Sonntag, 3. November 2013

Schlangen im Hirn, hirntrainierendes Gaming, trockene Diamant-Planeten, weniger Affenversuche und Blatt-Design

Schlangen im Gehirn: Primaten sind auf Schlangen programmiert
Jahrtausende teilten sich Primaten, darunter auch die frühen Menschen, ihren Lebensraum in den Bäumen mit einigen der für sie gefährlichsten Jäger: Schlangen. Jetzt haben US-Forscher in Primatenhirnen Neuronen ausfindig gemacht, die noch heute dafür verantwortlich sind, dass "wir Primaten" Schlangen besonders schnell als solche erkennen.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10757

Direktlink zu deutschsprachiger Originalmeldung:

http://derstandard.at/1381370139502/Forscher-identifizieren-Neuronen-die-bei-Primaten-Gefahren-Wahrnehmung-schaerfen

Warum Videospielen gut fürs Gehirn sein kann
Hirnregionen lassen sich gezielt trainieren: Videospielen vergrößert Hirnbereiche, die für räumliche Orientierung, Gedächtnisbildung, strategisches Denken sowie Feinmotorik bedeutsam sind. Das zeigt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus. Die positiven Effekte von Videospielen könnten auch bei der Therapie psychischer Störungen zum Tragen kommen.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalquelle:

http://www.mpib-berlin.mpg.de/de/presse/2013/10/warum-videospielen-gut-fuers-gehirn-sein-kann

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Diamant-Planeten besitzen wahrscheinlich keine Ozeane
Diamanten sind nicht unbedingt eine gute Sache: Kohlenstoff in seiner harten, kristallinen Form kann ansonsten erdähnliche Planeten lebensfeindlich machen. Das zeigen Laboruntersuchungen und theoretische Überlegungen eines Forscherteams. Ein hoher Diamant-Anteil im Mantel lässt einen Planeten nicht nur schnell auskühlen, er unterbindet auch Plattentektonik und die Bildung von Ozeanen.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://www.nasa.gov/centers/jpl/news/carbon20131024.html#.UmwgtiQwy2w

Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung:

http://www.weltderphysik.de/gebiet/astro/news/2011/diamant-macht-planeten-lebensfeindlich/

Weniger Tierversuche mit Affen in Deutschland
Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlichte Statistik zeigt: 2012 wurden in Deutschland ca. 1,57 Millionen Tiere in Tierversuchen eingesetzt. Bei sämtlichen wissenschaftlichen Nutzungen waren es knapp über 3 Millionen. Im Vergleich zu anderen Nutzungen von Tieren, insbesondere Ernährung, ist die Zahl der in der Forschung verwendeten Tiere sehr gering. 2012 wurden in der Wissenschaft zudem ca. 6 Prozent weniger nichtmenschliche Primaten eingesetzt als 2011. Affen stellen nur ein Tausendstel der Versuchstiere in Deutschland. Sie werden nur eingesetzt, wenn es weder eine Alternativmethode noch die Möglichkeit gibt, den Versuch mit einer geringer entwickelten Tierart durchzuführen.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.dpz.eu/de/aktuelles/pm/einzelansicht/news/weniger-tierversuche-mit-affen-in-deutschland.html

Mathematische Regeln für Blatt-Design von Pflanzen entdeckt
US-Biologen haben die grundlegenden mathematischen Regeln entdeckt, nach denen Pflanzen ihre Fähigkeit ausprägen Blätter in unterschiedlichster Form- und Größenvielfalt zu entwickeln und Blätter als die "perfekte Maschinen" ausweisen.

Direktlink zur Originalmeldung:

http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/ucla-biologists-discover-new-mathematical-249097.aspx

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