatch, Yeti & Co angenommen hat, schon in den kommenden Wochen in einem tatsächlich anerkannten naturwissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden soll (...wir berichteten).


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Wissenschaftliche Fachpublikation von Oxford-Lausanne-Studie zu Bigfoot- und Yeti-DNA und begleitende BBC-Dokumentation erscheint voraussichtlich noch in diesem Jahr 13. Mai 2013
Zum Stand in Sachen Bigfoot-DNA-(Ketchum)Studie 24. Februar 2013
Bigfoot-Studie: DNA-Analyse bestätigt Existenz bislang unbekannter Hominini in Nordamerika 13. Februar 2013
Weitere Informationen zur Kontroverse um die Ketchum-Bigfoot-DNA-Studie 14. Februar 2013
Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project: Wissenschaftler wollen angebliche Gewebeproben von Yetis und Bigfoot untersuchen 23. Mai 2013


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