Sonntag, 17. November 2013

Jupiter-Rätsel, musikalische Äffchen, Ionisiertes Ring-Wasser, Sonnenaktivität und Stiefeltern

In dieser Rubrik finden sie jeweils am Wochenende Kurzmeldungen mit Direktlinks zu den Originalquellen von Narchrichtenmeldungen, aus denen in der vergangenen Woche keine eigenen GreWi-Meldungen wurden - die wir Ihnen aber dennoch nicht vorenthalten möchten.

Rätsel um Jupiters Fleck gelöst
Der Große Rote Fleck auf Jupiter stellt Wissenschaftler von jeher vor ein Rätsel: Laut Lehrmeinung sollte sich der größte Wirbelsturm im Sonnensystem schon vor Jahrhunderten aufgelöst haben - und trotzdem dreht er sich doch. Jetzt haben Astronomen mit Hilfe von Computersimulationen von Wirbel und Flüssigkeitsdynamiken das Rätsel gelöst und das Geheimnis u.a. in den vielen kleineren Wirbeln gefunden, die von dem Fleck geschluckt werden.


Direktlink zur Originalmeldung:

http://www.sciencedaily.com/releases/2013/11/131114131929.htm

Affen "verstehen" Musikalität von Sprache
"Die Latte für das, was menschliche Einzigartigkeit ausmacht, muss höher gelegt werden", so Andrea Ravignani, Kognitionsbiologe an der Universität Wien. Die Sensitivität für einfache strukturelle und melodische Muster einer Sprache sind nicht nur beim Menschen, sondern auch beim südamerikanischen Totenkopfaffen bereits vorhanden.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://medienportal.univie.ac.at/uniview/forschung/detailansicht/artikel/affen-verstehen-musikalitaet-von-sprache/


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Ionisiertes Wasser regnet aus den Ringen auf Saturn
Neben der Erde gibt es Regen nur noch auf dem Saturnmond Titan und in der oberen Atmosphäre der Venus - auch wenn auf Titan flüssiges Methan und auf der Venus schwefelhaltige Säuren statt Wasser vom Himmel tröpfeln. Britische Astronomen haben nun einen weiteren exotischen Ort ausgemacht, an dem es regnet: Das Ringsystem des Saturn. Von hier aus regnet ionisiertes Wasser auf den Gasplaneten bzw. in dessen obere Atmosphärenschichten.

Direktlink zur Originalmeldung:

https://medium.com/the-physics-arxiv-blog/909f9767a518

Sonnenaktivität spielt bei globaler Erwärmung nur eine minimale Rolle
Veränderungen der Sonnenaktivität haben kaum 10 Prozent zur globalen Erwärmung im 20. Jahrhundert beigetragen. Zu dieser Erkenntnis kommen Wissenschaftler nun in einer aktuellen Studie.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://www.iop.org/news/13/nov/page_61749.html

Stiefeltern sind nicht immer böse - Der "Aschenputtel-Effekt" erweist sich als Mythos
Anders als die Wissenschaft bisher glaubte, behandeln Eltern Stiefkinder nicht prinzipiell schlechter als ihre eigenen. Bislang waren viele Forscher vom so genannten Aschenputtel-Effekt ausgegangen: Demzufolge sorgen Eltern zwangsläufig schlechter für Stiefkinder, weil sie nicht ihre Gene verbreiten. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock entdeckten nun eine wichtige Ausnahme: Gibt es Aussicht auf steigenden Wohlstand im Lebensumfeld der Eltern, geht es dem fremden Nachwuchs genau so gut wie dem eigenen. Damit hängt die Fürsorge der Eltern von mehr ab als von der biologischen Verwandtschaft.


Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.mpg.de/7592899/stiefeltern

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